Bericht: iOS 7, Android und Windows Phone im Test
Auf dem Smartphone/Tablet-Markt buhlen werben derzeit neben iOS, Android und Windows Phone auch (noch) Blackberry um die Gunst des Kunden. Die Bedienerfreundlichkeit eines Betriebssystems hängt zwar auch stark vom Geschmack des Anwenders ab, doch der Bericht von Pfeiffer Consulting bemüht sich um Transparenz und Objektivität.
Betriebssysteme wie Android, iOS, Windows Phone und Blackberry sind zwar in der Regel mehr als die Summe ihrer Teile, doch an Hand einiger Indikatoren lässt sich zumindest in manchen OS-Disziplinen eine halbwegs objektive Empfehlung für moderne Smartphone-Betriebssysteme, abseits von Benchmarks, aussprechen. Ein weiterer Faktor, der eine Betriebssystem-Einschätzung erschwert ist die zu Grunde liegende Hardware. Die Qualität eines Betriebssystems hängt nämlich nicht zuletzt von der zu Grunde liegenden Hardware ab. Wer beispielsweise Android auf einem Budget-Smartphone der vorvorletzten Generation verwendet hat ganz andere Probleme, als ein Besitzer aktueller Smartphones mit moderner Hardware-Architektur. Der Bericht von Pfeiffer Consulting ist daher zwar ein guter Anhaltspunkt für die Auswahl eines Betriebssystems, aber ohne praktische Erfahrung mit den jeweiligen Kontrahenten ist so eine Analyse auch nur graue Theorie.
Im Fokus der Analyse von Android, iOS, Windows Phone und Blackberry steht die Anwenderfreundlichkeit für Benutzer, die nicht überdurchschnittlich viel Erfahrung mit Software und Hardware haben. Also der Art von Kunden, die ein neues Smartphone nicht beim Handy-Shop um die Ecke einkaufen und auch nicht aus dem Stand die wichtigsten Unterschiede zwischen den einzelnen Betriebssystem-Varianten aufzählen können.
Wenig überraschend kommt der Bericht zu dem Ergebnis, dass das Apple-Betriebssystem in der aktuellen Version iOS 7 das ideale Betriebssystem für Einsteiger ist und die größte Benutzerfreundlichkeit bietet. Allerdings konnte iOS 7 nicht in allen Disziplinen glänzen und laut der Studie sind einige Details beim Vorgänger iOS 6 besser gelöst. Der Test begründet dies beispielsweise mit der neuen Funktionen "Kontrollzentrum", die andere Icons verwendet als der Rest des iOS-7-Betriebssstems. Der Anwender benötigt also etwas Zeit, bis er die neuen Funktionen begriffen hat und im alltäglichen Einsatz sinnvoll verwendet. Benutzer mit etwas iOS/Betriebssystem-Erfahrung dürften diese kleine Hürde allerdings in wenigen Minuten genommen haben.
Diese Disziplin ist im Test unter dem Punkt "Cognitive Load" zusammengefasst. Dieser Index umfasst die Funktionen und Icons des Betriebssystems die der Anwender kennen und beherrschen muss, um das Smartphone/Tablet spontan und intuitiv bedienen zu können. iOS 6 und iOS 7 haben hier einen Wert von 30 bis 40 Punkten. Zum Vergleich: Bei Android liegt der "Cognitive Load"-Index bei 162 Punkten. Ohne spezifische Unterschiede auszumachen kann man so also feststellen, dass Anwender sich mit Android deutlich intensiver auseinandersetzen müssen, um das jeweilige Gerät intuitiv bedienen zu können. Windows Phone liegt hier übrigens mit 40 Punkten auf iOS-Niveau. Blackberry 10 schafft immerhin 53 Zähler, allerdings ist Blackberry in Deutschland derzeit kaum noch relevant und die Zahl der Anwender dürfte sich zukünftig auf einem sehr niedrigen Wert einpendeln.
Unter dem Punkt "Efficiency" fasst der Bericht die effiziente Einbindung von wichtigen und häufig genutzten Funktionen wie beispielsweise die Kamera oder Statusmitteilungen zusammen. Hier liegen iOS und Android mit 7 von 10 Punkten gleichauf. Allerdings darf man in dieser Disziplin den Fokus auf Standard-Anwender nicht außer Acht lassen. Mit höheren Maßstäben dürfte hier Android eindeutig die größere Vielfalt bieten. Windows Phone 8 ist mit 4 Zählern abgeschlagen und Blackberry liegt mit 5 Zählern im unteren Mittelfeld.
