Dimensity 9500: Neues Mediatek-Flaggschiff verspricht doppelte Raytracing-Leistung und mehr

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Dimensity 9500: Neues Mediatek-Flaggschiff verspricht doppelte Raytracing-Leistung und mehr
Quelle: Mediatek

Mediatek hat mit dem Dimensity 9500 die Flaggschiff-CPU für das laufende Jahr vorgestellt. Unter den Eckdaten befindet sich dank verbessertem Raytracing auch das Versprechen einer "Next-Level Performance für immersives mobiles Gaming".

Erst vor zwei Wochen kündigte ARM die neuen C1-Kerne an, die Smartphone-Chips zu neuen Höchstleistungen verhelfen sollen. Mit dem Dimensity 9500 hat das taiwanesische Halbleiterunternehmen Mediatek nun den ersten Prozessor vorgestellt, der mit ebendiesen Kernen aufwarten kann und im vierten Quartal 2025 in ersten Handys landen soll.

Mediatek Dimensity 9500: Rund ein Drittel im Plus

Als Debütanten sind Oppo und Vivo im Gespräch, die sich Unternehmensangaben zufolge auf 32 Prozent höhere Single-Core-Leistung bei 37 Prozent besserer Energieeffizienz gegenüber dem Dimensity 9400 freuen können. Maßgeblich hierfür ist die Kombination aus vier C1-Pro, drei C1-Premium sowie einem C1-Ultra als Kerne im "All Big Core Design", also ohne Effizienz-Kerne. Bei den Taktfrequenzen liegen bis zu 4,21 GHz Taktfrequenz mit 2 MiB L2-Cache vor; der L3-Cache wird hingegen auf 16 MiB beziffert.

Auch im Bereich der GPU-Leistung will Mediatek an der Leistungsschraube drehen: Der Mediatek Dimensity 9500 setzt auf den Mali G1-Ultra, der seinerseits mit zwölf Kernen arbeitet und gegenüber der Immortalis-G925 rund ein Drittel an Performance gewinnen soll. Dabei soll die Energieeffizienz um etwa 42 Prozent besser ausfallen. Dank der zweiten Generation an Raytracing-Einheiten (RTUv2) wirbt der Halbleiterhersteller ebenso wie AMD mit einer verdoppelten Raytracing-Leistung, womit in ausgewählten Titeln erstmals bis zu 120 Fps möglich sein sollen.

NPU und ISP mit Detailverbesserungen

Natürlich spielt auch in Handy-Prozessoren die KI-Leistung eine Rolle in den Datenblättern neuer Ankündigungen, sodass Mediatek ebenfalls mit neuen Kennzahlen wirbt.

  • Grundsätzlich kann die hauseigene NPU 990 die doppelte Leistung im Integer- und FP-Bereich erreichen.
  • Dank der "Generative AI Engine 2.0", die spezifisch auf Transformer-Modelle ausgelegt ist, lassen sich nun auch auf dem Smartphone Bilder in 4K-Auflösung schnell generieren.

Abschließend nennt Mediatek auch im Hinblick auf den Bildprozessor sowie das Mobilfunkmodem die wichtigsten Verbesserungen. Der Bildprozessor könne etwa mit 200-MP-Bildern oder 4K-Videos bei 120 Fps mit Dolby Vision umgehen, während das Modem dank fünf statt vier zusammengelegter Frequenzblöcke eine bis zu 15 Prozent höhere Spitzengeschwindigkeit erreiche. In Summe soll der Chip so einen Downstream von bis zu 7,4 Gbit pro Sekunde erreichen.

Quelle: via Videocardz

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