Ryzen 7000: AMD bestätigt September-Release, Radeon RX 7000 noch 2022

95
News Thilo Bayer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Ryzen 7000: AMD bestätigt September-Release, Radeon RX 7000 noch 2022
Quelle: AMD

Schon im nächsten Monat beginnt der Showdown neuer CPU- und GPU-Generationen. AMD bestätigte im Rahmen neuer Finanzzahlen, dass Ryzen 7000 im September und RDNA-3-Grafikkarten noch 2022 erscheinen.

Die neuen AMD-Finanzzahlen wurden auch deshalb mit Spannung erwartet, weil Intel ein unerwartet schlechtes Quartal hingelegt hat. Und da mit Ryzen 7000 und Radeon RX 7000 brandneue Generationen vor der Tür stehen, war es nicht unrealistisch, dass sich AMD hierzu äußern wird.

Ryzen 7000 schon sehr bald

Und so kam es letztendlich auch: In einer Telefonkonferenz mit Analysten, nachzulesen bei Seeking Alpha, sprach AMD-CEO Lisa Su auch über die Roadmap bis Jahresende. AMD sei im Plan, "noch in diesem Quartal" die neuen 5-Nanometer-Ryzen-7000-Desktop-Prozessoren und AM5-Plattformen auf den Markt zu bringen, "die in den Bereichen Gaming und Content Creation führend sind", so Su selbstbewusst. In diesem Quartal meint, dass AMD spätestens bis Ende September Ryzen-7000-CPUs ausliefert. Noch genauer will es die Webseite Wccftech wissen, die eine Ankündigung in der Nacht vom 29. auf den 30. August erwartet, auf das ein Test-Embargo am 13.09. und der Verkauf am 15.09. folgen. Theoretisch würden diese Daten zu AMDs Aussagen passen, bestätigt ist das freilich nicht.

Aus einer internen AMD-Datenbank stammen die Informationen zu den voraussichtlichen Launch-CPUs: AMD soll mit vier Ryzen-7000-Modellen an den Start gehen, und zwar mit Ryzen 9 7950, Ryzen 9 7900X, Ryzen 7 7700X und Ryzen 5 7600X. Den Ryzen-9-CPUs sagt man die maximalen 170 Watt TDP nach, bei den Kernen werden die von Ryzen 5000 bekannten Konfigurationen erwartet (16, 12, 8 und 6). Zu möglichen Preisen gibt es noch keine handfesten Spekulationen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Wann kommt Radeon RX 7000?

Doch mit Ryzen 7000 ist es für AMD 2022 noch nicht getan. Auch RDNA-3-GPUs sind noch in diesem Jahr zu erwarten, voraussichtlich verbaut in Radeon-RX-7000-Grafikkarten. Folgendes gibt AMD zu Protokoll: "Während wir erwarten, dass der Gaming-Grafikmarkt im dritten Quartal rückläufig sein wird, konzentrieren wir uns weiterhin auf die Umsetzung unserer GPU-Roadmap, einschließlich der Markteinführung unserer High-End-GPUs RDNA 3 im Laufe dieses Jahres. Unsere RDNA-3-Architektur der nächsten Generation ist ein weiterer wichtiger Schritt nach vorn für unsere Grafik-Roadmap. Durch die Kombination unserer fortschrittlichsten Gaming-Architektur mit der 5-Nanometer-Triplet-Fertigung können wir die Leistung pro Watt um mehr als 50 % steigern".

Angesichts der guten Nachrichten zur Roadmap gingen die guten Zahlen bei AMD fast unter. Mit einem Quartalsumsatz von satten 6,55 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 70 Prozent zum entsprechenden Vorjahresquartal, und einem Nettogewinn von 447 Mio. US-Dollar (ein Minus von 37 Prozent, vor allem bedingt durch Übernahmekosten) muss sich AMD nicht verstecken. Alle Geschäftsbereiche, die nun neu sortiert sind, wuchsen: Ob Datacenter, Client, Gaming (nun mit Grafikkarten und Gaming-SoCs) oder Embedded, alle Bereiche waren im Plus zum Vorjahr. Intel musste dagegen bei Umsatz und Gewinn empfindliche Rückschläge verzeichnen, die ohne Sondereffekte zustande kamen - während AMD zumindest beim Umsatz einen Allzeitrekord hinlegt. Auch der Ausblick auf das Q3 mit 6,7 Mrd. Umsatz ist positiv - es ist noch nicht lange her, dass AMD ein ganzes Geschäftsjahr für so einen Umsatz brauchte. An der Börse geht es heute trotzdem leicht bergab für AMD.

