3D-Drucker: Neue Analyse soll Hersteller von Schusswaffen überführen

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3D-Drucker: Neue Analyse soll Hersteller von Schusswaffen überführen
Quelle: PCGH

Um den Ursprung von 3D-gedruckten Waffen zu überprüfen, wird derzeit eine forensische Methode entwickelt. Diese soll die Modelle ihrem jeweiligen 3D-Drucker zuordnen können.

3D-Drucker bieten Bastlern zwar zahlreiche neue Möglichkeiten, diese werden mitunter aber auch für kriminelle Zwecke genutzt. 3D-gedruckte Schusswaffen, die nirgendwo registriert und damit nicht nachverfolgbar sind, sind schon seit vielen Jahren im Umlauf. Gleichzeitig ist die Rückverfolgung, wo die entsprechende Waffe herkommt, bislang kaum möglich. Kirk Garrison, Kriminologe beim San Bernardino Sheriffs Department, will das aber ändern.

Schwierige Zuordnung

In Garrissons Arbeit sind bereits 2018 erste 3D-Drucke aufgetaucht, um halbautomatische Waffen zu vollautomatischen Waffen zu machen. Komplette Schusswaffen aus dem 3D-Drucker ließen ab dann nicht lange auf sich warten. Deshalb versucht er neben der Arbeit, forensische Möglichkeiten zu finden, um die Kunststoffteile einzelnen 3D-Druckern zuzuordnen. In Kooperation mit Steven Pavlovich von der University of Western Australia entstand so schon 2023 ein erstes Paper - und bald soll nun eine zweite Veröffentlichung folgen.

Dafür wurden zusammen Forschern der University of Central Oklahoma charakteristische Werkzeugmarkierungen im Kunststoff untersucht. Diese sollen eine entsprechende Zuordnung ermöglichen. Besonders vielversprechend ist dabei eine Erkennung anhand der individuellen Textur des Metall-Heizbetts, das inzwischen oft als Unterlage zum Einsatz kommt. In Tests konnte ein entwickelter Algorithmus aber auch anhand der genutzten Druckdüse in immerhin 75 Prozent der Fälle eine Zuordnung ermöglichen.

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Bis 3D-gedruckte Schusswaffen tatsächlich zuverlässig einem bestimmten 3D-Drucker zugeordnet werden können, ist es aber noch ein weiter Weg. Bislang läuft die Analyse nur auf Modellen vom Typ Prusa MK4S, bei anderen 3D-Druckern - und insbesondere mit Änderungen am Gerät - dürften die Ergebnisse stark variieren. Zudem sind die Drucker längst Massenware. Falls es tatsächlich gelingt, zuverlässige forensische Methoden zu entwickeln, dürften diese also nur zum Einsatz kommen, wenn bereits ein Anfangsverdacht besteht. Im Kampf gegen illegale Schusswaffen aus dem 3D-Drucker wird die Arbeit damit wohl nur ein kleiner Baustein sein.

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Quelle: 404media (Registrierungspflichtig) via Techspot

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Raffnek30000 Software-Overclocker(in)
        Zitat von GruntXIII
        Womit wirst du denn jetzt in diesem Fall gegängelt? Dass Leute daran forschen, wie der Ursprung einer 3D-gedruckten Schusswaffe einem konkreten 3D-Drucker zugeordnet werden kann?
        na klar, versuch doch mal einfach so waffen zu kaufen dann weisste was ich meine. nur als krimineller der damit unfug machen möchte hat man dann plötzlich wenig probleme und wird vom staat auch nicht gegängelt. das ist irgendwie verkehrte welt, aber die realität. die restriktionen sind ja nur vorhanden wenn man damit eben keinen mist bauen will. hätte ich vor jemanden einfach mal zu erschiessen, dann würde ich bei entsprechenden gestalten eine kaufen und die würden nicht wirklich fragen stellen oder sich das aufschreiben oder so ein quatsch.