Auch der Punkt "Customization", bei dem berücksichtigt wird, auf welchen Ebenen man das jeweilige Gerät den eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Android liegt hier normiert mit 7 Zählern vor iOS mit 5 bis 6 Zählern, allerdings dürften Smartphone-Experten auch hier mehr Nutzen aus Android ziehen.
"User Experience Friction (UXF)" ist quasi das Gegenteil von intuitiver Bedienung. Wenn man beispielsweise eine wichtige Standard-Funktion sucht und diese nicht findet, gibt es einen Zähler bei der UXF-Wertung. Der Test führt hier beispielsweise bei Android die nicht einheitlichen Designs der Icons auf. Aber auch hier ist die Wertung etwas in Richtung iOS geschönt, denn Android hat kaum Bereiche, in denen es total versagt, allerdings muss sich auch hier der Anwender auf Grund der hohen Komplexität mehr Wissen aneignen, um intuitiver Probleme oder Aufgaben lösen zu können.
Fazit: Im Gesamtergebnis liegt iOS 7 mit einer Wertung von 73,25 Punkten etwas vor iOS 6 mit 70 Punkten. Auf dem dritten Platz liegt Android mit 57, 25 Punkten, Windows Phone 8 ist mit 47,25 Punkten bei diesem Test weit abgeschlagen. Blackberry 10 liegt mit 56,37 Punkten auf dem vierten Platz.
Unserer Erfahrung nach sind trotz des Tests iOS und Windows Phone für Einsteiger die besten Varianten, da der Funktionsumfang zeitgemäß ist und die Bedienung leicht von der Hand geht. Bei Windows Phone muss man aber noch berücksichtigen, dass nicht alle Apps unmittelbar umgesetzt werden. Android ist auch für Einsteiger zu meistern, allerdings sollten Sie sich etwas Zeit gönnen, um sich mit dem System vertraut zu machen. Blackberry klammern wir aus unseren Empfehlungen aus, da momentan nicht absehbar ist, wie sich diese Plattform weiterentwickelt.
Mehr Details zu den einzelnen Punkten und Wertungen finden Sie im PDF (Quelle).
Quelle: pfeifferreport (PDF)


MfG
"Windows Phone 8 offers only basic efficiency integration: notification management is limited; multitasking control is very basic, and does not provide any way of selectively quitting running apps, and there is no quick access to key settings"
Punkt 1 stimmt noch, alle anderen sind nicht korrekt.
Geil auch bei der UXF.
- Win8 wegen angeblicher Homescreenwerbung (hatte ich bisher nie)
- Geil auch, dass es riesen abzug gibt, wegen den "zu großen" Tiles, weil man nur 12 statt 24 auf einen Blick sieht. Wenn sie gezählt hätten, hätten sie nur gemerkt, dass es auch bis zu 24 pro seite wären, nur hat man die Wahl, ob an große oder kleine möchte.
- Task Manager doesn’t allow individual running apps to be closed, auch falsch
- No way of customizing tiles, das liegt an der App, diese können auch die Farbe des tiles erlauben
Geil bei android:
-Confusion between apps and widgets: Nagut, wenn man nur iOS kennt, kann das schon verwirrend sein...
und da die negativpunkte wohl nicht gereicht haben:
- Apps can be launched, widgets have to be placed first, also noch mal das gleiche
Auch die meisten anderen Punkte.
Dieser Test ist recht einfach gehalten:
Ich nehme Apple als Maßstab und alles was andere mehr können, ist verwirrend, und alles was sie weniger können, ein fehlendes Feature...
man kann bei android nicht einfach sagen DAS ist android
eine samsung or whatever stockrom ist nciht das selbe wie die reine google stock rom vom nexus
und die beiden lassen sich sehr schlecht vergleichen aber wenn wir jetzt noch ne miui rom in den topf werfen dan haben wir design vom ios die bedienbarkeit von google und den letzten rotz samsung -_-
So isses. Der Vollständigkeit halber hätten neben TouchWiz zumindest noch Vanilla Android und Sense vertreten sein müssen. Da wäre die Kamera nämlich auch vom lockscreen aus aufrufbar. Komischer Test.
man kann bei android nicht einfach sagen DAS ist android
eine samsung or whatever stockrom ist nciht das selbe wie die reine google stock rom vom nexus
und die beiden lassen sich sehr schlecht vergleichen aber wenn wir jetzt noch ne miui rom in den topf werfen dan haben wir design vom ios die bedienbarkeit von google und den letzten rotz samsung -_-