iOS-Absatz droht den von Windows-PCs zu überflügeln: Beide Systeme erstmals gleichauf
Der Marktforscher Benedict Evans hat eine Grafik angefertigt, der zufolge die Absatzzahlen von iOS-Geräten wie dem iPhone und Windows-PCs mittlerweile auf Augenhöhe liegen. Geht die Entwicklung so weiter, werden Letztere noch im laufenden Quartal unterliegen. Anfang 2012 mussten sich Windows-PCs, was den Absatz betrifft, bereits Android geschlagen geben.
Während der Markt für mobile Geräte seit Jahren unaufhaltsam wächst, schwächelt die PC-Sparte zusehends. Benedict Evans, seines Zeichens Marktforscher, hat das Thema jüngst mit einer interessanten Grafik veranschaulicht. Auf Grundlage der aktuellen Quartalszahlen von Apple verglich er die Absätze von iOS-Geräten wie dem iPhone mit denen von Windows-PCs - und kam zu einem für viele wohl überraschenden Ergebnis. Demnach wurden zuletzt genauso viele iOS- wie Windows-Geräte abgesetzt. Geht die Entwicklung so weiter - und das legt die steil wachsende iOS-Kurve unweigerlich nahe -, lassen die mit Apple-Betriebssystem verkauften Geräte Windows-PCs noch im laufenden Quartal zahlenmäßig hinter sich.
Anfang 2012 hatte sich Windows bereits Android geschlagen geben müssen, das seither auf mehr verkauften Geräten zum Einsatz kommt. Dass es Apples iOS dem Google-Betriebssystem noch im laufenden Quartal nachtut, kann man angesichts des bevorstehenden Windows 10-Launches zwar anzweifeln. Mehr als eine Verzögerung resultiert aus der Veröffentlichung aber vermutlich nicht. Dafür sind die Wachstumszahlen beider Betriebssysteme viel zu unterschiedlich. Denn während iOS seit 2008 auf immer mehr Geräten zum Einsatz kommt und seinen Wachstumstrend bis zuletzt fortsetzte, wird Windows seit Juni 2011 auf immer weniger neuen Geräten installiert.
Immerhin: In puncto Installationsbasis kann iOS Windows-Rechnern noch nicht das Wasser reichen. Mittelfristig dürfte iOS - sofern keine Sättigung eintrifft - aber auch in diesem Punkt vorbeiziehen. Android-Systemen ist das inzwischen gelungen. Aktuell steht es dort etwa 1,6 zu 1,5 Milliarden Geräte.
Quelle: Twitter


MfG Jimini
Wer aber beispielsweise Videos bearbeitet und rendert, der kann mit einem ARM SoC nichts tun.
Genauso wie der PC für "das private Vergnügen" teilweise obsolet geworden ist, so ist er im Arbeitsumfeld in vielen Dingen nach wie vor nicht zu ersetzen.
Es gibt durchaus Einsatzzwecke für ARM basierte SoC im Hochleistungsrechnen. Man kann aus ihnen relativ günstige Server-Cluster bauen.
Gabs da nicht letztens erst eine Publikation von jemandem, der einen ganzen Haufen Raspberry Pis zusammengestöpselt hat?
Das war einzig auf den Einsatz des PCs im professionellen Umfeld bezogen und nicht auf Leistung in Bezug auf ein OS.
Wer maximale Leistung braucht - wofür auch immer - der kann mit ARM SoCs nichts tun. Aus diesem Grund spielt der PC jetzt und in Zukunft eine wichtige Rolle als Arbeitstier. Eben dort, wo Leute mit den kleinen Bildschirmen eines Smartphones und der vergleichsweise geringen Leistung eines SoCs nichts tun können. Deswegen wird der PC als Plattform auch nicht sterben. Er wird aber mMn in Zukunft zunehmend aus den Privathaushalten verschwinden. Denn wer nicht zockt, viel tippt oder Videobearbeitung betreibt, der braucht keinen PC mehr.
Da sollte man auch zwischen Privat und Business unterscheiden, denke ich.
@ Topic:
Ich denke diese, auch wenn nur auf Klicks optimierte Statistik, sollte einfach nur die Entwicklung des Wachstums beider OS darstellen. Genau wie 2012 bei Android. Es geht einfach nur darum darzustellen, dass immer mehr Endgeräte auf mobilen Plattformen ausgeliefert werden.
Auch wenn solche "Analysen" nur der eigenen Werbeeinnahmen des erstelltes dienen...