95
    • Kommentare (95)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bärenmarke BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gerX7a
        Lol, entweder deinerseits eine erneute Demonstration des Confirmation Bias oder aber du verstehst tatsächlich nicht, was solche Firmen antreibt und mit welchem Auftrag deren Marketingabteilungen betraut sind?
        Ich lese zwar grundsätzlich keine chatstar Beiträge, aber gerade du mit deinem extremen intel Bias solltest bei sowas eigentlich die Füße stillhalten.

        Zitat von gerX7a
        Der Artikel ist vom Nov '20 und bereits Mitte 2020 pfiffen es die Spatzen von den Dächern, dass Intel's nächster, großer Wurf mit heterogenen Kernen daherkommen wird. Was hätte AMD hier sagen sollen, da man natürlicherweise von der Fachpresse diesbezüglich ausgefragt wurde? Etwa "Ja, heterogene Architekturen sind der nächste Schritt im CPU-Design, jedoch werden wir nichts innerhalb der nächsten 30 Monate zu diesem Thema beizutragen haben"? Das wäre zwar korrekt gewesen, ist aber nichts, was man in der Form und auf diese Art kommunizieren sollte zumal es einzig dem Hauptkonkurrenten Auftrieb gegeben hätte.
        Der Artikel mag zwar alt sein, jedoch wenn du mal AMD zu diesem zuhörst, wirst du feststellen, dass sie einen ganz anderen Weg wie intel anvisieren, aber bei dir wissen wir ja, sobald intel was macht, ist es automatisch der nächste große Wurf...
        AMD möchte mit jeder CPU das volle Featureset unterstützen, was ich für richtig halte, denn nur so können Befehlsatzwerweiterungen sich auch durchsetzen und wenn man sich dann ihre Roadmap und ihre Aussagen anschaut macht das Ganze ja auch Sinn, für verschiedene Einsatzgebiete auch verschiedene CPUs anzubieten. Ist ja im Prinzip ähnlich wie in ihrer Semicustomsparte mit den Kunden Sony, Microsoft, Steam, die ein Produkt für ihre Bedürfnisse brauchen.
        Daher ist es nur folgerichtig, dass AMD dies im Datacenterbereich auch anbietet. Die einen brauchen möglichst viele Kerne, der nächste viel Cache, wieder der nächste eine Mischung aus beidem usw. und genau das geht jetzt AMD mit Zen4 und 5 an und parallel auch für den Desktop mit den Modellen mit extra Cache.
        Jedoch ist stand heute eben nicht bekannt, dass AMD es so wie intel machen wird und unterschiedliche Kerne "vermischen" wird, was auch gegen ihren Ansatz bei Zen3+ sprechen würde, denn da haben sie ja gezeigt, dass sie äußerst effizient sein können.
        Bleibt daher spannend abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.

        Zitat von gerX7a
        Darüber hinaus hast du dich aber auch gleich selbst in doppeltem Sinne an der Nase herumgeführt, denn AMD hat schon längst bestätigt, dass es kleinere und effizientere Kerne im 1HJ23 mit Zen4c geben wird, erstmals beim Cloud-Server Bergamo, denn den braucht AMD dringend, da Genoa absehbar gegen die spezialisierten ARM-Designs nicht gewinnen kann und man will schließlich weiter wachsen und nicht gleich von vorne herein einen wichtigen Markt aufgeben müssen.
        Intel bräuchte da noch wesentlich dringender etwas
        Aber ansonsten habe ich das oben bereits erläutert, man bietet für jeden Einsatzweck jetzt entsprechend optimierte Hardware an, ihr beide könnt euch natürlich noch weitere darüber streiten wie ihr es nennen wollt, für mich ist das einfach customized IP.

