[PLUS] Modding mit dem 3D-Drucker - Teil 1
PCGH Plus: Eigene Gedanken in reale Objekte umwandeln - der Traum eines jeden Bastlers und PC-Modders. Egal, ob es sich dabei um Beleuchtungsmodule, Schriftzüge oder hilfreiche Halterungen handelt, die Möglichkeiten sind vielfältig. Was vor einiger Zeit noch einen funktionsfähigen Zauberstab voraussetzte, lässt sich heute mit einem 3D-Drucker und ein bisschen Wissen ohne großen Aufwand umsetzen. Wir geben einen ersten Einstieg. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2022.
Auf dieser Seite
- 1 Grundprinzip und Funktionsweise eines 3D-Druckers
- 2 Eigene Konstruktion oder fertiger Entwurf?
- 3 Auf das richtige Design kommt es an
- 4 Vorbereitung auf den Druck mit dem Slicer-Programm
- 5 Materialkunde: Filament
- 6 Die Operation - der eigentliche Druck
- 7 Nachbearbeitung und Qualität
- 8 Kann ich PLA verkleben oder verschrauben?
- 9 Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich
Modding mit dem 3D-Drucker
Als die ersten 3D-Drucker das Licht der Welt erblickten, war die ganze Thematik noch weitgehend Zukunftsmusik für daheim. Nicht nur war der Preis der Geräte unerreichbar, auch die Dimensionen der monströsen Maschinen sprengten jeden Rahmen einer privaten Nutzung. Wer hätte damals gedacht, dass die Einstiegsschwelle in die Welt des 3D-Drucks einmal so niedrig sein würde, dass man für 150 Euro bereits einen funktionsfähigen und guten 3D-Drucker bekommt? Zu verdanken ist das den unzähligen Bastlern, die mit ihren eigenen Konstruktionen und Erweiterungen für eine offene und zugängliche Plattform gesorgt haben. Der Markt für 3D-Drucker wird nicht durch einzelne große Firmen dominiert, vielmehr bieten kleine Unternehmen Drucker, Zubehör und Druckmaterialien zu günstigen Preisen an. Wer mit dem 3D-Drucken anfangen möchte, der sollte 200 Euro in die Hand nehmen und zugreifen. Zusätzlich benötigt man natürlich noch einen Rechner. Das sollte für einen Hardware-Enthusiasten, der seinen PC mit einem 3D-Drucker modifizieren möchte, naturgemäß kein Problem darstellen. Auf dem Rechner geht es vor allem um die Konstruktion und die Vorbereitung des 3D-Drucks. Für die Konstruktion verwenden wir ein CAD-Programm, zur Vorbereitung auf den Druck eine Slicer-Software. Beides ist auch kostenlos erhältlich.
Grundprinzip und Funktionsweise eines 3D-Druckers
Bei den meisten handelsüblichen 3D-Druckern handelt es sich um FDM-Drucker, die mit einer erhitzten Düse ein Kunststoff-Filament schmelzen und in Schichten auftragen. Neben den FDM-, finden sich mittlerweile auch vermehrt sogenannte Harz-Drucker, die mithilfe von UV-Licht flüssiges Kunstharz verfestigen können. Für den Anfang ist ein FDM-Drucker jedoch die bessere Wahl. Handhabung sowie Betrieb gestalten sich generell einfacher.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Grundprinzip und Funktionsweise eines 3D-Druckers
- Eigene Konstruktion oder fertiger Entwurf?
- Auf das richtige Design kommt es an
- Vorbereitung auf den Druck mit dem Slicer-Programm
- Materialkunde: Filament
- Die Operation - der eigentliche Druck
- Nachbearbeitung und Qualität
- Kann ich PLA verkleben oder verschrauben?
- Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich
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