iPhone SE Teardown: So viel Bekanntes steckt im neuen iPhone

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iPhone SE Teardown: So viel bekanntes stekt im neuen iPhone
Quelle: Chipworks

Chipworks hat das Rennen um den Teardown des iPhone SE gewonnen und zeigt recht anschaulich, wie viel Neues und Altbekanntes im Smartphone steckt. Offensichtlich wird, dass Apple einen gewissen Preispunkt erreichen wollte und das iPhone SE dementsprechend zusammengesteckt hat.

Ein iPhone 6S im Gehäuse des iPhones 5 - das war bei der Vorstellung die Kurzzusammenfassung des iPhone SE. Doch welche Technik hat Apple tatsächlich verbaut? Chipworks hat das iPhone SE zerlegt und beantwortet die Frage. In der Tat kommen bei Apples "Billig-Smartphone" Komponenten zum Einsatz, die man schon einmal irgendwann in den Jahren 2013 bis 2015 bei Apple gesehen hat.

Um den Preis des SE zu realisieren und dabei noch die gewünschte Marge zu erreichen, spart Apple Kosten. Zum Glück nicht beim Prozessor, denn der A9 ist das aktuelle Modell, auch wenn er schon im August 2015 bei TSMC gefertigt wurde. Die 16 Gigabyte Flashspeicher stammen von Toshiba und sind in 19 nm gefertigt. Liefern kann Toshiba bereits 15 nm. Hier ist die Technik also nicht ganz taufrisch, aber vollkommen ausreichend.

Zusammengelötet wurde beim auseinandergenommenen iPhone SE alles wahrscheinlich im Januar, also rund zwei Monate vor der Veröffentlichung. Dazu zählt auch der NFC-Chip NXP 66V10 aus dem iPhone 6S und der Touchscreen-Controller von Broadcom aus dem iPhone 5S. Die meisten Komponenten stammen aber vom iPhone 6S, darunter auch diverse Sensoren. Komplett neu ist ein Chip von Texas Instruments zur Steuerung des Power-Managements sowie der Antennenumschalter und der Leistungsverstärker. Auch das Mikrofon ist komplett neu.

Derzeit wird mit Spannung auf die berühmt-berüchtigte Berechnung der Komponentenkosten gewartet. Da ist das Display stets ein großer Brocken, dürfte beim iPhone SE aber nicht mehr so viel ausmachen, da das Display im Prinzip aus dem Jahr 2013 ist. Derzeit wird auf jeden Fall erwartet, dass die Marge nicht so groß ausfällt wie bei den Flaggschiffen, aber mit Sicherheit lässt sich das nicht sagen. Das ist insofern interessant, weil Apple mit Smartphones gutes Geld verdient, während sich die Konkurrenz schwer tut.

Letztlich muss man aber zum Schluss kommen, dass das iPhone SE so konzipiert wurde, dass es einen bestimmten Preispunkt erreicht und anschließend hat man ins Regal geschaut, was man machen kann. Apple holt so die Leute ab, die keine 800 Euro für ein Smartphone ausgeben wollen. Das ist wichtig, weil es Effekte auf andere Bereiche hat. Etwa die Nutzung von Dienstleistungen oder als Sprungbrett zu weiteren Apple-Produkten.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kubiac Software-Overclocker(in)
        Das Teil besteht zu 90% aus "alten" Teilen.
        Das neue iRecycle
        Der "Grüne Daumen" ist da bestimmt auch noch auf der Rückseite eingraviert.
      • Von Kubiac Software-Overclocker(in)
        Das Teil besteht zu 90% aus "alten" Teilen.
        Das neue iRecycle
        Der "Grüne Daumen" ist da bestimmt auch noch auf der Rückseite eingraviert.
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