        Zitat von gerX7a
        Einige Passagen daraus lesen sich als kämen sie direkt aus der heutigen Intel-Marketingabteilung zu Alder Lake, d. h. die haben das Rad nicht neu erfunden sondern das ist schon extrem lange in der Industrie in der Evaluierung und brauchte nur in unterschiedlichen Marktsegmenten unterschiedliche Gegebenheiten um schließlich zur Anwendung kommen zu können. ARM bspw. griff das Thema schließlich erst Ende 2011 mit seiner ersten Implementation in Form der relativ simplen Cluster-Migration auf.
        AL ist eher aus der Not geboren, da intel sonst keine Möglichkeit hatte den Corecount effizient und kostengünstig zu erhöhen. Bei den Servern wirst du das so aber nicht sehen, da man einen Typ CPU Kern haben möchte. Daher hast du das bei Sapphire Rapids ja auch nicht, sondern es werden nur die großen Kerne verwendet.

        Zitat von gerX7a
        Nicht anderes macht Intel hier derzeit auch und AMD ab 2023 mit Zen4c und ebenso später mit dem bereits angekündigten Zen5c. Dass das Design Intel zusätzlich entgegenkommt bei der Wafer-Fläche und auch beim absoluten Stromverbrauch ist selbstredend ein Zugewinn für sie, schmälert aber in keinster Weise den grundsätzlichen technischen Mehrwert dieser Designs.
        Zen4C ist ein auf die im Datacenterbereich anfallenden Anforderungen hin optimierter Zen4. Laut den Interviews wurden die Anforderungen die es dort gibt in das Design eingearbeitet. Deswegen würde ich grundsätzlich eigentlich eher so wie bei der Semi Custom Sparte von speziell angepassten Kundendesigns sprechen, weil das Ziel von AMD wird es hier sein nicht so günstig wie möglich zu produzieren, sondern dem Kunden das Beste Produkt zu bieten, damit ordentlich Cash in die Kasse gespült wird.

        Zitat von gerX7a
        Unterm Strich wird Raptor Lake daran kranken, dass man den Fertigungssprung nicht mitmachen kann und auf einem 7nm-Fertigungsäquivalent weiterfertigen muss, da Intel 4 erst ab Ende des Jahres in die Fertigung überführt wird. Für die meisten Consumer-Workloads wird das eher eine untergeordnete Rolle spielen, dagegen im hochdichten Server wird das schon ein handfestes Problem werden, das man mit anderen technischen Features zu kompensieren versuchen wird, wobei schlussendlich jedoch auch in der kommenden Iteration für Intel die deutlich höheren Fertigungskapazitäten am Ende wohl "das Eisen aus dem Feuer holen" werden müssen, da AMD noch längst nicht einen so großen Bedarf bedienen kann, da bei TSMC alle möglichen Hersteller um die begehrten, hochmodernen Nodes konkurrieren.
        Schön, dass du weißt wie viel Kapazitäten sich AMD bei TSMC für die Zukunft gesichert hat...
        Und wie du selbstredend bei intel wieder annimmst, dass alles sauber nach Plan läuft. Dass Sapphire Rapids massiv verspätet ist, hast du mitbekommen? Ich bezweifle auch sehr, dass wir den Refresh davon dann schon kurz darauf in 2023 sehen werden, es wird eher 2024 werden und dann kann man sich mit Zen5 rumschlagen...
        Steht dann 256 vs 60 Kerne.

