Zen 3 Mobile: Einzelkern gut, Multikern noch mit Problemen

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Zen 3 Mobile: Einzelkern gut, Multikern noch mit Problemen (1)
Quelle: Uniko’s Hardware

Zen 3 Mobile beeindruckt im Ryzen 7 5800U mit hoher Single-Core-Leistung, aber bei der Mehrkern-Performance scheint es noch zu klemmen. Möglicherweise war SMT deaktiviert oder nicht funktionsfähig.

Zen 3 soll natürlich nach den Desktop-Modellen auch Mobile-Systeme beflügeln und eine der spannenden Prozessoren wird der Ryzen 7 5800U; das sind die Modelle bis 15 Watt TDP. Zudem gibt es nun Messwerte, die die zu erwartende Mehrleistung im Single-Core-Lastbereich bestätigen, doch Multi-Core bleibt das Ergebnis etwas hinter den Erwartungen zurück.

Die Vorstellung von Ryzen 5000 Mobile soll kommende Woche erfolgen - im Rahmen der CES. U- und H-Modelle wird es dann mit den Zen-3-Verbesserungen geben. Wobei man hier noch einmal unterscheiden muss, denn es gibt Gerüchte, dass die Ryzen 5000 Mobile als Cezanne mit Zen 3 auf den Markt kommen, manche Modelle aber auch als Lucienne, was ein Update von Renoir ist und damit Zen 2.

Auch lesenswert: Ryzen 9 5900H - Geekbench spricht von knapp 25 Prozent Mehrleistung gegenüber Renoir-Vorgänger

Der Ryzen 7 5800U jedenfalls ist Zen 3 und hat 8 Kerne samt SMT, einen Basis-Takt von 2 GHz und einen Boost-Takt von 4,4 GHz. So liest es CPU-Z vom getesteten Modell aus. Das sind 200 MHz mehr Boost als der Vorgänger und für Mobile üppige 16 MiB L3-Cache. So generiert die CPU 592 Punkte singlethreaded in CPU-Z und 3.8125 Punkte multithreaded. Die Singlecore-Leistung weiß dabei durchaus zu erfreuen und zu überzeugen, denn ein Core i9-10900K kommt auf 584 Punkte und ist im Prinzip kein Vergleich, weil hier Desktop-Ware mit 125 Watt TDP-Fenster rechnet. Aber es zeigt, wie gut die Zen-3-Kerne alleine werkeln.

Bei der Multi-Thread-Leistung indes gibt's Gesprächsbedarf: Ein Ryzen 7 4800U generiert schon mal über 5.000 Punkte. Das lässt Fragen offen, die sich noch nicht beantworten lassen. Im Cinebench R23 laufen 1.311 und 9.326 Punkte auf - auch hier fehlt Leistung, nämlich 6 Prozent zum 4800U. Möglicherweise wurde SMT nicht aktiviert oder es gibt in diesem Bereich noch einen Fehler - vielleicht im Zusammenspiel mit dem BIOS der Testplattform. Dass die TDP eine Rolle spielt, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest den hauseigenen Vorgänger sollte man schlagen.

Quelle: Uniko's Hardware

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von deady1000 Volt-Modder(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Nee.
        Das rote sind nie im Leben Kompressionsartefakte:
        Das schrieb ich doch auch.
        Zitat von deady1000
        Bis auf "Specification" sieht eigentlich alles ok aus.
      • Von deady1000 Volt-Modder(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Nee.
        Das rote sind nie im Leben Kompressionsartefakte:
        Das schrieb ich doch auch.
        Zitat von deady1000
        Bis auf "Specification" sieht eigentlich alles ok aus.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von deady1000
        JPEG-Kompressionsartefakte.

        Nee.
        Das rote sind nie im Leben Kompressionsartefakte:
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        .
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        Bei einem 4kerner, macht Zen2 auch mehr Sinn als Zen3. Von daher macht es schon Sinn, wenn AMD die Generation mischt.
      • Von deady1000 Volt-Modder(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Die Screens sehen nicht gerade unbearbeitet aus.
        JPEG-Kompressionsartefakte.
        Bis auf "Specification" sieht eigentlich alles ok aus.
        Das Bild ist halt sehr schlecht aufgelöst und stark komprimiert.
      • Von Maverik5124 Schraubenverwechsler(in)
        Dabei sollte man beachten, dass die Laptop Hersteller die tdp und das boost Verhalten fast beliebig einstellen können. Wenn der 4800u jetzt mit 25w tdp und 20 Sekunden boost auf 40w getestet wurde, der 5800u zum Beispiel aber dauerhaft auf 15w beschränkt war, dann scheint das ganze schon mehr Sinn zu machen.
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