Anno 117 enthüllt Vulkan-DLC: Warum Ausbrüche plötzlich zum wertvollen Rohstoff werden
Ubisoft hat neue Details zum Anno-117-DLC "Verheißung des Vulkans" vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Eruptionsphasen, die Ressource Obsidian, neue Waren und die Gottheit Vulcanus.
Ubisoft hat im zweiten Entwicklerblog zum DLC "Verheißung des Vulkans" für Anno 117: Pax Romana neue Details zum Vulkan-Gameplay auf Cinis vorgestellt. Der Beitrag dreht sich um die Eruptionsphasen des Vulkans, die neue Ressource Obsidian, die Händlerin Caecilia sowie zusätzliche Produktionsketten und den Kult um Vulcanus. Der DLC erscheint laut Ubisoft am 23. April 2026 auf allen Plattformen.
Der Vulkan als Risiko und Rohstoffquelle
Der Vulkan auf Cinis durchläuft mehrere Phasen. In der Standardphase bleibt er inaktiv. Danach kann eine Bebenphase folgen, in der Gebäude beschädigt werden können. In der anschließenden Eruptionsphase regnen Felsbrocken auf die Provinz herab. Laut Entwicklerblog können dabei Gebäude, Landeinheiten und Schiffe Schaden nehmen. Gleichzeitig stellen während dieser Phase sämtliche Minen und Steinbrüche in Latium ihren Betrieb ein.
Auf den Ausbruch folgt ein vulkanischer Winter. In dieser Zeit sinkt die Produktivität aller Landwirtschafts- und Fischereigebäude um 75 Prozent. Zusätzlich werden Zufriedenheit, Gesundheit und Brandsicherheit aller Gebäude um 3 reduziert. Parallel dazu werden jedoch die Obsidianvorkommen in Steinbrüchen und Gruben wieder aufgefüllt. Danach beginnt die Blütephase: Landwirtschaftsgebäude erhalten dann einen Produktivitätsbonus, zudem steigt die Zufriedenheit in der gesamten Provinz um 2. Zwischen zwei Eruptionen liegen laut Ubisoft mindestens 8 und bis zu 15 Stunden, während Eruption und Vulkanwinter zusammen maximal 140 Minuten dauern.
Nach jedem Ausbruch erhöht sich außerdem die Bodenstufe in Latium um 1. Das bringt einen zusätzlichen Produktivitätsbonus von 10 Prozent für landwirtschaftliche Gebäude. Standardmäßig lässt sich der Wert bis auf Stufe 3 steigern, per Forschung sogar bis auf Stufe 5. Damit sind Boni von bis zu 50 Prozent möglich. Das Vulkan-Gameplay lässt sich laut Blog jederzeit deaktivieren, dann entfallen aber auch die damit verbundenen Vorteile und der Zugriff auf Obsidian, sobald bestehende Vorkommen erschöpft sind.
Obsidian, Spezialisten und neue Güter
Obsidian ist die zentrale neue Ressource des DLCs. Das Material fällt nach Ausbrüchen als Nebenprodukt in Steinbrüchen und Gruben an. Kleinere Mengen können auch aus herabgestürzten Gesteinsbrocken gesammelt werden, die während einer Eruption auf Inseln oder ins Meer fallen. Verwendet wird Obsidian anschließend für zwei neue Waren: Statuetten sowie Latrunculi-Sets, ein römisches Brettspiel. Statuetten werden aus Obsidian und Marmor gefertigt und erfüllen ein optionales Haushaltsbedürfnis für Equites und Patrizier ab Stufe 3. Latrunculi-Sets werden mit Gold, Sandarak-Holz und Obsidian hergestellt und decken ab Stufe 4 ein Kulturbedürfnis der Patrizier.
Hinzu kommt Caecilia als neue Händlerin auf Cinis. Sie akzeptiert ausschließlich Obsidian und bietet dafür laut Ubisoft mehr als 40 neue Spezialisten an. Diese Spezialisten beeinflussen Fruchtbarkeiten und Vorkommen in Reichweite einer Villa oder Officia. Genannt werden im Blog unter anderem Boni auf Störpopulationen an Flussbauplätzen sowie ein volles Silbervorkommen inklusive Produktivitätsbonus für Bergbauplätze.
Bildergalerie
Ebenfalls neu ist die Gottheit Vulcanus. Sie wird über den Forschungsbaum freigeschaltet und kann dann auf jeder Insel verehrt werden. Ihre Effekte steigern unter anderem die Produktivität von Gebäuden auf Bergbauplätzen, erhöhen die Arbeitskräfte aus Wohnhäusern und verbessern auf globaler Ebene den Brandschutz. Spätere Stufen schalten Kohleminen und Gebietsboni für Schmelzöfen frei. Ubisoft betont außerdem, dass die DLC-Inhalte ohne neuen Spielstand integriert werden können. Wer möchte, kann aber auch direkt ein neues Spiel mit Start auf Cinis beginnen.
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Bei mir verlief die Begeisterungskurve bei beiden Spielen fast identisch. Zu Release viel gespielt. Nach einigen 3-4 Monaten deinstalliert. Mit den DLCs kam das Interesse zurück und Anno 1800 ist heute ein Dauergast auf meiner Festplatte und wird mal mehr mal weniger gespielt. Bei der guten Basis von Anno117 bin ich mir sicher das es hier genauso wird.
Mir gefällt 117 sehr gut, vor allem optisch, aber es fühlt sich "nicht komplett" an irgendwie.
Wer 1800 mit dem Mod "New Horizons" gespielt hat, kennt das. Während des Monsuns gibt die Landwirtschaft nicht viel her, danach umso besser. Oder in Anno 1404 die Vulkaninsel.
Interessant wird sicher die neue Insel, aber das war's auch schon.
Der neue Gott ist halt auch dabei, ok, wird dann auf den neuen Inseln der Hauptgott, was mich da aber beim Spiel an sich stört, das es immer nur einen Hauptgott gibt, dessen Boni alleine gilt.
Und die neuen Experten, naja. Viele sind an sich schon im Hauptspiel sehr Überflüssig, aber mal abwarten.
Spielen werde ich's ohnehin, alleine schon wegen der Gold Edition XD