Radeon X1800 XT Crossfire getestet
Quelle: Ati
Hexus.net hatte die Chance, Atis neueste Dual-GPU-Errungenschaft auf Herz und Nieren zu testen. Heraus kamen durchaus ansehnliche Zahlen, die dem aktuellen Crossfire bis zu 90 Prozent Leistungssteigerung gegenüber eine Einzelkarte bescheinigen. In dem Maße legt Splinter Cell: Chaos Theory zu, und auch F.E.A.R. bzw. FarCry wissen in 1920x1200 mit 75 bzw. 65 Prozent Mehrleistung (verglichen mit einer Single-X1800-XT) zu gefallen. Nur beim OpenGL-Titel Riddick schwächelte das Duo noch etwas: "nur" 30 Prozent im fordernsten Setting waren drin. Wer lieber in 1024x768 oder 1280x1024 spielt, der hat auf Grund dort größerer CPU-Limitierung weniger Mehrleistung gegenüber einer Solo-Radeon.
Kleinere Probleme scheint es noch auf der Treiber-Seite zu geben. So meldet Hexus, dass Adaptive-AA im Crossfire-Modus nicht immer funktionierte im Single-Betrieb hingegen immer. Weiterhin klappte das Umschalten zwischen Crossfire an und aus nur unzuverlässig, ein Reboot war oft unumgänglich.
Weitere Minuspunkte: ein nahezu verdoppelter Geräusch- und Hitzepegel bei Nutzung von zwei Karten. Hexus hält Nvidias GTX-512-SLI im Hör-Vergleich für deutlich angenehmer.
Wer des Englischen mächtig ist, der kann sich den Artikel einmal genauer ansehen.
