Ryzen 7000: AMD bestätigt September-Release, Radeon RX 7000 noch 2022
Schon im nächsten Monat beginnt der Showdown neuer CPU- und GPU-Generationen. AMD bestätigte im Rahmen neuer Finanzzahlen, dass Ryzen 7000 im September und RDNA-3-Grafikkarten noch 2022 erscheinen.
Die neuen AMD-Finanzzahlen wurden auch deshalb mit Spannung erwartet, weil Intel ein unerwartet schlechtes Quartal hingelegt hat. Und da mit Ryzen 7000 und Radeon RX 7000 brandneue Generationen vor der Tür stehen, war es nicht unrealistisch, dass sich AMD hierzu äußern wird.
Ryzen 7000 schon sehr bald
Und so kam es letztendlich auch: In einer Telefonkonferenz mit Analysten, nachzulesen bei Seeking Alpha, sprach AMD-CEO Lisa Su auch über die Roadmap bis Jahresende. AMD sei im Plan, "noch in diesem Quartal" die neuen 5-Nanometer-Ryzen-7000-Desktop-Prozessoren und AM5-Plattformen auf den Markt zu bringen, "die in den Bereichen Gaming und Content Creation führend sind", so Su selbstbewusst. In diesem Quartal meint, dass AMD spätestens bis Ende September Ryzen-7000-CPUs ausliefert. Noch genauer will es die Webseite Wccftech wissen, die eine Ankündigung in der Nacht vom 29. auf den 30. August erwartet, auf das ein Test-Embargo am 13.09. und der Verkauf am 15.09. folgen. Theoretisch würden diese Daten zu AMDs Aussagen passen, bestätigt ist das freilich nicht.
Aus einer internen AMD-Datenbank stammen die Informationen zu den voraussichtlichen Launch-CPUs: AMD soll mit vier Ryzen-7000-Modellen an den Start gehen, und zwar mit Ryzen 9 7950, Ryzen 9 7900X, Ryzen 7 7700X und Ryzen 5 7600X. Den Ryzen-9-CPUs sagt man die maximalen 170 Watt TDP nach, bei den Kernen werden die von Ryzen 5000 bekannten Konfigurationen erwartet (16, 12, 8 und 6). Zu möglichen Preisen gibt es noch keine handfesten Spekulationen.
Wann kommt Radeon RX 7000?
Doch mit Ryzen 7000 ist es für AMD 2022 noch nicht getan. Auch RDNA-3-GPUs sind noch in diesem Jahr zu erwarten, voraussichtlich verbaut in Radeon-RX-7000-Grafikkarten. Folgendes gibt AMD zu Protokoll: "Während wir erwarten, dass der Gaming-Grafikmarkt im dritten Quartal rückläufig sein wird, konzentrieren wir uns weiterhin auf die Umsetzung unserer GPU-Roadmap, einschließlich der Markteinführung unserer High-End-GPUs RDNA 3 im Laufe dieses Jahres. Unsere RDNA-3-Architektur der nächsten Generation ist ein weiterer wichtiger Schritt nach vorn für unsere Grafik-Roadmap. Durch die Kombination unserer fortschrittlichsten Gaming-Architektur mit der 5-Nanometer-Triplet-Fertigung können wir die Leistung pro Watt um mehr als 50 % steigern".
Angesichts der guten Nachrichten zur Roadmap gingen die guten Zahlen bei AMD fast unter. Mit einem Quartalsumsatz von satten 6,55 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 70 Prozent zum entsprechenden Vorjahresquartal, und einem Nettogewinn von 447 Mio. US-Dollar (ein Minus von 37 Prozent, vor allem bedingt durch Übernahmekosten) muss sich AMD nicht verstecken. Alle Geschäftsbereiche, die nun neu sortiert sind, wuchsen: Ob Datacenter, Client, Gaming (nun mit Grafikkarten und Gaming-SoCs) oder Embedded, alle Bereiche waren im Plus zum Vorjahr. Intel musste dagegen bei Umsatz und Gewinn empfindliche Rückschläge verzeichnen, die ohne Sondereffekte zustande kamen - während AMD zumindest beim Umsatz einen Allzeitrekord hinlegt. Auch der Ausblick auf das Q3 mit 6,7 Mrd. Umsatz ist positiv - es ist noch nicht lange her, dass AMD ein ganzes Geschäftsjahr für so einen Umsatz brauchte. An der Börse geht es heute trotzdem leicht bergab für AMD.

AMD möchte mit jeder CPU das volle Featureset unterstützen, was ich für richtig halte, denn nur so können Befehlsatzwerweiterungen sich auch durchsetzen und wenn man sich dann ihre Roadmap und ihre Aussagen anschaut macht das Ganze ja auch Sinn, für verschiedene Einsatzgebiete auch verschiedene CPUs anzubieten. Ist ja im Prinzip ähnlich wie in ihrer Semicustomsparte mit den Kunden Sony, Microsoft, Steam, die ein Produkt für ihre Bedürfnisse brauchen.
Daher ist es nur folgerichtig, dass AMD dies im Datacenterbereich auch anbietet. Die einen brauchen möglichst viele Kerne, der nächste viel Cache, wieder der nächste eine Mischung aus beidem usw. und genau das geht jetzt AMD mit Zen4 und 5 an und parallel auch für den Desktop mit den Modellen mit extra Cache.
