Intel Alder Lake: So erkennt man, ob AVX-512-Unterstützung bei den CPUs vorliegt

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Ein Übertakter klärt in einem Video darüber auf, wie man bei einer CPU von Intel erkennen kann, ob AVX-512-Unterstützung vorhanden ist oder nicht.
Quelle: PCGH

Ein Übertakter namens "Luumi" klärt in einem Youtube-Video darüber auf, wie man anhand des Intel-Logos auf dem IHS einer CPU erkennen kann, ob AVX-512-Unterstützung vorhanden ist oder nicht. Drei Monate ist es nun her, als Intel die Einheiten bei Alder-Lake-CPUs via Fusing deaktiviert hat.

Seit 2013 gibt es die AVX-512-Erweiterung für Prozessoren von Intel und AMD, für Alder-Lake-CPUs einst nicht offiziell und nur bei den Performance-Kernen aktiviert. Anfang März strich Intel schließlich die Unterstützung für AVX-512 und deaktivierte die Einheiten mithilfe eines Fusing-Verfahrens. Hersteller von Mainboards stellten die Freischaltung in ihrem BIOS/UEFI zur Verfügung, insofern die CPUs AVX-512 unterstützten. Dies ist aber nun vorbei.

Ob AVX-512 vorhanden ist, verrät das Äußere der CPU

Wenn man herausfinden möchte, ob eine CPU AVX-512 unterstützt, reicht ein Blick auf den IHS einer CPU von Intel. Denn darauf ist ein kleines Detail zu finden, welches nicht überall zu sehen ist. So erklärt es jedenfalls der Übertakter "Luumi" in einem Youtube-Video. Intel unternahm nämlich im Rahmen eines Rebrandings 2020 eine Überarbeitung seiner Logos.

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So wurde das altbekannte Halo-Logo von Intel auf den CPUs durch ein Logo mit Quadraten ersetzt. Einige Anwender sollen sich daraufhin sogar gefragt haben, ob es sich bei CPUs mit neuem Logo um eine Fälschung handele, was glücklicherweise verneint werden kann. Luumi selbst erklärt den Erkennungsprozess folgendermaßen:

"Zum Glück für uns hat Intel ein Zeichen hinterlassen, um festzustellen, ob die CPU AVX-512 unterstützt oder nicht, indem man sich den IHS ansieht. Jede CPU, die auf dem IHS eine Heiligenschein-/Kreismarkierung über dem Wort "Intel" hat, wird AVX-512-Unterstützung haben, und alle CPUs mit rechteckiger/quadratischer Markierung haben diese von Intel deaktiviert. Zumindest bei den Pentiums und anderen Modellen der unteren Preisklasse können Sie also einfach in einem Geschäft herumlaufen und den IHS des Prozessors aus dem kleinen Sichtfenster betrachten und feststellen, ob er AVX-512 hat oder nicht."

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Für gewöhnliche Verbraucher ist der Verlust der AVX-512-Unterstützung erträglich, da diese nur bei wenigen, speziellen Anwendungen zum Tragen kommt. Für Alltagssoftware spielt AVX-512 keine Rolle und war auch immer ein Thema für eine höhere Leistungsaufnahme und damit höhere, zu kühlende Temperaturen.

