Intel Dragon Canyon: Technische Daten und erste Preise des NUC 12 Extreme aufgetaucht
Im Netz sind offizielle Intel-Folien aufgetaucht, die Details zu kommenden NUC 12 Extreme (Dragon Canyon) liefern. Dieser soll erstmals auf einen echten Prozessorsockel und zudem die neue Alder-Lake-Generation setzen. Abseits davon sind die Änderungen aber überschaubar.
Während Intels Alder-Lake-Prozessoren schon seit einigen Monaten im Handel sind, setzen die Desktop-PCs des Unternehmens immer noch auf die Vorgängergeneration Rocket Lake. Mit dem NUC 12 Extreme, Codename Dragon Canyon, soll bis zum Ende des ersten Quartals aber ein neues Modell erscheinen, in dem Alder Lake zum Einsatz kommt. Und passend zum nahenden Release dieses Mini-PCs sind nun Informationen zur verbauten Hardware aufgetaucht.
Preise und Details zu Dragon Canyon
Die Website Videocardz ist offenbar an offizielle Intel-Folien gelangt, wodurch nun die technischen Details von Dragon Canyon bekannt sind. Gegenüber der Vorgängergeneration Beast Canyon ändert sich äußerlich aber nicht allzu viel: Die Abmessungen, Anschlüsse und Verbindungsstandards sind weitgehend identisch; mit Dragon Canyon sollen aber laut Datenblatt zwei zusätzliche USB-2.0-Header und 10-GB-Ethernet dazukommen.
Quelle: Intel via Videocardz
Intel NUC 12 Extreme: Die beiden Varianten im Vergleich
Quelle: Intel via Videocardz
Intel NUC 12 Extreme: Abmessungen, Technische Details und Innenleben
Etwas mehr Veränderung gibt es beim Innenleben: Hier wechselt Intel, je nach Variante, auf einen Core i7-12700 oder einen Core i9-12900 und damit die aktuelle Alder-Lake-Generation. Verbaut werden dabei erstmals die tatsächlichen Desktop-Varianten, denn im NUC 12 Extreme befindet sich ein handelsüblicher LGA-1700-Sockel. Die Prozessoren beim Vorgängermodell wurden hingegen noch verlötet. Dadurch könnte bei Dragon Canyon erstmals auch ein Upgrade auf ein Nachfolgemodel möglich werden - Stichwort Raptor Lake.
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Durch den Wechsel auf Alder Lake ändert sich bei dem verbauten Mainboard außerdem auch der Standard der verbauten PCI-Express-Verbindung: Im NUC 12 Extreme gibt es nun PCI-E 5.0 statt 4.0, wohingegen Intel beim RAM weiterhin auf DDR4 setzt. Angesichts der aktuellen Marktlage dürfte der Verzicht auf DDR5-Speicher aber sinnvoll sein, denn dieser ist momentan weiterhin sehr teuer.
Andererseits ist Dragon Canyon aber wohl ohnehin nichts für Schnäppchenjäger. Der Twitter-Nutzer momomo_us hat bereits erste Listungen des Desktop-PCs entdeckt, laut denen der NUC 12 Extreme mit Core i7 1.021 Euro und mit Core i9 1.181 Euro kostet. Dazu kommen dann noch Kosten für den Arbeitsspeicher, das Betriebssystem und gegebenenfalls auch noch eine Grafikkarte.
Quelle: Videocardz
