Cocoa Press: 3D-Drucker erstellt Gegenstände mit Schokolade

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Cocoa Press 3D Drucker druckt mit Schokolade
Quelle: Cocoa Press

Seit 2014 arbeitet Ellie Weinstein an 3D-Druckern, die essbare Gegenstände drucken. Nun ist der Cocoa Press vorgestellt worden, der kleine Kunstwerke aus Schokolade herstellen kann.

Bislang gibt es etliche 3D-Drucker zu kaufen, die jedoch allesamt auf Plastik setzen, sei es in Form von Filament oder Harz. So lassen sich vergleichsweise kleine Gegenstände mit 3D-Druckern selbst erstellen. Im September jedoch kommt mit dem Cocoa Press ein 3D-Drucker auf den Markt, der Schokolade druckt. Zum Preis von knapp 1.500 US-Dollar kommt ab September ein DIY-Kit zum Selbstbauen des Druckers in den Handel. Laut Hersteller soll der Zusammenbau 10 Stunden in Anspruch nehmen. Vorbestellungen werden ab dem 17. April auf cocoapress.com entgegengenommen.

Essbare Gegenstände aus 70 Gramm Schokolade

Anfang 2024 soll der Cocoa Press dann auch fertig zusammengebaut zum Preis von 3.995 US-Dollar verkauft werden. Zwar können mit dem süßen 3D-Drucker nur Gegenstände mit den Abmessungen 140 × 150 × 150 mm gebaut werden, dafür erhitzt sich das Gerät nicht so stark wie andere 3D-Drucker. Statt 250 Grad Celsius wird das Druckmaterial lediglich auf 33 Grad Celsius erwärmt. Anstelle von Filament oder einem Tank mit Harz nutzt der Coca Press 70 Gramm Schokolade. Allerdings muss spezielle Schokolade genutzt werden, die beim Unternehmen im 10-er-Pack 49 US-Dollar kostet. Die zigarrenförmigen Schokoladenstücke werden in eine Metallspritze gefüllt, in der das gesamte Material gleichzeitig geschmolzen wird.

Erfinderin Ellie Weinstein arbeitet seit 2014 an verschiedenen Generationen des 3D-Drucker Cocoa Press. Zwar gab es bereits seit 2020 die Version 5 vom Cocoa Press namens Chef, doch der knapp 10.000 US-Dollar teure 3D-Drucker wird mittlerweile nicht mehr verkauft. Stattdessen fokussiert man sich auf das günstigere Modell Cocoa Press. Jeder, der den Vorgänger gekauft hat, wird das neue, kleinere Modell kostenlos bekommen, so die Erfinderin. Druckbar sind Standard-3D-Modelle, die anschließend gegessen werden können.

Ebenfalls lesenswert: Ankermake M5: Preis und Release des "besonders schnellen" 3D-Druckers

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Sammlung zum 3D-Drucker mit Schokolade:

  • Der Cocoa Press kann Gegenstände aus Schokolade drucken. Hierzu werden 70 Gramm Schokolade geschmolzen.
  • Die zigarrenförmigen Schokoladenstücke werden in eine Metallspritze gefüllt, in der das gesamte Material gleichzeitig geschmolzen wird.
  • Aus der Masse können Gegenstände mit den Abmessungen 140 × 150 × 150 mm gebaut werden.
  • Zum Preis von knapp 1.500 US-Dollar kommt der Cocoa Press zum Selbstbauen ab September in den Handel. Eine fertig zusammengebaute Version soll Anfang 2024 zum Preis von 3.995 US-Dollar folgen.

Quelle: Tomshardware

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Nein, danke, für den Preis kaufe ich mir lieber 1.409 Tafeln Schokolade meiner bevorzugten Sorte. Das sind fast 141 Kilogramm Schokolade, muhahah.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Nein, danke, für den Preis kaufe ich mir lieber 1.409 Tafeln Schokolade meiner bevorzugten Sorte. Das sind fast 141 Kilogramm Schokolade, muhahah.
      • Von Ireeb Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von KasenShlogga
        Da läuten bei mir ja sofort die Alarmglocken. Der Hersteller will einem lieber das teure Zeug verkaufen anstatt einem einfach zu sagen wieviel Kakaobutter, etc. in welchem Mischverhältnis man verwenden soll.
        Ja wirklich, total unverschämt, nur weil sie mehrere Jahre und einiges an Geld investiert hat, um die optimale Schokolade für den 3D-Druck zu entwickeln, meint sie jetzt, Geld dafür verlangen zu können?

        Alle Firmen sollen gefälligst ihre Entwicklungen und Patente gemeinfrei abgeben, sodass es sich nicht mehr lohnt, irgendwas zu entwickeln, das klingt sinnvoll.

        Mal ernsthaft, solange nicht aktiv verhindert wird, dass man andere Schokolade verwendet, ist es ihr gutes Recht, die von ihr entwickelte Rezeptur geheim zu halten. Das ist völlig normal und legitim.
        Es schreit auch keiner, wenn HP, Epson, Canon und co. oder eben auch Polymaker, FormFutura, Fillamentum nicht die genauen Formeln ihrer Tinten bzw. Filamente preisgeben. Wäre auch ziemlicher Quatsch, einen normalen 3D-Drucker nicht zu kaufen "Weil der Hersteller mir nicht sagt, wie ich selbst PLA herstellen kann!". Von dem her ist es hier genau so unsinnig.
        Kannst ja deine eigene Schokolade für die Cocoa Press entwickeln. Und dann bitte die Formel kostenlos zur Verfügung stellen, wäre ja wieder unverschämt, wenn du von deiner Eigenentwicklung irgendwie profitieren würdest.
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Zitat

        Allerdings muss spezielle Schokolade genutzt werden, die beim Unternehmen im 10-er-Pack 49 US-Dollar kostet.
        Da läuten bei mir ja sofort die Alarmglocken. Der Hersteller will einem lieber das teure Zeug verkaufen anstatt einem einfach zu sagen wieviel Kakaobutter, etc. in welchem Mischverhältnis man verwenden soll.
      • Von SIR_Thomas_TMC Software-Overclocker(in)
        An sich würde eine angepasste Düse mit Schokobestückung ziemlich viele 3D Drucker schokofähig machen können (ja, Software, Steuerung,...).
        Jedenfalls ganz schön teuer für einen 3D Drucker mit diesen Dimensionen.

        Die Marge bei dem Teil kann so schlecht übrigens nicht sein, wenn sie Besitzern des Vormodells eins kostenfrei bestellen.

        Danke für die News.

        Edit: Erster Anwendungsfall, Lego Schoko. Schöne Sauerei beim Zusammenbauen
      • Von Ishigaki-kun Freizeitschrauber(in)
        Jaa endlich! Darauf haben wir Menschen gewartet (keine Ironie)! Endlich Schokonikoläuse und Schokohasen selber machen, einfach drucken. All hail Der (Schokoladen-)Gerät!
      Direkt zum Diskussionsende
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