PCGH-Plus Label [PLUS] AMD-Treiber für Radeon-GPUs (Teil 1): Versteckte Reserven bei der Installation aufgedeckt

PCGH Plus: Die AMD Software: Adrenalin Edition kann eine umfangreiche Suite mit vielen Funktionen oder ein abgespeckter GPU-Treiber sein. Der Nutzer hat die Wahl - und Teil 1 dieser Reihe gibt Entscheidungshilfe. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2023 und wurde von Ralf S. Khan verfasst.

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 AMD-Treiber für Radeon-GPUs (Teil 1): Versteckte Reserven bei der Installation aufgedeckt
Quelle: PC Games Hardware

AMD Software: Treiberpaket(e)

Wer seine Grafikkarte zum Gaming verwendet, befasst sich früher oder später mit dem Treiber, den der Hersteller dafür zur Verfügung stellt. In dieser mehrteiligen Artikelreihe wird AMDs Adrenalin Software erforscht oder genauer: die zum Testzeitpunkt für AMD-Karten von Radeon RX 460 bis RX 6950 XT empfohlene Version 22.11.2 WHQL. Für die neuen RX 7000er-Karten lief die Treiberentwicklung bis kurz vor Redaktionsschluss noch separat, seit der Adrenalin-Version 23.2.1 ist das Paket wieder gebündelt. Getestet wurde unter Windows 10 und 11; sofern nicht anders erwähnt, beziehen sich die Aussagen in diesem Artikel auf Windows 11 22H2.

Dieser erste Teil beschreibt die verschiedenen Installationsarten des üblichen Adrenalin-Treiberpakets und ihre Folgen für den Nutzer sowie dessen System. Nicht benannt werden die Unterschiede zur Treiber-Pro-Edition, die praktisch ausschließlich auf professionelle 3D-Einsatzgebiete abzielt, ähnlich wie die Studio-Drivers von Nvidia. Wie auch schon im grünen Lager setzen wir hier allerdings die Spielerbrille auf. Im zweiten Artikel "AMD Software Teil 2: Walkthrough - die Features" wird die Oberfläche der Software besichtigt, in einem ausgiebigen Spaziergang vom ersten bis zum letzten Menüpunkt.


AMD Software: Unboxing - die Installation

Um das gleich klarzustellen: Jeder Installationstyp stellt die volle Gaming-Fähigkeit der Grafikkarte her. Auch Smart Access Memory/Resizable Bar sowie Freesync/G-Sync funktionieren überall, sofern von UEFI, Karte und Monitor unterstützt. Einfach installieren und loslegen ist also in Ordnung. Die volle Kartenleistung steht unabhängig vom Umfang der Treiberinstallation (und den Features) zur Verfügung.

Aber welcher Umfang ist angemessen? Braucht jeder Titel seine eigenen Treiberoptionen? Nimmt der Anwender gern Bilder und Videos auf? Werden Inhalte gestreamt auf andere Geräte oder auf Twitch und Youtube? Ist ein Multi-Monitor-Setup oder gar VR-Hardware im Einsatz? Und was ist mit Overclocking und Undervolting?

Wie viel Sie von AMD Adrenalin benötigen, können nur Sie selbst bestimmen. Wie viel davon Sie allerdings mit den verschiedenen Installationstypen erhalten, erklärt Ihnen dieser Artikel. Und los geht's!

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 

  • Installation 1: Minimalistisch, Treiber über den Windows Geräte-Manager
  • Installation 2: Automatisch über Windows Update
  • Standardinstallationen
  • Installation 3: AMD-Setup "Driver Only"
  • Installation 4: AMD-Setup "Minimal Install"
  • Zusätzliche Option "Auf Werkseinstellungen zurücksetzen"
  • Installation 5: AMD-Setup "Full Install"
  • Treiberaktualisierung
     
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