Apple Retina Macbook Pro: R9 M370X basiert noch auf Cape Verde
Apple setzt in seinem 2015er-Modell des 15 Zoll großen Retina Macbook Pro auf AMDs Radeon R9 M370X. Die ersten Geräte wurden inzwischen versandt und damit lässt sich sicher sagen, dass die Grafikkarte auf Cape Verde basiert. Die entstammt der ursprünglichen GCN-1.0-Garde und wurde ursprünglich Anfang 2012 auf den Markt gebracht.
AMD hat die Radeons der 300er-Serie für OEMs bereits offiziell veröffentlicht, das gilt sowohl für Komplett-PCs als auch für Notebooks. Während die eingesetzten GPUs der Desktop-OEM-Modelle aufgrund der Angaben zu Freesync und Co. bereits eindeutig als Rebrands identifiziert werden konnten, sind die Angaben der Mobile-Modelle noch rar gesät. AMD führt auf seiner Produktseite lediglich die R9 M375, gibt dort aber nur 10 Compute Units (640 Shadereinheiten) gepaart mit bis zu 4 GiByte DDR3-VRAM an.
Apple setzt in seinem 2015er-Modell des Retina Macbook Pro auf die R9 M370X, deren Spezifikationen anandtech.com jetzt anhand eines GPU-Z-Screenshots eines Lesers festmacht. Auch hier kommen 10 CUs mit 640 Shadereinheiten zum Einsatz, als GPU wird klar Cape Verde angegeben – die damit auch bei der R9 M375 zum Einsatz kommen sollte. Mit Frequenzen von 800/2.250 MHz (GPU/Speicher) entspricht die R9 M370X einer minimal höher getakteten R9 M270X. Die R9 M375 ist zwar mit einem maximalen GPU-Takt von 1.015 MHz deutlich flotter unterwegs, bekommt dafür aber nur den besagten, langsamen DDR3-VRAM spendiert. Mobile-Modelle mit X-Suffix greifen auf GDDR5-Speicher zurück, im Falle des Apple-Geräts auf 2 GiByte. Insgesamt dürfte die R9 M370X im Retina Macbook Pro auf einen niedrigen Stromverbrauch (durch die niedrigen Taktraten) getrimmt sein.
In der 2014er-Ausführung kam noch eine Nvidia Geforce GT 750M mit zwei SMX (384 ALUs, Kepler) zum Einsatz, der Nachfolger ist damit zumindest auf dem Papier deutlich schneller. Dass AMD im Mobile-Bereich auf altbekannte Chips setzt – Cape Verde debütierte im Februar 2012 –, lässt wenig Hoffnung auf eine neue GPU im Einsteigersegment zu. Ob Cape Verde auch in der Desktop-300er-Serie fortgeführt werden wird, steht damit zwar nicht fest, eine Ablöse scheint so bald aber nicht in den Startlöchern zu stehen.
Quelle: anandtech.com, 3DCenter

- Aluminium Unibody
- die Retina Displays
- sehr gute Tastaturen
- die besten Trackpads auf dem Markt
- alle MacBooks haben eine gute bis sehr gute Akkulaufzeit
- OSX (ziehe ich persönlich Windows vor, ist aber natürlich Geschmacksache)
- umfangreiches kostenloses Softwarepaket
- hoher Wiederverkaufswert
Die MacBooks bieten also schon ein sehr gutes Gesamtpaket.
Grundsätzlich bleibt es aber natürlich jedem selber überlassen, was er für welches Geld kauft.
Die Apple Geräte sehen schick aus und sind solide verarbeitet aber büßen an allen Ecken und Kanten an Funktionalität ein.
Thx @Cook für die ausführliche andwort.
Du hast natürlich recht, dass jeder selbst entscheiden muss was ihm bei nem Notebook Wichtig ist und in Sachen Material und Display sind die Macbooks natürlich einzig artig. (Ich persönlich finde zwar nicht im positiven gerade über die Displays lässt sich streiten.)
Wenn man wie Wahl zwischen OSX und Windows zum Arbeiten hat würde ich wohl auch in 60% der fälle zu OSX greifen.
...Eure beiden Egos müssen sich irgendwie anders messen als hier in den Kommentaren!
Peace...
Und klar, es gibt Laptops für 3000€, die eher aufs zocken ausgelegt sind; davon dürfte ein MacBook Pro aber weit entfernt sein, was wohl jedem außer Dir klar war. Somit ist allein dein gesamter Kommentar Panne. Wenn man zu Diskussionen nichts sinnvolles beitragen kann, wäre es wohl besser gewesen, gar nix zu schreiben...
Auch wenn die GPU 3 Jahre alt ist, so ist die m370X trotzdem die schnellste GPU die es in einem Apple Laptop zur Zeit gibt. Mit ihr kann man GTA 5 und Witcher 3 auf dem Gerät spielen.
Man kann sich natürlich immer den letzten Alienware Laptop für knapp 3000€ kaufen. Der hat dann die neuste mobile GPU in einem unattraktiven Gehäuse das sich wie eine Heißluft-Turbine anfühlt und klingt...
Sind einfach unterschiedliche Geräte für unterschiedliche Anwender!
Eure beiden Egos müssen sich irgendwie anders messen als hier in den Kommentaren!
Peace...
Ich finde das Alienware Design um längen besser als das von Apple.
Alienware ist schon ziemlich überteuert.
Selbst da kostet ein Notebook mit UHD Display und 295m 2000€.
Ob einem das Betriebssystem das auch Nachteile hat so viel Wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden.