Zen 3: Neue Gerüchte zur Performance von AMDs Ryzen-4000-Reihe
Aus der Gerüchteküche um Zen 3 geht ein neuer Leak aus. Angeblich übertreffen die aktuellen Muster den erwarteten und getesteten IPC-Zuwachs deutlich.
Neue Gerüchte um Zen 3 beziehungsweise die kommende Mainstream-Prozessor-Reihe von AMD, Ryzen 4000, machen aktuell die Runde im Internet. So verbreitete sich zuletzt via Reddit ein angeblicher Leak in Form von Aussagen um die Performance der nächsten CPU-Generation von AMD mit neuer Architektur.
Der zugrundeliegende Reddit-Post wurde vom bekannten Leaker "Ice Universe" veröffentlicht und soll seinen Ursprung in einem chinesischen Chat haben, wie im Bericht von 3dcenter.org vermutet wird. Der Original-Text könnte maschinell übersetzt worden sein, wird weiter spekuliert, da der Name "Ruilong" fällt, was übersetzt aus der chinesischen Sprachen Ryzen bedeutet.
Kern der Aussagen ist, dass AMDs Zen 3-Riege und damit unter anderem die Ryzen-4000-Reihe über das zuvor gesteckte Performance-Ziel hinausschießt. Intels konkurrierendes Prozessor-Aufgebot werde so, heißt es im Text weiter, sowohl in Hinsicht auf Performance als auch den Stromverbrauch in die Tasche gesteckt.
Eine allzu große Herausforderung dürfte das für AMD angesichts von Intels aktuellem und erwarteten Produkt-Portfolio für den Desktop mit Comet Lake und dem darauffolgenden Rocket Lake ohnehin nicht darstellen, wie auch 3dcenter.org in der Meldung schlussfolgert.
In Zahlen ausgedrückt, betrage der IPC-Zugewinn bei Zen 3 zwischen 15 und 17 Prozent. Das seien zumindest die bisherigen Testresultate, heißt es im Reddit-Beitrag. Die ursprünglichen Quellen, Ingenieure zweier bekannter Computerhersteller, sprechen aber von einem möglichen Überschreiten dieser Marke bei den vorliegenden Testmustern.
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Der Hypetrain dürfte zwar unlängst den Bahnhof verlassen haben, wird seitens 3DCenter angemerkt, doch die Aussagen sollten mit einem gewissen Maß an Realismus betrachtet und nicht allzu stark überbewertet werden. Die besagten 15 bis 17 Prozent dürften sich auf den in der Designphase via Großrechner simulierten IPC-Zuwachs beziehen und seien für gewöhnlich recht akkurat. Der letztlich erzielte Realwert dürfte daher nicht allzu stark davon abweichen. Ein Plus von 25 Prozent oder mehr dürfte daher schonmal gänzlich vom Tisch sein und auch +20 Prozent seien als Abweichung eigentlich schon viel.
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