        Zitat von gerX7a
        Sofern nicht erneut irgendwelche Execution-Probleme zum Jahreswechseln hin bei Intel auftauchen, dürften es die mobilen Zen4-Ableger bereits im 1HJ23 relativ schwer gegen den mobilen Meteor Lake haben, was dann auch (unter Vorbehalt) das Ende des Fertigungsrückstandes (vorerst im Consumer-Segment) bei Intel einläuten wird, sodass dann tatsächlich rein Package/SoC-technische und architektonische Designentscheidungen über das bessere Produkt entscheiden werden.
        Weshalb sollte AMD da ein Problem haben? Die aktuellen Zen3+ mir RDNA2 laufen doch schon sehr gut... Mobile sehe ich keinen der beiden Hersteller weit in Front oder abgeschlagen.
      • Von Bärenmarke BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gerX7a
        Lol, entweder deinerseits eine erneute Demonstration des Confirmation Bias oder aber du verstehst tatsächlich nicht, was solche Firmen antreibt und mit welchem Auftrag deren Marketingabteilungen betraut sind?
        Ich lese zwar grundsätzlich keine chatstar Beiträge, aber gerade du mit deinem extremen intel Bias solltest bei sowas eigentlich die Füße stillhalten.

        Zitat von gerX7a
        Der Artikel ist vom Nov '20 und bereits Mitte 2020 pfiffen es die Spatzen von den Dächern, dass Intel's nächster, großer Wurf mit heterogenen Kernen daherkommen wird. Was hätte AMD hier sagen sollen, da man natürlicherweise von der Fachpresse diesbezüglich ausgefragt wurde? Etwa "Ja, heterogene Architekturen sind der nächste Schritt im CPU-Design, jedoch werden wir nichts innerhalb der nächsten 30 Monate zu diesem Thema beizutragen haben"? Das wäre zwar korrekt gewesen, ist aber nichts, was man in der Form und auf diese Art kommunizieren sollte zumal es einzig dem Hauptkonkurrenten Auftrieb gegeben hätte.
        Der Artikel mag zwar alt sein, jedoch wenn du mal AMD zu diesem zuhörst, wirst du feststellen, dass sie einen ganz anderen Weg wie intel anvisieren, aber bei dir wissen wir ja, sobald intel was macht, ist es automatisch der nächste große Wurf...
        AMD möchte mit jeder CPU das volle Featureset unterstützen, was ich für richtig halte, denn nur so können Befehlsatzwerweiterungen sich auch durchsetzen und wenn man sich dann ihre Roadmap und ihre Aussagen anschaut macht das Ganze ja auch Sinn, für verschiedene Einsatzgebiete auch verschiedene CPUs anzubieten. Ist ja im Prinzip ähnlich wie in ihrer Semicustomsparte mit den Kunden Sony, Microsoft, Steam, die ein Produkt für ihre Bedürfnisse brauchen.
        Daher ist es nur folgerichtig, dass AMD dies im Datacenterbereich auch anbietet. Die einen brauchen möglichst viele Kerne, der nächste viel Cache, wieder der nächste eine Mischung aus beidem usw. und genau das geht jetzt AMD mit Zen4 und 5 an und parallel auch für den Desktop mit den Modellen mit extra Cache.
        Jedoch ist stand heute eben nicht bekannt, dass AMD es so wie intel machen wird und unterschiedliche Kerne "vermischen" wird, was auch gegen ihren Ansatz bei Zen3+ sprechen würde, denn da haben sie ja gezeigt, dass sie äußerst effizient sein können.
        Bleibt daher spannend abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.

        Zitat von gerX7a
        Darüber hinaus hast du dich aber auch gleich selbst in doppeltem Sinne an der Nase herumgeführt, denn AMD hat schon längst bestätigt, dass es kleinere und effizientere Kerne im 1HJ23 mit Zen4c geben wird, erstmals beim Cloud-Server Bergamo, denn den braucht AMD dringend, da Genoa absehbar gegen die spezialisierten ARM-Designs nicht gewinnen kann und man will schließlich weiter wachsen und nicht gleich von vorne herein einen wichtigen Markt aufgeben müssen.
        Intel bräuchte da noch wesentlich dringender etwas
        Aber ansonsten habe ich das oben bereits erläutert, man bietet für jeden Einsatzweck jetzt entsprechend optimierte Hardware an, ihr beide könnt euch natürlich noch weitere darüber streiten wie ihr es nennen wollt, für mich ist das einfach customized IP.

