Amazon: Sprachassistentin Alexa soll Gedankenlesen lernen
Bereits seit einiger Zeit setzt Amazon abseits seines eigentlichen Kerngeschäfts unter anderem auch stark auf die Weiterentwicklung und Verbreitung seiner Echo-Geräte mit Sprachassistentin Alexa. Diese soll künftig noch intelligenter agieren und ihren Nutzern auch mehr und mehr Denkaufgaben abnehmen.
Im Rahmen der kürzlich erfolgten Vorstellung zahlreicher neuer Echo-Geräte mit Amazons hauseigener Sprachassistentin Alexa hat der Konzern auch erneut seine Pläne bekräftigt, in welche Richtung die technische Entwicklung mit smarten Lautsprechern und Co. gehen soll: "Wir haben einen Punkt bei neuronalen Netzwerken und tiefem Maschinenlernen erreicht, an dem wir tatsächlich Intuition programmieren können", zitiert das Handelsblatt Daniel Rausch, der bei Amazon als Vizepräsident der Smart Home-Sparte fungiert.
"Alexa Hunches" soll (Vor-)Ahnung ins Spiel bringen
Beispielhaft für die Ausweitung künstlicher Intelligenz wird die Verabschiedung "Gute Nacht, Alexa." genannt, woraufhin die Sprachassistentin nachfragt, ob der Nutzer noch das Licht in der Garage ausschalten möchte. Durch sukzessives Lernen vom Besitzer soll Alexa wie ein Mensch irgendwann "um die Ecke denken" können. Hierfür soll noch dieses Jahr die "Hunches"-Funktion ("Ahnungen") ausgerollt werden, wodurch sich Alexa als eine Art "elektronische Sekretärin" nach und nach Gewohnheiten ihres Besitzers einprägen soll.
Mehr Menschlichkeit für Alexa
Gleichzeitig soll daran gearbeitet werden, dass die Sprachassistentin auch in ihrer Art und Weise menschlicher wirkt. "Diskret, gebildet und intelligent" soll sie sein, so Alexa-Manager Tom Taylor. Hierfür konnte unter anderem die Rate der falschen Antworten in den vergangenen zwölf Monaten um 25 Prozent gesenkt werden. Zudem besitzt die Sprachassistentin mittlerweile über 50.000 Fähigkeiten, während sie 2014 gerade einmal mit 13 an den Start ging. Die "Hunches"-Funktion soll sich jedoch auch deaktivieren lassen, unter anderem um Datenschutzbedenken zu begegnen.
Amazon breitet sich aus
Darüber hinaus soll Alexa laut der Vorstellung von Amazon in tausenden Geräten im vernetzten Zuhause Einzug halten, wofür auch ein Chip entwickelt wird, damit auch nicht-smarte Geräte davon profitieren können. Unterdessen ist Amazon laut einer Studie sowohl beim Marktanteil der Sprachassistenten in den USA als auch im Cloud-Geschäft gegenüber den Wettbewerber führend, weswegen der Konzern als am fortschrittlichsten im Bereich der künstlichen Intelligenz gegenüber der direkten Konkurrenz gehandelt wird. Zudem hole Amazon dank dem Wissen über Kunden auch bei digitaler Webung auf und rangiere mittlerweile auf Platz drei hinter Google und Facebook.

Alexa: ähhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.
Wenn ja, dann darf ich das nicht aussprechen.
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Nutzer: "Alexa, lies meine Gedanken."
*paar Sekunden später*
Alexa: "Sie sind ein Schwein!!!"
:-B
Alexa: ähhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.
Nutzer: "Alexa, lies meine Gedanken."
*paar Sekunden später*
Alexa: "Sie sind ein Schwein!!!"
:-B
Das ist jetzt nichts weltbewegendes. Dazu brauchts nur ein weiteren Eintrag im Script. Nämlich das bei dem Codewort "Gute Nacht Alexa" nachgesehen wird ob irgendwo auf dem Gelände noch ein Licht oder Gerät an ist. Das könnte man auch noch erweitern, indem man eine Ausnahmeliste hinzufügen kann. Bspw. das der Status der Geräte/Licht im Schlafzimmer nicht geprüft wird.
Gedankenlesen ist eh eine ziemlich nette Umschreibung für das auswerten der gesammelten Daten, um eine mögliche Voraussage der nächste Handlung zu tätigen.
Den Spionagekram würde ich weder Geschenkt nehmen, noch wenn man mir ein Grundeinkommen von 1 Mio pro Monat zahlt.
Obwohl ... ich würde das Geld nehmen, und mir dann einen Zweitwohnsitz ohne Spionagekram zulegen.
Ein Smarthome halte ich durchaus für interessant, aber nicht wenn die Steuerung und alles in einer Cloud liegt. Die nötige Technik sollte zu 100% auf einem Computer im eigenen Gebäude befinden.
Diesen Computer auch nur indirekt ans Internet anzuschließen wäre schon Risiko genug.