        verstehst du jetzt was ich meine?
        Zitat von saldorin
        Wenn dir wirklich nicht klar ist, warum nicht jeder in Metall druckt, dann solltest du dir vielleicht mal die Preise der Maschinen anschauen, egal welches Verfahren
        klar kosten dinge geld, ich selber drucke ewigentlich nur pla und vieleicht mal petg. oder anders gesagt, ich habe mich seit jahren schon immer wieder mal mit der materie auseinander gesetzt ja. ...
      • Von Raffnek30000 Software-Overclocker(in)
        Zitat von GruntXIII
        Womit wirst du denn jetzt in diesem Fall gegängelt? Dass Leute daran forschen, wie der Ursprung einer 3D-gedruckten Schusswaffe einem konkreten 3D-Drucker zugeordnet werden kann?
        na klar, versuch doch mal einfach so waffen zu kaufen dann weisste was ich meine. nur als krimineller der damit unfug machen möchte hat man dann plötzlich wenig probleme und wird vom staat auch nicht gegängelt. das ist irgendwie verkehrte welt, aber die realität. die restriktionen sind ja nur vorhanden wenn man damit eben keinen mist bauen will. hätte ich vor jemanden einfach mal zu erschiessen, dann würde ich bei entsprechenden gestalten eine kaufen und die würden nicht wirklich fragen stellen oder sich das aufschreiben oder so ein quatsch.

        verstehst du jetzt was ich meine?
        Zitat von saldorin
        Wenn dir wirklich nicht klar ist, warum nicht jeder in Metall druckt, dann solltest du dir vielleicht mal die Preise der Maschinen anschauen, egal welches Verfahren
        klar kosten dinge geld, ich selber drucke ewigentlich nur pla und vieleicht mal petg. oder anders gesagt, ich habe mich seit jahren schon immer wieder mal mit der materie auseinander gesetzt ja. ...
      • Von GruntXIII Kabelverknoter(in)
        Zitat von Raffnek30000
        das ist doch mal so richtig blödsinnig. wer eine waffe haben möchte besorgt sich eine und wer auch bereit ist diese illegal zu erwerben hat es entsprechend sehr einfach. gegängelt wird man ja nur als normaler bürger der damit keinerlei verbrechen begehen will.

        ehrlich gesagt bin ich für die abschaffung von feuerlöschern. schliesslich darf ich zur verteidigung keine waffen haben, sprich es gibt ja die polizei. und wenn man bedenkt das es auch eine feuerwehr gibt erschliesst sich mir der sinn für feuerlöscher nicht. hat den niemand daran gedacht das man mit einem feuerlöscher auch leute erschlagen kann?
        Womit wirst du denn jetzt in diesem Fall gegängelt? Dass Leute daran forschen, wie der Ursprung einer 3D-gedruckten Schusswaffe einem konkreten 3D-Drucker zugeordnet werden kann?
      • Von saldorin Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Raffnek30000
        fdm metaldruck gibt es ja auch noch
        Wenn dir wirklich nicht klar ist, warum nicht jeder in Metall druckt, dann solltest du dir vielleicht mal die Preise der Maschinen anschauen, egal welches Verfahren
      • Von Raffnek30000 Software-Overclocker(in)
        Zitat von saldorin
        Dann werden die Waffenteile halt nach dem Druck noch getempert - kommt der Festigkeit zugute und ich bezweifle mal, dass dann noch die nötigen Spuren erhalten bleiben
        ich verstehe sowieso nicht warum man das mit kunststoff macht. fdm metaldruck gibt es ja auch noch, da gehen dann sachen wie werkzeugstahl zum beispiel. ist wie kunststoff drucken, nur das es am ende gebrannt wird und somit der metalstaub im filarment dann quasi verschweisst wird.
      • Von saldorin Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Dann werden die Waffenteile halt nach dem Druck noch getempert - kommt der Festigkeit zugute und ich bezweifle mal, dass dann noch die nötigen Spuren erhalten bleiben
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