        Zitat von gerX7a
        Einige Passagen daraus lesen sich als kämen sie direkt aus der heutigen Intel-Marketingabteilung zu Alder Lake, d. h. die haben das Rad nicht neu erfunden sondern das ist schon extrem lange in der Industrie in der Evaluierung und brauchte nur in unterschiedlichen Marktsegmenten unterschiedliche Gegebenheiten um schließlich zur Anwendung kommen zu können. ARM bspw. griff das Thema schließlich erst Ende 2011 mit seiner ersten Implementation in Form der relativ simplen Cluster-Migration auf.
        AL ist eher aus der Not geboren, da intel sonst keine Möglichkeit hatte den Corecount effizient und kostengünstig zu erhöhen. Bei den Servern wirst du das so aber nicht sehen, da man einen Typ CPU Kern haben möchte. Daher hast du das bei Sapphire Rapids ja auch nicht, sondern es werden nur die großen Kerne verwendet.

        Zitat von gerX7a
        Nicht anderes macht Intel hier derzeit auch und AMD ab 2023 mit Zen4c und ebenso später mit dem bereits angekündigten Zen5c. Dass das Design Intel zusätzlich entgegenkommt bei der Wafer-Fläche und auch beim absoluten Stromverbrauch ist selbstredend ein Zugewinn für sie, schmälert aber in keinster Weise den grundsätzlichen technischen Mehrwert dieser Designs.
        Zen4C ist ein auf die im Datacenterbereich anfallenden Anforderungen hin optimierter Zen4. Laut den Interviews wurden die Anforderungen die es dort gibt in das Design eingearbeitet. Deswegen würde ich grundsätzlich eigentlich eher so wie bei der Semi Custom Sparte von speziell angepassten Kundendesigns sprechen, weil das Ziel von AMD wird es hier sein nicht so günstig wie möglich zu produzieren, sondern dem Kunden das Beste Produkt zu bieten, damit ordentlich Cash in die Kasse gespült wird.

        Zitat von gerX7a
        Unterm Strich wird Raptor Lake daran kranken, dass man den Fertigungssprung nicht mitmachen kann und auf einem 7nm-Fertigungsäquivalent weiterfertigen muss, da Intel 4 erst ab Ende des Jahres in die Fertigung überführt wird. Für die meisten Consumer-Workloads wird das eher eine untergeordnete Rolle spielen, dagegen im hochdichten Server wird das schon ein handfestes Problem werden, das man mit anderen technischen Features zu kompensieren versuchen wird, wobei schlussendlich jedoch auch in der kommenden Iteration für Intel die deutlich höheren Fertigungskapazitäten am Ende wohl "das Eisen aus dem Feuer holen" werden müssen, da AMD noch längst nicht einen so großen Bedarf bedienen kann, da bei TSMC alle möglichen Hersteller um die begehrten, hochmodernen Nodes konkurrieren.
        Schön, dass du weißt wie viel Kapazitäten sich AMD bei TSMC für die Zukunft gesichert hat...
        Und wie du selbstredend bei intel wieder annimmst, dass alles sauber nach Plan läuft. Dass Sapphire Rapids massiv verspätet ist, hast du mitbekommen? Ich bezweifle auch sehr, dass wir den Refresh davon dann schon kurz darauf in 2023 sehen werden, es wird eher 2024 werden und dann kann man sich mit Zen5 rumschlagen...
        Steht dann 256 vs 60 Kerne.