Quelle: Luumi via Videocardz

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wenn du mal versuchst, nachträglich einen Floppy-Anschluss direkt am Super-I/O-Anzulöten, dann will ich einen Artikel dazu.
        Das Anlöten ist nicht das Problem, eher die Beschaltung. Das geht denke ich mal gut mit Lochraster Karten, die es in verschiedenen Größen gibt.
        Da müsste ich viel Zeit aufbringen die ich leider derzeit nicht habe. Aber praktisch sehe ich es umsetzbar.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wenn du mal versuchst, nachträglich einen Floppy-Anschluss direkt am Super-I/O-Anzulöten, dann will ich einen Artikel dazu.
        Das Anlöten ist nicht das Problem, eher die Beschaltung. Das geht denke ich mal gut mit Lochraster Karten, die es in verschiedenen Größen gibt.
        Da müsste ich viel Zeit aufbringen die ich leider derzeit nicht habe. Aber praktisch sehe ich es umsetzbar.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn du mal versuchst, nachträglich einen Floppy-Anschluss direkt am Super-I/O-Anzulöten, dann will ich einen Artikel dazu.
        Technisch frage ich mich gerade, ob die meiste Super-I/Os die Funktionalität nicht via GPIO umsetzen könnte. Der NCT6779D auf dem LGA1700-Board neben mir hat z.B. 62 general purpose pins laut Spec und Floppy stellt ja nun wirklich keine Anforderungen.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Zumindest bis Mitte letzten Jahrzehnts habe ich auf den meisten Platinen, wo ich Daten finden konnte, floppytaugliche Super-I/Os vorgefunden.
        Bei meinem jetzigen letzten Board mit IDE und mit Floppy Upgrade ist der iTE IT8720 chip verlötet. Funktioniert bisher alles Top mit Floppy und Retro Software. Wäre schön wenn man einfach einen Bridge Controller bei aktuelleren Boards verlöten kann und so das Floppy nutzen könnte.
        Löten ist für mich kein Problem und auch ein Hobby, egal ob Chip oder kleinste Leiterbahnen und Bauteilen, alles schon gelötet.
        Lieber hätte ich gerne ein Board gehabt was aktueller ist. Aber irgendwann muss man die alte gute Technik ziehen lassen, deshalb wird immer weniger auf den neuen Boards zu finden sein.
        Ich hatte schon immer Ambitionen zu alter Technik gehabt.
        Da waren die 80er und 90er ein Traum für mich mit Amiga und PC.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von T-MAXX
        Oh ich dachte Sockel B wäre das letzte native Floppy System. Naja, nun habe ich Sockel B gewählt, reicht auch dafür. Sockel 1155 mit P67 ist schwer zu bekommen.
        USB Floppy geht für meine Zwecke nicht, da der Amiga Amithlon ein natives Floppy benötigt. Für AVX setze ich den Intel SDE ein, wenn ich es brauche.
        Danke dir für die Auskunft.
        Prinzipiell sind es nicht die Plattformen, sondern der Super-I/O, der den Floppy-Controller bereitstellen muss. Und das traurige: Zumindest bis Mitte letzten Jahrzehnts habe ich auf den meisten Platinen, wo ich Daten finden konnte, floppytaugliche Super-I/Os vorgefunden.
        Es hat nur nie jemand bei einem Skylake- oder Haswell-E-System (oder neue – ich habe schlicht kaum noch dazu recherchiert) den physischen Anschluss verlötet. Wenn man den Industrie-Bereich berücksichtigt, ist sogar ISA langlebiger als Floppy, obwohl man da eine extra Bridge verlöten muss. (Ob die mit ISA-Floppy-Controllern kompatibel sind, weiß ich aber nicht. Vermutlich ist es auch leichter und günstiger, einen Catweasel zu beschaffen.)
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Also wen es interessieren sollte bezüglich der AVX Extensions die keine hardwarebasierende CPU besitzen, wie meine z. B. i7 990x: Der Intel SDE emuliert zwar fehlende Extensions, aber das macht der CPU kaum was an Leistung aus, sofern diese über mehrere Kerne bzw. Threads verfügt. Mein alter Q9650 hatte da schon arge Schwierigkeiten. Mit dem i7 990x sieht es ganz anders aus. Gutes Beispiel ist Edius X, kurz gesagt ist es ein Videobearbeitungsprogramm welches unbedingt sogar AVX 2 benötigt. Läuft ohne natürlich nicht, aber wenn der Intel SDE ins Spiel kommt, dann startet es ganz normal. Frisst aber schon rund 5-15 % der CPU Leistung. Arbeiten kann man damit schon, aber ich würde da lieber schon eine echte hardwarebasierende CPU einsetzen, weil dieses Programm ist sehr komplex und da ist man auf jede CPU Leistung angewiesen. Aber für Spiele ist der Intel SDE bestens geeignet sowie kleine Office Programme die nicht so stark leistungsabhängig sind.
        Für mich wichtig, ich kann die Programme ohne große Neuanschaffung nutzen.
        Keine unnötigen Mehrkosten für nur eine Hand voll Software.
        Sollte es doch mal wieder an Grenzen stoßen, baue ich mir ein aktuelles zweites System auf. So musste ich damals und heute mit dem Amiga auch verfahren, weil ja nicht alle Spiele/Programme auf einem Amiga Modell gelaufen sind.
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