Anno 117: Systemanforderungen noch unklar, aber keine Raytracingpflicht
Bei einem Vor-Ort-Besuch der Kollegen von PC Games bei Ubisoft Mainz konnten wir einige Neuheiten für Sie ausgraben.
Ubisoft Mainz, die Entwickler hinter Anno 1800 und Anno 117, feiern den 30. Geburtstag des Studios. PC Games war vor Ort und bringt einige Informationen zum Römer-Aufbauspiel mit.
Keine Raytracingpflicht
PCGH war selbst nicht vor Ort in Mainz, konnte aber einige Fragen für die Kollegen von PC Games mit auf den Weg geben, die Anno 117 auch eine umfangreiche Vorschau spendiert haben. Das erste Interesse für eine Technik-Redaktion liegt naturgemäß auf der Technik bzw. den Systemanforderungen. Ubisoft Mainz nutzt dabei die Empire- oder auch schlicht Anno genannte Engine, die mit Anno 1404 grunderneuert und seitdem stetig verbessert wurde.
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Aktuell ist es leider noch zu früh, über konkrete Systemanforderungen oder Performance-Ziele zu sprechen. Klar ist aber, dass man für manche der neuen Techniken eine Art "Cut" machen muss, ansonsten würde man diese gar nicht unterstützen können. Zur Erinnerung: Für Anno 1800 reicht minimal ein Intel Core-i5 3470 oder ein AMD FX-6350, garniert mit 8 GiB RAM und eine Geforce GTX 670 oder Radeon R9 285 (2 GiB VRAM, Shader Model 5.0). Empfohlen werden ein Intel Core-i5 4690K bzw. ein Ryzen 5 1400 sowie eine Geforce GTX 970 oder eine Radeon RX 480 (4 GB VRAM, Shader Model 5.1).
Die Anforderungen dürften sechs Jahre nach dem Release von Anno 1800 drastisch steigen. 2023 veröffentlichte PCGH CPU-Benchmarks, das war damals unser Fazit:
Für Features wie prozedurale Texturen dürfte aktuelle Hardware vorausgesetzt werden, PCGH berichtete bereits über dieses spannende Technik-Feature, auch über Displacement Maps und die höhere Steilheit des Geländes. Eines ist aber auch klar: Anno 117 wird kein Raytracing voraussetzen, wie man das zuletzt in Doom Dark Ages oder Indiana Jones und der Große Kreis gesehen hat. Wir sind gespannt auf die weiteren Enthüllungen der kommenden Wochen und Monate. Mit "Winter 2025" wurde zuletzt der Release-Termin näher eingegrenzt.
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Ich gehe z.B. mal davon aus, dass die Leute auf der Insel nachts mit Fackeln rumlaufen, da hätte man viele schöne dynamische Lichtquellen, die die Häuser beleuchten, das sähe bestimmt schon cool aus wenn das alles korrekt mit RT passiert.
Natürlich aber nicht als Voraussetzung sondern als Option.
Frostpunk 2 nutzt ja z.B. auch RT
Die Frage ist, was das Anno geben soll. Da ist man vom Spielprinzip her die meiste Zeit mit deutlichem Abstand unterwegs. Von daher habe ich so meine Zweifel, ob Raytracing da überhaupt zur so zur Geltung kommen kann, dass es sich lohnt.
So genau weißt du es wohl selbst nicht. Bei Shootern, wo man nahe dran ist, kann man das noch verstehen und viel machen, bei Anno ist eben die Frage, wozu das nützlich sein soll? Wasserreflektionen und Spiegelungen konnte schon Anno 1800 extrem gut und ansonsten sehe ich da wenig Grund. Man muß nicht unbedingt auf Teufel komm raus etwas implementieren, das nichts macht, außer die Hardwareanforderungen hochzutreiben.
So genau weißt du es wohl selbst nicht. Bei Shootern, wo man nahe dran ist, kann man das noch verstehen und viel machen, bei Anno ist eben die Frage, wozu das nützlich sein soll? Wasserreflektionen und Spiegelungen konnte schon Anno 1800 extrem gut und ansonsten sehe ich da wenig Grund. Man muß nicht unbedingt auf Teufel komm raus etwas implementieren, das nichts macht, außer die Hardwareanforderungen hochzutreiben.
Warum RT? Warum nicht, das könnte man sich bei jedem Feature Fragen. Konsolen können alle RT, der großteil der GPUs auch. Wäre doch nett gewesen