Mini-Barebone-Systeme für Intel- und AMD-CPUs
Von Aopen kommen drei neue Mini-Barebone-Systeme für Intel- und AMD-CPUs. Besonders interessant ist hierbei das Modell XC uBox LE210, welches über einen nicht näher spezifizierten Intel-Atom-Zweikern-Prozessor verfügen wird.
In der XC uBox LE210 werkelt ein zweikerniger Intel-Atom. (Bild: Aopen)
Das Grundmodell auf Intel-Basis wird allerdings die XC uBox LE200 sein, auf deren 945GC-Mainboard mit ICH7-Southbridge eine Intel-Atom-230-CPU mit nur einem Rechenkern arbeiten wird. Das Gehäuse des LE200 bietet Platz für ein optisches Slimline-Laufwerk, als Festplatte findet wahlweise ein Laufwerk im 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Format Platz. Auf eine DVI-Buchse verzichtet Aopen, dafür gibt es sechs USB-2.0- und zwei SATA-Ports, sowie Fast Ethernet und einen Low-Profile PCI-Slot für Erweiterungen wie etwa TV-Karten.
Auf eine DVI- oder HDMI-Buchse verzichtet Aopen leider. (Bild: Aopen)
Die höherwertigere Version XC uBox LE210 wird neben dem bereits erwähnten Zweikern-Atom über acht USB-2.0-Schnittstellen verfügen, von denen zwei versteckt hinter der demontierbaren Frontblende verbaut sind. So können Anwender WLAN- oder Bluetooth-Adapter nachrüsten, ohne die Optik des LE210 mit herausstehenden Dongles verschandeln zu müssen. Ausgänge für 5.1-HD-Audio und Gigabit-LAN vervollständigen die Ausstattung.
Die AMD-Variante hört auf den Namen XC uBox LE300 und eignet sich für Sockel-AM2-CPUs mit einer TDP von maximal 65 Watt. Somit müssen die aktuellen Phenom-Modelle leider draußen bleiben, dafür dürfen die stromsparenden CPUs der Athlon-4X50e-Serie im Sockel Platz nehmen. Generell ist die Ausstattung des LE300 mehr auf den Einsatz als HTPC ausgerichtet: Der verbaute GeForce-7050-Chipsatz verfügt über 7.1-HD-Audio und eine HDMI-Schnittstelle und auch die versteckten USB-Ports des LE210 sind wieder mit von der Partie.
Die restliche Ausstattung entspricht mit zwei SATA-Ports, Gigabit-LAN und zwei DDR2-533/667-Slots dem Intel-Topmodell. Über Preise und Verfügbarkeit wurde noch nichts bekannt.
