Ryzen 4000: "Vermeer" Gerüchten nach schon im B0-Stepping; erst Ryzen 6000G mit Navi?

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Ryzen 4000: "Vermeer" Gerüchten nach schon im B0-Stepping; erst Ryzen 6000G mit Navi? (1)
Quelle: AMD

"Vermeer" aka Ryzen 4000 soll einem Bericht nach schon im B0-Stepping vorliegen - und damit praktisch marktreif sein. Damit befände sich AMD Launch-technisch in einer höchst komfortablen Situation. Die Desktop-APU "Cezanne", Nachfolger von "Renoir", sei ebenfalls weit fortgeschritten. Vega dürfte damit als GPU gesetzt sein.

Ist "Vermeer" alias Ryzen 4000 schon fertig? Wenn man einem Bericht von IgorsLab Glauben schenkt, ist genau das der Fall. Eigenen Quellen nach sollen die Chips bereits im B0-Stepping vorliegen und praktisch marktreif sein. Die Massenproduktion könnte also jederzeit anlaufen. Offen sei eigentlich nur, wie weit der Prozess bis hin zum Packaging vorangekommen ist. AMD könne Zeitpunkt und Umstände des Releases jedenfalls sehr flexibel gestalten.

Bei "Cezanne", dem Desktop-Nachfolger von "Renoir", läuft es dem Bericht nach ebenfalls rund. Die Ryzen-5000-APUs befinden sich angeblich schon im A0-Stepping, womit auch die Vega20-GPU als gesetzt betrachtet werden kann. In der Validierungsphase dürfte sich daran jedenfalls nichts mehr ändern.

Navi in APUs könnte noch etwas dauern

Im mobilen Sektor sollen die neuen APUs als "Cezanne-H" und "Cezanne-U" aufschlagen, womit man wie schon bei "Renoir" flottere und stromsparende Systeme abdeckt. An den Gehäusen der Prozessoren werde sich indes nichts ändern. Notebook-Hersteller sollen ihre Designs daher beibehalten, Destop-Nutzer im AM4-Sockel nachrüsten können, zumindest soweit Chipsatz und BIOS mitspielen.

Was nun den Launch angeht: Eine Ankündigung im Rahmen der CES wurde schon des Öfteren diskutiert. Laut IgorsLab hat AMD durch die bisher erzielten Fortschritte sogar alle Möglichkeiten, den Launch vorzuziehen.

Ebenfalls interessant: Ryzen 5000: Vermeintliche Device-IDs der "Cezanne"-APUs gesichtet - weiterhin mit Vega-Grafik?

Im Low-Power-Segment habe Ryzen 5000 als "Van Gogh" ebenfalls das A0-Stepping erreicht. Hier könnte es laut IgorsLab tatsächlich auf eine Navi21-GPU-Lösung hinauslaufen. Erst mit "Rembrandt" soll Navi dann für beide Plattformen verfügbar sein. Dabei würde direkt auf RDNA2 gesetzt und RDNA1 übersprungen. Entsprechend groß könnte der Sprung bei der Grafikleistung werden.

Quelle: IgorsLab

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Ja eh, weil einige Monate
        Wenn du nicht mit mir einer Meinung bist, dann sag das doch einfach. Tut auch nicht weh. Ansonsten: Extra das alte Vega weiterzuentwickeln um dieses in die neuen APUs einzubinden ist zweifelsfrei zusätzlicher Aufwand, den man sich hätte sparen können, wenn man einfach RDNA(2) stattdessen genommen hätte/hätte nehmen können/dürfen.

        Naja, allzu viel wundert mich da nicht wirklich, denn deren Output ist natürlicherweise deutlich geringer als bei Intel und deren beschränkte Ressourcen sieht man auch deutlich. Erneut ein holpriger Zen-Start mit einem kritischen Bug im Zufallszahlengenerator *), Probleme bei der Chipsatzfertigung oder gar -Beauftragung, sodass man den IOD zweckentfremden musste, Takt-WirrWarr, AGESA-Chaos **), ausbüchsende MB-Hersteller, die erst mit der Keule wieder eingefangen werden mussten, Threadripper ist erneut im Roadmap-Nirvana verschwunden, mittlerweile sind Roadmap/Sockel-Supportzugeständnisse auf allen drei Plattformen ausgehebelt worden, im GPU-Segment sah man sich außer Stande im HighEnd zu konkurrieren und konzentrierte sich auf Custom-Designs (Vega, Polaris, RDNA2), ... Und nicht zu vergessen, dass es sie schlussendlich auch 7 Jahre gekostet hat, um wieder in eine konkurrenzfähige Position zu kommen.
        Es ist gut, dass sie wieder konkurrenzfähig und zurück sind, keine Frage, schlicht weil Konkurrenz für einen gesunden Markt erforderlich ist, aber man sieht auch ganz klar deren Grenzen und die werden sie erst schrittweise mit weiterem Wachstum ausweiten können.

