3D-Druck im Weltall: ESA testet Stahl-Drucker auf der ISS

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3D-Druck im Weltall: ESA testet Stahl-Drucker auf der ISS
Quelle: ESA

Die ESA transportiert derzeit erstmals einen Metall-3D-Drucker zur ISS, der dort einige Testdrucke aus Stahl anfertigen soll. In Zukunft könnte man mit der Technik manche Ersatzteile direkt vor Ort herstellen.

3D-Drucker, die mit Schmelzschichtung und Kunststoff-Filament die verschiedensten Formen herstellen, sind längst nichts Neues mehr. Deutlich schwieriger ist hingegen das Drucken von Metall, insbesondere unter herausfordernden Bedingungen. Deshalb will die Europäische Weltraumorganisation (ESA) bald einen Metall-3D-Drucker auf der ISS testen - und damit unter Schwerelosigkeit. Zwar befinden sich schon mehrere Kunststoffdrucker auf der Raumstation, der Metalldrucker ist aber ein Novum.

3D-Druck in der Raumstation

Entwickelt wurde der 3D-Drucker dabei, im Auftrag der ESA, von Airbus. Derzeit wird das rund 180 kg schwere Gerät noch mit einem Cygnus-Raumtransporter zur ISS transportiert, und nach der Ankunft soll es vom Astronauten Andreas Mogensen montiert werden. Anschließend plant die ESA vier Testdrucke, bei denen Filament aus nicht rostendem Stahl in Form gebracht wird. Das Aufschmelzen erfolgt dabei durch einen Laser und unter einer abgedichteten Stickstoffatmosphäre, um das Austreten von Schadstoffen und ein Oxidieren des geschmolzenen Metalls zu verhindern.

Ein Testdruck aus dem Metall-3D-Drucker. Quelle: ESA Ein Testdruck aus dem Metall-3D-Drucker. Jedes der vier geplanten Objekte soll dabei weniger als 250 g wiegen und gleichzeitig, bei vier Stunden Druckzeit pro Tag, für zwei bis vier Wochen in Arbeit sein. Sobald die Drucke abgeschlossen sind, werden sie dann zurück zur Erde geschickt. Dort will die ESA sie an verschiedenen Standorten untersuchen und mit Drucken von der Erde vergleichen.

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Auf lange Sicht soll das Forschungsprojekt dabei helfen, übrige Materialien wie eben Stahl direkt im Weltraum verwerten zu können. So könnten in Zukunft beispielsweise manche Ersatzteile nach Bedarf angefertigt werden, ohne auf Lieferungen von der Erde angewiesen zu sein. Nachdem es sich hier aber noch um den ersten Test eines Metall-3D-Druckers im Weltraum handelt, könnte es bis zu einer verlässlichen Nutzung der Technik noch ein weiter Weg sein.

Quelle: ESA via Techspot

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Elsathar Komplett-PC-Aufrüster(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Vielen Dank für den Hinweis! Die Zuweisung der Newsthemen in die Unterforen erfolgt eigentlich automatisch. Ich melde mal, dass es da ein Problem gibt
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