AMD Pirate Islands: Angebliche Spezifikationen zur Radeon R9 390X, R9 380X und R9 370X
Die englischsprachige Webseite Wccftech.com will eine Roadmap zugespielt bekommen haben, welche angeblich die Spezifikationen zu drei Grafikkarten der kommenden Pirate-Islands-Familie zeigt. Genannt werden die Radeon R9 390X, R9 380X sowie R9 370X. Allerdings wurde das Dokument selbst nicht veröffentlicht, sondern lediglich eine Excel-Tabelle mit den Werten.
Quelle: PC Games Hardware
AMD Pirate Islands: Spezifikationen aufgetaucht
Gestern war anscheinend der Tag der Grafikkartengerüchte: Nachdem wir abends noch über die angeblichen Spezifikationen zu Nvidias Geforce GTX 880 berichtet haben, veröffentlichte Wccftech.com zu später Stunde noch Informationen zu AMDs Pirate-Islands-Generation. Diese sind allerdings auch hier mit äußerster Vorsicht zu genießen, da die Webseite die angesprochene Quelle in Form einer Roadmap selbst nicht publiziert hat und mögliche "kreative Freiräume" damit nicht auszuschließen sind. Da wir gestern aber auch über die Geforce-Next-Gen-Gerüchte berichtet haben, wollten wir fairerweise auch nicht auf die Pirate-Islands-Gerüchte verzichten. Wccftech.com betont, dass die zugrunde liegende Roadmap bereits etwas älter sei, aber noch einen guten Richtwert biete.
Logischerweise soll das neue Namensschema weitergeführt werden, sodass im Zeitraum Juli/August die Radeon R9 370X als erste 20-nm-Vertreterin auf den Markt gelangen werde. Dies deckt sich in etwa mit unseren Informationen, wonach AMDs Boardpartner mit einer offiziellen Veröffentlichung der ersten 20-nm-GPUs im Herbst dieses Jahres rechnen. Als Codename des etwa 900 MHz schnellen Mittelklasse-Chips wird "Treasure Islands XTX" mit 1.536 Shader- und 96 Textureinheiten sowie 48 Rasterendstufen genannt. Nach dem aktuellem Schema wären dies 24 Compute Units. Der Videospeicher soll mit 256 Bit bei rund 2.500 MHz auskommen (Vergleich R9 270X: 2.800 MHz bei 256 Bit).
Gegen November soll daraufhin das neue Single-GPU-Topmodell Radeon R9 390X erscheinen, welche mit gleich 66 Compute Units beziffert wird: 4.224 ALUs, 264 TMUs und astronomisch hohen 96 ROPs. Sollten sich diese "Bermuda XTX"-GPU und die gestrigen GTX-880-Leaks bestätigen, müsste sich Nvidia warm anziehen - die Betonung liegt auf dem Konjunktiv. Interessanterweise wird trotz des 512-Bit-Speicherinterfaces ein VRAM-Takt von 3.500 MHz genannt, was in ansehnliche 448 GByte/s resultierte. Bei der R9 290(X) wird die Frequenz aufgrund des weiten Interfaces niedriger gehalten, sodass trotz guter Performance die Kosten niedrig gehalten werden können.
Nach der Radeon R9 390X soll die R9 380X mit "Fiji XTX"-Innenleben samt 48 Compute Units (3.072 ALUs, 192 TMUs, 72 ROPs) auf den Markt gelangen. Mit 900 MHz takte die Grafikkarte vergleichsweise langsam, wohingegen der Videospeicher mit 3.000 MHz bei 384 Bit angegeben wird. Nach den X-Versionen dürften dann noch die abgespeckten Non-X-Pendants mit "Pro"-GPUs folgen.
Quelle: Wccftech.com

.