        *) Bei dem es sich zudem um ein recht altes Problem zu handeln schien, dass in ähnlicher Art schon seit 2014 bekannt war und bereits bei älteren AMD-CPUs auftrat, wenn diese aus dem Suspended-Mode erwachten.

        **) Grundsätzlich bzgl. dem was man auch noch Monate nach dem Launch beobachten konnte, aber auch generell, wie es mal zwei MSI-BIOS-Ingenieure zum Besten gaben, die AMDs AGESA-Code nett formuliert als "recht durchwachsen" beschrieben.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Ja eh, weil einige Monate
        Wenn du nicht mit mir einer Meinung bist, dann sag das doch einfach. Tut auch nicht weh. Ansonsten: Extra das alte Vega weiterzuentwickeln um dieses in die neuen APUs einzubinden ist zweifelsfrei zusätzlicher Aufwand, den man sich hätte sparen können, wenn man einfach RDNA(2) stattdessen genommen hätte/hätte nehmen können/dürfen.

        Naja, allzu viel wundert mich da nicht wirklich, denn deren Output ist natürlicherweise deutlich geringer als bei Intel und deren beschränkte Ressourcen sieht man auch deutlich. Erneut ein holpriger Zen-Start mit einem kritischen Bug im Zufallszahlengenerator *), Probleme bei der Chipsatzfertigung oder gar -Beauftragung, sodass man den IOD zweckentfremden musste, Takt-WirrWarr, AGESA-Chaos **), ausbüchsende MB-Hersteller, die erst mit der Keule wieder eingefangen werden mussten, Threadripper ist erneut im Roadmap-Nirvana verschwunden, mittlerweile sind Roadmap/Sockel-Supportzugeständnisse auf allen drei Plattformen ausgehebelt worden, im GPU-Segment sah man sich außer Stande im HighEnd zu konkurrieren und konzentrierte sich auf Custom-Designs (Vega, Polaris, RDNA2), ... Und nicht zu vergessen, dass es sie schlussendlich auch 7 Jahre gekostet hat, um wieder in eine konkurrenzfähige Position zu kommen.
        Es ist gut, dass sie wieder konkurrenzfähig und zurück sind, keine Frage, schlicht weil Konkurrenz für einen gesunden Markt erforderlich ist, aber man sieht auch ganz klar deren Grenzen und die werden sie erst schrittweise mit weiterem Wachstum ausweiten können.

        *) Bei dem es sich zudem um ein recht altes Problem zu handeln schien, dass in ähnlicher Art schon seit 2014 bekannt war und bereits bei älteren AMD-CPUs auftrat, wenn diese aus dem Suspended-Mode erwachten.

        **) Grundsätzlich bzgl. dem was man auch noch Monate nach dem Launch beobachten konnte, aber auch generell, wie es mal zwei MSI-BIOS-Ingenieure zum Besten gaben, die AMDs AGESA-Code nett formuliert als "recht durchwachsen" beschrieben.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Ein Missverständnis? Die 5000er-APUs (1HJ21) werden natürlich Zen3-basiert sein. Für die 6000er-APUs (1HJ22) geht gamersnexus nach einem Leak (den sie aus Quellenschutzgründen nicht ganz offenlegen wollen) von Zen3+ in Verbindung mit PCIe4 aus. *)
        Ja eh, weil einige Monate nach dem Launch vom Desktop Zen kommt diese µArch ja dann als CPU in die APUs.
        Ich meinte also: dass die 5000er noch nicht auf RDNA2 setzen kann ich mir nur so erklären, dass keine Leute mehr da waren, Zen 3 mit RDNA2 zu kombinieren (übersimplifiziert gesagt), weil sie mit Zen 2 + RDNA 2 für die Konsolen beschäftigt sind