        Zitat von gerX7a
        Sofern nicht erneut irgendwelche Execution-Probleme zum Jahreswechseln hin bei Intel auftauchen, dürften es die mobilen Zen4-Ableger bereits im 1HJ23 relativ schwer gegen den mobilen Meteor Lake haben, was dann auch (unter Vorbehalt) das Ende des Fertigungsrückstandes (vorerst im Consumer-Segment) bei Intel einläuten wird, sodass dann tatsächlich rein Package/SoC-technische und architektonische Designentscheidungen über das bessere Produkt entscheiden werden.
        Weshalb sollte AMD da ein Problem haben? Die aktuellen Zen3+ mir RDNA2 laufen doch schon sehr gut... Mobile sehe ich keinen der beiden Hersteller weit in Front oder abgeschlagen.
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von Freiheraus
        Wenn da was dran sein sollte, dürfte Nvidia noch Bittsteller bei AMD (Genoa) werden.
        Intel belügt einfach jeden, die Presse, die eigenen Aktionäre und sogar Geschäftspartner.
        Ich komme aus dem Screenshot machen gar nicht mehr raus in den letzten Tagen. Gönnt mir doch mal ne Pause!
        Zitat von Duvar
        Getestet wurden 3 Games und FSU, aber leider in 1440p, aber in FH5 konnte Zen4 gerade mal zum 12900k aufschließen.
        Nein, oh, doch! Wer hätte das gedacht.
      • Von kugelfaenger1983 Freizeitschrauber(in)
        Ich bin echt gespannt und warte freudig auf den Release. Meine CPU tuts noch, aber über Bewegung am Markt bin ich immer dankbar
        Hätte gerne nen 5800x3d, das ist aber gerade nur "Haben Wollen".
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gerX7a
        Nein, genaugenommen war es eigentlich umgekehrt. Der Mobilbereich musste per se stromsparend sein und war damit klar leistungsbeschränkt. Der Markt giert jedoch über die Jahre nach immer mehr Leistung (auch für neue Anwendungszwecke) zumal es auch vertriebstechnisch schwer ist, den nächten Upgrade-Zyklus zu rechtfertigen, wenn es keine technischen Innovationen gibt. *)
        Da wir, wie jeder weiß, auch heute nicht mit 50 Ah-Smartphones rumlaufen (aus sicherheitstechnischer Sicht ist das sicherlich auch gut so ), bleiben die Energieressourcen beschränkt und es ist problematisch mehr Leistung zu realisieren ohne die allgemeine Betriebszeit, insbesondere unter sehr unterschiedlichen Workloads stark einzuschränken. Entsprechend verbesserte man die Energieeffizienz der üblicherweise kleineren, stromsparenden Kerne weiter und fügte performante Hochleistungskerne hinzu, die jedoch zwangsweise deutlich mehr Energie ziehen und im weiterhin vielfach auftretenden Niedrig- bis mittleren Lastlastbereich zwangsweise deutlich ineffizienter sind als die kleinen Kerne.
        hier ist das "Problem" visuell aufbereitet. Abgenommen ich hätte eine Berechnung die zu erledigen wäre, dann ist das der Pfad den die Berechnung zurücklegt. Von der Schnittstelle des RAMs durch alle Caches zum Kern und das Ergebnis wieder bis ganz zurück (und dann eigentlich noch einemal vom RAM Controller durch die CPU zum PCIe Bus damit man das Ergebnis speichern kann und einmal zu einem anderen PCIe Bus, damit es angezeigt werden kann).

        Für jeden Millimeter den das Signal zurücklegt müssen Transistoren schalten, das kostet immer Strom. Bis unsere Berechnung im Kern angelangt ist, haben wir schon so viel Strom verballert, dass die Art des Kerns das Kraut nicht mehr fett macht. Dazu kommt, dass der Scheduler hoffentlich nicht mitten in der Berechnung merkt, dass der kleine Kern Hilfe braucht, weil das Ergebnis eine Nachberechnung verursacht für die der kleine Kern zu klein dimensioniert ist. Denn dann müssen wir umkopieren. Das kostet wieder Strom.

        Was die Stromsparkerne unterstellen ist ja immer Folgendes. Anstatt einen großen Kern bei relativ unrentablen 25% Leistung laufen zu lassen, habe ich einen kleinen Kern der die Aufgabe bei 66% seiner nominellen Leistung in der gleichen Zeit macht und in der Summe für weniger Energie. Das ist die Idee. Indem man mit unterschiedliche Kerne hat, kann man immer den nehmen der näher am Maximum des Wirkungsgrad ist und deswegen spart man Energie. Total logisch, total nachvollziehbar, aber total nicht messbar. Weil das schmutzige Geheimnis der IT ist, dass die meiste Energie gar nicht beim eigentlichen Rechnen draufgeht, sondern beim Daten hin und herschieben.

