AMD über Ethereum & Co.: Miner erhöhen den Umsatz, stellen aber eine "Ablenkung" dar
AMD muss sich genauso wie Nvidia mit dem Thema Blockchain auseinandersetzen, weil Miner Grafikkarten kaufen, um Coins zu schürfen. Im Falle von Polaris und Nvidias GDDR5-Modellen ist das Mining der Krypto-Währung Ethereum beliebt, mit Vega Monero und mit den GDDR5X-Varianten Zcash. Zehn Prozent von AMDs Umsatz machen Miner inzwischen aus, laut CEO Lisa Su stellten diese allerdings eine Ablenkung von den Kernmärkten dar.
Ging AMD im vergangenen Jahr noch davon aus, dass Miner einen mittleren einstelligen Prozentbereich von AMDs Gesamtumsatz ausgemacht hätten, nennt AMD für das erste Quartal 2018 inzwischen einen Anteil von zehn Prozent - in dieser Richtung könnte er auch schon gegen Ende 2017 gelegen haben, Anfang 2017 dafür entsprechend niedriger. Sowohl in der Analystenkonferenz zu den jüngsten Geschäftszahlen als auch gegenüber cnbc.com sprach CEO Lisa Su über ihre Sicht auf das Thema Blockchain.
Die Verkäufe an Miner stellten einen "netten, aber keinen dominanten Wachstumsfaktor" für AMD dar. Generell wird die Blockchain im Wirtschaftsumfeld als "Ablenkung" bezeichnet, da sich der Chiphersteller lieber auf die Kernmärkte Gaming und Enterprise konzentrieren wolle. Su glaubt, dass Blockchain hier sei, um da zu bleiben, nicht also sang- und klanglos wieder verschwinden werde. Nicht umsonst ist AMD Mitglied der Ethereum Enterprise Alliance. Das sei auch der Grund, warum sie mit keiner Flut von gebrauchten Grafikkarten im Laufe der absehbaren Zukunft rechne. Sollte eine Krypto-Währung nicht mehr profitabel sein, würden Miner eher zu einer anderen wechseln, als alle Grafikkarten zu verkaufen. Im Falle von Ethereum wird das relevant, weil mit dem ersten Casper-Update das Mining zunächst weniger profitabel und mit der vollständigen Umstellung auf Proof of Stake statt Proof of Work komplett abgeschafft wird.
Wie viele der Radeon-Verkäufe an Miner gehen, ist indes unbekannt. Fiktives Beispiel: Zehn Prozent des gesamten Umsatzes könnte auch die Hälfte aller Radeon-Verkäufe darstellen, solange keine expliziten Zahlen im Falle der Radeons bekannt sind. In der nächsten Zeit rechnet AMD erst einmal mit einem sinkenden Interesse an Grafikkarten bei den Minern - das passt zu den aktuell sinkenden Preisen. Bis Ende 2018 soll Blockchain einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich des Umsatzes ausmachen.

Letztendlich ist eh alles so gut wie vorbei.
Dann kaufe man halt zu jenem Zeitpunkt keine teure Graka.
Mich interressiert viel mehr, was unsere Karten machen wenn Microsoft DXR integriert hat.
Und genau hier startet Nvidia mit Turing richtig durch, mit einer eigenen Raytracing-SDK, und Hardwareunterstützung bei Turing.
RayTracing wird zukunftig Teil von DirectX 12 | 3DCenter.org
Geruchtekuche: nVidia Turing Tape-Out umgehend erwartet, kaufbar aber erst gegen Ende des dritten Quartals | 3DCenter.org
nVidia forscht an MCM-basierten Grafikchips | 3DCenter.org
Werden die Miner mit solch neuen Nvidia- Karten auch etwas anfangen können?
NVidia hat ebenfalls gesagt, Maxwell würde Async Compute in Hardware beherrschen, was die Architektur aber eben nicht kann.
Ja das war asi, ändert aber nichts an den Tests
Ich frage mich ja, warum man so einen Feldzug führt. Wo beim einen alles ganz ******* ist, beim Anderen aber alles völlig egal. Warum macht man das?
Also wirklich, was sollen solche Verdrehungen?
Die Balkendiagramme sind ja wohl eindeutig gewesen, welchen Nachteil hatte ich als Kunde nun davon? Genauso kannst du dann wohl Nvidia vorwerfen, dass sie Mittelklasse-Chips zu HighEnd Preisen verkaufen. Wer das zahlt, weiß ja wohl, worauf er sich einlässt
Für mich macht das hier gerade einfach nur den Eindruck eines Fanboys, der mit Gewalt schwarze Flecken auf der Weste von NVIDIA sucht und dann verzweifelt versucht die schwarze Weste von AMD rein zu waschen.
NVidia hat ebenfalls gesagt, Maxwell würde Async Compute in Hardware beherrschen, was die Architektur aber eben nicht kann.
Die Balkendiagramme sind ja wohl eindeutig gewesen, welchen Nachteil hatte ich als Kunde nun davon? Genauso kannst du dann wohl Nvidia vorwerfen, dass sie Mittelklasse-Chips zu HighEnd Preisen verkaufen. Wer das zahlt, weiß ja wohl, worauf er sich einlässt
AMD untersagt ASRock den Verkauf seiner Grafikkarten in Europa
Was du zu Nvidia schreibst, seh' ich ganz genau so! Nur ist AMD auch nicht weit davon entfernt.
Du entschuldigst es z.B. mit "Marketing-Klo" und "verschätzt", dafür gibt's aber auch andere Definitionen.
Ach und da haben wir wohl Punkt 6:
AMD untersagt ASRock den Verkauf seiner Grafikkarten in Europa
AMD verbietet ASRock den Verkauf seiner Grafikkarten in Europa.
Jaja, immer nur das böse NVIDIA, dass den Markt kaputt macht. Würde das blütenweiße AMD natürlich niemals tun!