        Allgemein kann man sich eh wundern, was AMD da alles raushaut mit dem im Vergleich zu Intel reduzierten Personal. In den letzten 12 Monaten: eine APU (noch Zen+ Basis),Zen 2 mit Chiplet Ansatz, Epyc und Threadripper auf Zen 2 Basis, bald die 2 verschiedenen Konsolenchips (Zen 2 + RDNA2), weitere APUs (Zen 3 + ???).
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Ich dachte
        Ein Missverständnis? Die 5000er-APUs (1HJ21) werden natürlich Zen3-basiert sein. Für die 6000er-APUs (1HJ22) geht gamersnexus nach einem Leak (den sie aus Quellenschutzgründen nicht ganz offenlegen wollen) von Zen3+ in Verbindung mit PCIe4 aus. *)
        Und nach dem was jetzt gelakt wurde, wird erst die 6000er-APU-Generation auf modernes RDNA(2?) setzen, d. h. man hat nicht nur eine Generation (4000/Renoir) mit dem alten/gepimpten Vega ausgestattet, obwohl man schon RDNA2 hatte, sondern man geht jetzt auch noch zusätzlich hin und stattet ebenso die nächste Generation (5000) erneut mit einem weiteroptimierten Vega aus.
        Wie gesagt, zumindest m. M. n. lässt sich das nicht mit mangelnder Manpower/Ressourcen erklären, denn zusätzlich Vega weiterzuentwickeln (obwohl es möglicherweise ein DeadEnd ist), dann neu zu validieren und in ein neues SoC einzubinden scheint mindestens gleich viel, wenn nicht gar noch deutlich mehr Aufwand zu sein (ergo muss es andere Gründe für die Nichtverwendung geben).

        *) Was ebenfalls darauf hindeutet, dass Zen4 erst recht spät in 2021 fertig werden wird und daher tatsächlich erst ein Launch Anfang 2022 erfolgt.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Nur dass das hier nicht ganz passt, denn AMD hat bereits mit den zwei Konsolen-SoCs das Anbinden von RDNA2 an ein Zen2-Kerndesign in 2018 durchexerziert, d. h. es wäre ein leichtes gewesen, das auch noch ein drittes mal zu machen.
        Ich dachte es soll sich schon um Zen3 handeln in der APU und deshalb bin ich von zu wenig personellen Resourcen ausgegangen, dein beschriebenes Szenario habe eh ich auch schon beschrieben
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Der Grund ist halt einfach, dass es Ressourcen/Manpower benötigt
        Nur dass das hier nicht ganz passt, denn AMD hat bereits mit den zwei Konsolen-SoCs das Anbinden von RDNA2 an ein Zen2-Kerndesign in 2018 durchexerziert, d. h. es wäre ein leichtes gewesen, das auch noch ein drittes mal zu machen.
        Stattdessen macht man sich doppelte oder gar dreifache Arbeit indem man diese gewonnenen "Erfahrungen" nicht nutzte und stattdessen sogar noch zusätzlich Aufwendungen betreibt, um noch einmal (und jetzt noch ein weiteres Mal) eine veraltete Architektur auf Vordermann zu bringen und zusätzlich muss man diese umfangreich überarbeitete Architektur nun ein- und anbinden und erneut komplett durchvalidieren, was wesentlich aufwändiger ist. Die einzig sinnvolle Erklärung ist, dass AMD mit Blick auf ihre APUs keinen Zugriff auf diese IP hat und das offensichtlich auch längerfristig, wenn jetzt auch die kommenden 5000er-APUs erneut mit einer weiter modifizierten Vega erscheinen werden, man also noch eimal zusätzlich Arbeit in diese alte Architektur steckt, obwohl etwas potentiell leistungsfähigeres bereits seit langer Zeit "in der Schublade" liegt.

        Ressourcenprobleme hat AMD auf jeden Fall für das, was sie alles zu veröffentlichen suchen (btw., hat noch wer was von Threadripper gehört? ), aber wenn sie mit maximaler Effizienz und mit möglichst wenig Ressourcen hätten arbeiten wollen, dann wäre RDNA2 im best case sogar schon in Renoir verwendet worden.
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