Jedoch ist stand heute eben nicht bekannt, dass AMD es so wie intel machen wird und unterschiedliche Kerne "vermischen" wird, was auch gegen ihren Ansatz bei Zen3+ sprechen würde, denn da haben sie ja gezeigt, dass sie äußerst effizient sein können.
Bleibt daher spannend abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.
Aber ansonsten habe ich das oben bereits erläutert, man bietet für jeden Einsatzweck jetzt entsprechend optimierte Hardware an, ihr beide könnt euch natürlich noch weitere darüber streiten wie ihr es nennen wollt, für mich ist das einfach customized IP.
Und wie du selbstredend bei intel wieder annimmst, dass alles sauber nach Plan läuft. Dass Sapphire Rapids massiv verspätet ist, hast du mitbekommen? Ich bezweifle auch sehr, dass wir den Refresh davon dann schon kurz darauf in 2023 sehen werden, es wird eher 2024 werden und dann kann man sich mit Zen5 rumschlagen...
Steht dann 256 vs 60 Kerne.
Intel belügt einfach jeden, die Presse, die eigenen Aktionäre und sogar Geschäftspartner.
Hätte gerne nen 5800x3d, das ist aber gerade nur "Haben Wollen".
Da wir, wie jeder weiß, auch heute nicht mit 50 Ah-Smartphones rumlaufen (aus sicherheitstechnischer Sicht ist das sicherlich auch gut so
Für jeden Millimeter den das Signal zurücklegt müssen Transistoren schalten, das kostet immer Strom. Bis unsere Berechnung im Kern angelangt ist, haben wir schon so viel Strom verballert, dass die Art des Kerns das Kraut nicht mehr fett macht. Dazu kommt, dass der Scheduler hoffentlich nicht mitten in der Berechnung merkt, dass der kleine Kern Hilfe braucht, weil das Ergebnis eine Nachberechnung verursacht für die der kleine Kern zu klein dimensioniert ist. Denn dann müssen wir umkopieren. Das kostet wieder Strom.
Was die Stromsparkerne unterstellen ist ja immer Folgendes. Anstatt einen großen Kern bei relativ unrentablen 25% Leistung laufen zu lassen, habe ich einen kleinen Kern der die Aufgabe bei 66% seiner nominellen Leistung in der gleichen Zeit macht und in der Summe für weniger Energie. Das ist die Idee. Indem man mit unterschiedliche Kerne hat, kann man immer den nehmen der näher am Maximum des Wirkungsgrad ist und deswegen spart man Energie. Total logisch, total nachvollziehbar, aber total nicht messbar. Weil das schmutzige Geheimnis der IT ist, dass die meiste Energie gar nicht beim eigentlichen Rechnen draufgeht, sondern beim Daten hin und herschieben.
Aus genau diesem Grund werden CPUs bei Prime95 noch mal einen Zacken heißer als bei Cyberpunk, weil Prime95 passt in jeden Cache und muss nicht ständig Daten rein und rauskopieren, da laufen die Rechenwerke mal wirklich auf 100%. Wollte man also wissen, ob der Intel wirklich Stom spart, dann müsste man Prime95 auf einem Stromsparkern 1.000.0000 Primzahlen errechnen lassen und den Strom messen. Dann die gleiche Anzahl Primzahlen in der gleichen Zeit auf einem großen Kern ausrechnen, aber Vorsicht,der muss die gleiche Menge in der gleichen Zeit berehnen, nicht schneller, nicht langsamer. Wenn dann auf dem Stromzähler mehr kW/h stehen, dann funktioniert das System. Aber die Mühe macht sich keiner, weil jeder weiß was da rauskommt. Aber das initiale Argument klingt halt logisch wenn man nicht im Detail betrachtet was in der CPU passiert und das ist genug. Weil der Bonus-Effekt ist, dass man sagen kann man hätte mehr Kerne, hat sich diese Unsinn halt durchgesetzt für den Moment.
Aber ein Blick auf Grafikkarten sollte uns zeigen was davon zu halten ist. Dort werden schließlich nicht 8+8 Rechenkerne verbaut, sondern 10.000 Cuda Cores. Da ist selbst in Laptops noch niemand auf die absurde Idee gekommen zu sagen wir verbauen da mehrere Typen um Strom zu sparen. Warum? Weil der Kunde nicht herget und sagt "der Chip hat mehr Kerne deswegen ist er besser". Da schauen die Kunden auf die Benchmarks und dann bleiben wir wieder bei homogenen Designs.
Big Little ist ein Witz und wird mit Raptot Lake enden, denn was nützten immer mehr schwache kerne gepaart mit Ineffizienz Kernen!?
1. Intel hat schon noch weitaus größere finazielle möglichkeiten als amd....
2. big little ist kein witz.... (bevor der 5800x3d kam war alder lake klar effizienter...mit tests belegt)
einfach nur armselig was du hier betreibst....
wenn du das wenigstens immer sachlich betreiben würdest aber die propaganda die du hier immer betreibst ist schon lächerlich und peinlich zu gleich
nimm doch mal die rote brille ab....
Dafür hätte ich mal gerne einen Beleg?
hast doch selber einen 12900k
also wirst du wohl recht haben/haben sollen.
Its done when its done, dann können wir immer noch schauen was Ryzen 7000 auf dem Kasten hat, und ich glaube soooo schlecht sieht es für AMD nicht aus.