Ryzen 5000-CPUs: Schlechte Lieferbarkeit sorgt für hohe Preise
Nach der kürzlich erfolgten Markteinführung der neuen Ryzen 5000-Prozessoren sind diese derzeit schlecht lieferbar und wenn dann nur zu hohen Preisen.
Aufgrund der guten Leistungsdaten in Tests ist das Interesse an AMDs neuen Ryzen 5000-Prozessoren in Form von Ryzen 5 5600X, Ryzen 7 5800X, Ryzen 9 5900X und Ryzen 9 5950X groß, weswegen bereits kurz nach Release am 5. November die ersten Kontingente schnell ausverkauft waren. Dies führte auch dazu, dass mit Ausnahme des Ryzen 7 5800X aktuell keine anderen Modelle im PCGH-Preisvergleich zu finden sind, während in einigen Online-Shops zwar immerhin Bestellmöglichkeiten vorhanden sind, allerdings oftmals zu nicht näher genannten Lieferterminen und zu Preisen teils deutlich oberhalb der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers.
Am Beispiel des Ryzen 7 5800X im PCGH-Preisvergleich zeigt sich, dass dieser gegenwärtig ab 575 Euro gelistet ist und damit 126 Euro oberhalb der UVP von 449 Euro rangiert. Dazu gesellen sich wie üblich auf eBay die Mondpreise von Weiterverkäufern, wobei der Ryzen 7 5800X hier gegenwärtig immerhin ab 529 Euro zuzüglich Versand zu haben und damit günstiger ist als bei der Preisvergleichslistung. Das Topmodell in Form des Ryzen 9 5950X kostet derweil via eBay gut und gerne auch 1.000 Euro und damit rund 200 Euro mehr als die von AMD genannte UVP von 799 Euro.
Derweil kann beispielsweise Alternate.de zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Meldung den Ryzen 7 5800X aktuell zum Preis von 469 Euro liefern und damit nur 20 Euro über UVP, während etwa Caseking.de zum Preis von 529,90 Euro keinen Liefertermin anbieten kann, was die Situation mit der umständlichen Vergleichbarkeit und wechselhaftem Angebot hinsichtlich attraktiver Preise nur noch undurchsichtiger macht. Interessenten sind also gegenwärtig auf das Zahlen eines entsprechenden Mehrpreises oder Warten auf bessere Verfügbarkeit angewiesen, wobei es von AMD zur schlechten Liefersituation derzeit keine Verlautbarung gibt.
| Kerne | Takt | L3-Cache | Speicher | cTDP | UVP | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 9 5950X | 16 + SMT | 3,4 GHz bis 4,9 GHz | 64 MByte | DDR4-3200 | 105 Watt | 779 Euro |
| Ryzen 9 5900X | 12 + SMT | 3,7 GHz bis 4,8 GHz | 64 MByte | DDR4-3200 | 105 Watt | 549 Euro |
| Ryzen 7 5800X | 8 + SMT | 3,8 GHz bis 4,7 GHz | 32 MByte | DDR4-3200 | 105 Watt | 449 Euro |
| Ryzen 5 5600X | 6 + SMT | 3,7 GHz bis 4,6 GHz | 32 MByte | DDR4-3200 | 65 Watt | 299 Euro |
Quelle. via golem.de


2020 das Jahr der Dealer....
warum kann man bei so einem Launch nicht einfach eine preorder machen und die leute dann der Reihe nach bedienen...
Vermutlich gibt's das nicht weil's für den Händler halt mehr Aufwand wäre und warum sollten die sich die Mühe machen wenn man die Teile auch so innerhalb von wenigen Minuten los wird.
Außerdem kann man bei Vorbestellungen natürlich schlecht den Preis nachträglich anziehen, hat also evtl weniger Marge, je nachdem wie sich die Preise entwickeln zwischen Bestellung und tatsächlicher Verfügbarkeit^^
Ich hoff einfach mal das MF gestern auch wieder einige 100 cpus bekommen hat, wenn jede Woche so viele ankommen würde sich die Verfügbarkeit vermutlich recht schnell einpendeln.
warum kann man bei so einem Launch nicht einfach eine preorder machen und die leute dann der Reihe nach bedienen...