        Aus genau diesem Grund werden CPUs bei Prime95 noch mal einen Zacken heißer als bei Cyberpunk, weil Prime95 passt in jeden Cache und muss nicht ständig Daten rein und rauskopieren, da laufen die Rechenwerke mal wirklich auf 100%. Wollte man also wissen, ob der Intel wirklich Stom spart, dann müsste man Prime95 auf einem Stromsparkern 1.000.0000 Primzahlen errechnen lassen und den Strom messen. Dann die gleiche Anzahl Primzahlen in der gleichen Zeit auf einem großen Kern ausrechnen, aber Vorsicht,der muss die gleiche Menge in der gleichen Zeit berehnen, nicht schneller, nicht langsamer. Wenn dann auf dem Stromzähler mehr kW/h stehen, dann funktioniert das System. Aber die Mühe macht sich keiner, weil jeder weiß was da rauskommt. Aber das initiale Argument klingt halt logisch wenn man nicht im Detail betrachtet was in der CPU passiert und das ist genug. Weil der Bonus-Effekt ist, dass man sagen kann man hätte mehr Kerne, hat sich diese Unsinn halt durchgesetzt für den Moment.

        Aber ein Blick auf Grafikkarten sollte uns zeigen was davon zu halten ist. Dort werden schließlich nicht 8+8 Rechenkerne verbaut, sondern 10.000 Cuda Cores. Da ist selbst in Laptops noch niemand auf die absurde Idee gekommen zu sagen wir verbauen da mehrere Typen um Strom zu sparen. Warum? Weil der Kunde nicht herget und sagt "der Chip hat mehr Kerne deswegen ist er besser". Da schauen die Kunden auf die Benchmarks und dann bleiben wir wieder bei homogenen Designs.
      • Von kratos30 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Chatstar
        Was Intel betrifft, kann man wohl ohne Übertreibung sagen, dass die schon tot sind, nur zu faul, um um zu fallen.
        Big Little ist ein Witz und wird mit Raptot Lake enden, denn was nützten immer mehr schwache kerne gepaart mit Ineffizienz Kernen!?
        ach das ist ja der amd jünger wieder mit seiner propaganda....
        1. Intel hat schon noch weitaus größere finazielle möglichkeiten als amd....
        2. big little ist kein witz.... (bevor der 5800x3d kam war alder lake klar effizienter...mit tests belegt)

        einfach nur armselig was du hier betreibst....
        wenn du das wenigstens immer sachlich betreiben würdest aber die propaganda die du hier immer betreibst ist schon lächerlich und peinlich zu gleich
        Zitat von Chatstar
        Nur weil man noch mit chiplet arbeitet, heißt das nicht, dass es kaum Änderungen an der Architektur gab, das Gegenteil ist der Fall!
        sieht man bisher an den leaks höherer verbrauch nicht so hohe steigerung also bitte jetzt redest du die sache wieder schön aber bei anderen dann kritisieren....
        nimm doch mal die rote brille ab....
        Zitat von Chatstar
        Aha, sowie von 14nm auf 10nm?

        Dafür hätte ich mal gerne einen Beleg?
        jop denn fakt ist das intel mit alder lake effizienter ist auch wenn du das nicht waahr haben willst....
        hast doch selber einen 12900k
        Zitat von unspektakulaer
        ich wurde für einen weniger kritischen Kommentar verwarnt...
        also wirst du wohl recht haben/haben sollen.

        Its done when its done, dann können wir immer noch schauen was Ryzen 7000 auf dem Kasten hat, und ich glaube soooo schlecht sieht es für AMD nicht aus.
        bei mir in uhd sind es meist 40 bis 70 watt mit einem 12900k bei 5,1ghz allcore
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk