iPhone angeblich nach Spectre-Patch 40 Prozent langsamer
Auch Apple hat inzwischen auf Meltdown und Spectre reagiert und dem iPhone ein entsprechendes Update spendiert. Einer holländischen Webseite zufolge hat dieses jedoch extreme Auswirkungen auf die Leistung. Die Performance auf dem herangezogenen iPhone 6 sinke um 40 Prozent.
Apple hat inzwischen mit dem Update auf iOS 11.2.2 auf die in den letzten Wochen bekannt gewordenen Sicherheitslücken Meltdown und Spectre reagiert. Der niederländische Unternehmer Melvin Mughal hat sich einmal angesehen, was das für die Performance seines iPhones 6 bedeutet - und kommt zu einem verheerenden Ergebnis. Die Leistung im Geekbench sinkt seinem vorher-/Nachhervergleich zufolge erheblich.
Knapp 40 Prozent Leistung verliert das getestete Smartphone sowohl unter Single- als auch Multicore-Belastung. Nach Angaben des Testers wurde ohne im Hintergrund laufende Apps gebencht, Änderungen gegenüber dem Verkaufszustand in Form von Reparaturen, Jailbrak oder Ähnlichem habe es nicht gegeben.
Offen ist, wie sich die in synthetischen Benchmarks niederschlagenden Leistungsverluste in der Praxis auswirken und wie es um die Repräsentativität dieser bestellt ist. Die Ergebnisse in der Datenbank von Geekbench sind jedenfalls widersprüchlich. Während manche ganz ähnliche Leistungsverluste bezeugen, liegen andere trotz Update auf dem gewohnten Niveau.
Denkbar wäre beispielsweise, dass die Drosselung alter iPhones mit dem anscheinend nur auf manchen iPhones messbaren Leistungsabfall im Zusammenhang steht. Möglicherweise fehlt es aber auch schlicht an der Feinarbeit und Apple war es erst einmal wichtig, die Sicherheitslücke zu schließen, bevor es an weitreichende Leistungsoptimierung geht.
Ganz reibungslos verliefen die Updates bei anderen Herstellern bekanntlich ebenfalls nicht. So gab es zuletzt Meldungen über ungewollte Neustarts bei Systemen mit Intel Haswell- und Broadwell-Prozessor. Bei Systemen mit AMD-CPUs traten anfangs sogar erhebliche Probleme im Zusammenhang mit dem Windows-Patch auf.
Quelle: melv1n.com

Hier auf jeden Fall mein Beitrag zum Thema:
Nachgemessen: iPhone durch Spectre-Patch iOS 11.2.2 langsamer?
Handvermessen und keine -40%…
Die Welt ist also noch in Ordnung.
Benchmarks zeigen ja gerade, dass bei den iPhones quasi kein Unterschied besteht in der Performance. Hier will die Presse also wohl nur mal wieder Klicks mit dem berühmt berüchtigten Apple-Bashing abstauben.
MfG
Benchmarks zeigen ja gerade, dass bei den iPhones quasi kein Unterschied besteht in der Performance. Hier will die Presse also wohl nur mal wieder Klicks mit dem berühmt berüchtigten Apple-Bashing abstauben.
MfG
das ist ja das schöne - sie können alle korekte ergebnisse sein, bei solchen updates kommt es durchaus häufig zu Fehlern die nur einen verschwindent kleinen Anteil aller nutzer Trifft. Es ist also wahrscheinlich das eben der Nutzer der schlechten Ergebnisse einer derer ist bei denen es Probleme gibt und er sich dnan entschieden hat mehr zu testen. Auch ist es gang und gäbe das updates nciht an alle gleich verteilt werden sondern das ganze in mehrere gruppen aufgeteilt und unterschiedliche patches rausgefahren werden - das update mit dem besten ergebniss wird dann auch auf den Rest gespielt (wird sehr oft in Spielen eingesetzt um die Reaktion der Nutzer zu testen).
Die Story selbst ist hier auch recht neutral geschrieben - weist mehrmals darauf hin das die ergebnisse widersprüchlich und die meisten Tests keine Beeinflussung zeigen.
Und genau dadurch haben dann die nutzer Recht die bemerken das hier einige Apple verteidigen ohne die leiseste Ahnung zu haben.