Xiaomi-Chef über gestiegene Preise: "Ich muss ehrlich zu euch sein"
Im Rahmen der Präsentation der Xiaomi-12S-Reihe hat Firmen-CEO Lei Jun die Kunden um Verständnis für die gestiegenen Preise gebeten. In seiner ungewöhnlich offenen Rede begründete der Chinese die Teuerung mit den "großen Investitionen" seines Unternehmens. Es sei sehr schwierig, die besten Smartphone-Modelle zu produzieren, sagte Jun.
Xiaomi ist seit dem Herbst letzten Jahres der größte Smartphone-Hersteller der Welt - und bei Kunden für relativ niedrige Preise bekannt. Nun hat Xiaomi-Chef Lei Jun während der Präsentation der Xiaomi-12S-Reihe jedoch eingeräumt, die chinesischen Kunden im Hinblick auf die Verkaufspreise "erstmals" enttäuschen zu müssen. So sind die Smartphones der Xiaomi-12-Reihe im Reich der Mitte um zirka acht Prozent teurer geworden - in Deutschland entspräche das einer Preiserhöhung von etwa 68 Euro, ausgehend von der unverbindlichen Preisempfehlung von rund 850 Euro für ein Modell mit 8/128 Gigabyte.
Xiaomi-CEO: "Wir hatten große Investitionen"
Während der betreffenden Präsentation gab Firmenchef Lei Jun nach 106 Minuten wortwörtlich zu Protokoll: "Und jetzt müssen wir über Preise sprechen. Ich weiß, dass viele Xiaomi-Fans sich auf die gleichen Preise für gestiegene Qualität freuen. 3.699 [Yuan für das Xiaomi 12]. Ich muss ehrlich zu euch sein. In den vergangenen Jahren hat Xiaomi hochqualitative, erschwingliche Produkte verkauft. Wir haben euch im Hinblick auf den Preis nie enttäuscht, aber heute könnte das vielleicht passieren. Warum? Weil es sehr schwierig ist, die besten Modelle zu produzieren. Wir hatten große Investitionen und wir mussten uns in jedem Detail verbessern. Und mit jedem Schritt, den wir uns verbessert haben, mussten wir eine Menge Energie investieren, also bitte zeigt Verständnis und unterstützt uns."
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Bei der darauffolgenden Vorstellung des Xiaomi 12 Pro pries Lei Jun dessen 2K-Bildschirm als "besten 2K-Bildschirm". Dieser sei vornehmlich aufgrund des LTPO-Panels sehr kostspielig; damit lassen sich energiesparende Bildwiederholraten einstellen. Als weiteren Kostenfaktor erwähnte Jun die Kameras mit 50 Megapixeln und beschloss die Präsentation mit der Erläuterung des Ladens mit 120 Watt via dem eigenen Surge-S1-Chip. Der Preis für das Xiaomi 12 Pro entspreche ("nach einiger Diskussion mit hochrangigen Mitarbeitern") jedoch dem 4.699 Yuan teuren Vorgängermodell.
Quelle: via Smart Droid

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Dafür das Samsung 5G.
Mein persönlicher Grund gegen das Samsung ist das OLED Display.
Wenn das flimmern nicht stört ok, ich komm damit nicht klar.
Auf den ersten Blick sehr ähnliche Handys.
Auf den zweiten Blick kriegst du beim Xiaomi mehr RAM, den besseren SoC und doppelt so schnelles laden.
Alles in allem ist das Xiaomi da das rundere Paket.
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Und so richtig "aktuell" ist das Fairphone 4 mit den SD750G von 2019 auch nicht. Und das für 600€.
Wenn ich mir den "Entsperrprozess" für den Bootloader anschaue, sehe ich das auch etwas kritisch.
Ja, sie lassen es zur Zeit wohl zu. Da man aber online einen Unlock-Code beantragen muss, kann man nicht sagen, ob das in einigen Monaten auch noch funktioniert. Auf der Produkseite bewerben sie es nicht, sie können den Service also jeder Zeit einstellen.