Apple Facetime-Bug bei iPhones: Gruppenanrufe bleiben deaktiviert, Fix kommt nächste Woche

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Die Funktion für ein Gruppen-Facetime in Apples iOS bleibt vorerst deaktiviert, bis kommende Woche ein iOS-Update das Problem endgültig beseitigen soll.
Quelle: Apple

Nachdem vergangene Woche unter großer Publicity bekannt wurde, dass die Gruppenanruf-Funktion von Apples Facetime-App es ermöglicht, andere Personen auszuspionieren, bleibt die Funktion vorerst deaktiviert. Apple hat die Fehlerursache zwar gefunden, muss hierfür aber auch iPhones und Co. updaten.

Der Bug in der Facetime-App in Apples iOS war für das Unternehmen, das sich immer mit dem Schutz persönlicher Daten rühmt, besonders peinlich. Durch ihn war es möglich, beim Hinzufügen einer weiteren Telefonnummer während eines laufenden Gruppenanrufs den neuen Teilnehmer schon per Ton und Video zu verfolgen, ohne dass dieser den Anruf überhaupt angenommen hätte. Für Apple könnte dies auch juristische Konsequenzen nach sich ziehen.

Apple Facetime: Gruppenanrufe weiter inaktiv, Updates kommen nächste Woche

In einem Statement gegenüber dem Magazin MacRumors hat Apple nun hierzu Stellung bezogen: "Wir danken der Thompson-Familie dafür, uns von dem Bug zu berichten. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden, die hiervon betroffen waren und bei allen, die von der Sicherheitslücke verunsichert waren." Nachdem man die Gruppenanruf-Funktion kurzerhand deaktiviert hatte, bedanke sich Apple des weiteren für die Geduld aller Beteiligten.

Diese wird auch noch einige Tage länger in Anspruch genommen. Zwar hätten die Apple-Entwickler den Fehler gefunden und in der Server-Software beseitigt. Bevor die Funktion aber wieder aktiviert werden könne, sei auch bei den Clients ein Update erforderlich. In der kommenden Woche solle ein Software-Update bereitgestellt werden, mit dem Gruppenanrufe dann auch wieder verfügbar sein werden.

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Apple hatte sich in diesem Zusammenhang nicht gerade mit Ruhm bekleckert, nachdem der Bug schon vor einigen Wochen an das Unternehmen gemeldet worden war. Obwohl die Thompson-Familie, deren 14-jähriger Sohn die Schwachstelle entdeckt hatte, größere Bemühungen unternommen hatte, Apple auf das Problem aufmerksam zu machen, blieb eine Reaktion solange aus, bis der Bug öffentlich gemacht wurde. Apple sagt hierzu nun: "Wir sind bemüht, den Prozess zu verbessern, mit dem wir solche Meldungen erhalten und bewerten, um diese schnellstmöglich zu den richtigen Stellen zu bringen."

Quelle: MacRumors

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