Cubot Pocket: Das kleinste Smartphone des Jahres?
Mit einem Diagonalmaß von nur 4 Zoll ist das Cubot Pocket wenig größer als das 17 Jahre alte Nokia 6680. Es ist jedoch deutlich dünner - und freilich leistet es sehr viel mehr. Damit richtet sich das extrem kompakte Smartphone vor allem an diejenigen, die immer größer werdenden Geräten (schon länger) kritisch gegenüberstehen.
Wer sich beim Swipen und Tippen "selbst" auf einem 6,4-Zoll-Display schwertut, dem könnte das neue Cubot Pocket als schlechter Witz erscheinen. Denn das neue Smartphone von Markeninhaber Shenzhen HuaFuRui wird am 27. Juni mit Maßen in den Verkauf gehen, die man so ähnlich vielleicht noch aus dem Jahr 2005 kennt. Zur Erinnerung: Ein Nokia 6680 maß 108,4 mm x 55,2 mm x 20,5 Millimeter; das Cubot Pocket ist mit seinen 119 x 58 x 12,5 Millimetern nur wenig größer. Eine solche Kompaktheit könnte natürlich bei denjenigen Anklang finden, die ihr Smartphone aufgrund immer größer werdender Modelle schon länger nicht mehr gewechselt haben. Auf der anderen Seite sind natürlich Kompromisse bei der Leistung einzugehen - hier dreht das Pocket die Uhr zwar nicht um 17 Jahre, aber mindestens um drei Jahre zurück. Davon ab operiert Shenzhen HuaFuRui mit dem Gerät preislich im Einsteiger-Segment, und so ist das Cubot Pocket derzeit für etwa 160 Euro bei Amazon und Ebay zu haben.
60-Hz-Display und Quadcore-Prozessor
Im Cubot Pocket leistet ein 3.000 mAh großer Akku seinen Dienst, der per USB-C aufgeladen und den weiteren technischen Daten gerecht wird. Das Display mit Full-HD-Auflösung bietet eine Bildwiederholrate von 60 Hz, als Prozessor kommt ein Unisoc T310 - bestehend aus drei ARM-Cortex-A55-Kernen sowie einem A75-Kern - ohne 5G-Unterstützung zum Einsatz. Den Mobilfunkstandard der dritten Generation (LTE) kennt das Gerät indes, außerdem handelt es sich bei dem Pocket um ein Dual-SIM-Handy. Aber: Die zweite SIM-Karte wird unter Umständen von einer MicroSD-Kartenerweiterung des 64 Gigabyte großen Massenspeichers verdrängt; das Pocket verfügt dementsprechend über einen hybriden Slot.
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Die Foto- und Videoqualität des Pocket fällt per Datenblatt eher bescheiden aus. So liefert die vordere Kamera des Pocket 5 Megapixel und die hintere 16 Megapixel. Andererseits ist mit dem Westentaschen-Handy das kontaktlose Bezahlen etwa via Google Pay möglich, während es mit Bluetooth 5.0 sowie WiFi 4 im Dual-Band (2,4 GHz und 5 GHz) Grüße bis zurück ins Jahr 2016 sendet. Als Betriebssystem liegt Android in der unveränderten Version 11 von 2020 vor. Das Prädikat "Klein aber oho" verdient sich das Kleine von Shenzen aufgrund der veralteten Technik und dem etwas zu hohen Preis sicher nicht. Es bleibt abzuwarten, ob das chinesische Unternehmen weitere Kompakt-Handys ins Rennen schicken und dann überzeugender argumentieren wird.
Quelle: via China Handys

Der Typ auf dem Foto hat größere Hande als ich und es wirkt so groß wie meines...
Aber ich habe ja auch nur ein Pocophone F1 seit fast 4 Jahren, was ein 6,18″ Display hat.
Und mit 12,5mm ist das Handy besonders dick. Selbst mein altes ist nur 8,8mm.