iPhone 7 bis iPhone Xs: Apple verbannt die Klinken-Buchse aus dem eigenen Angebot
Mit der Vorstellung der neuen iPhones Xr, Xs und Xs Max versetzt Apple der Klinkenbuchse einen weiteren Schlag. Mit dem iPhone SE fällt das letzte Modell weg, das den Anschluss noch verbaut hatte. Außerdem wird der Adapter für die Nutzung über Lightning aus dem Lieferumfang gestrichen. Zumindest soll er aber weiterhin produziert werden.
Zwei Jahre ist es her, als Appleerstmals iPhones ohne Klinken-Buchse auf den Markt gebracht hat: Die im September 2016 vorgestellten Modelle iPhone 7 und iPhone 7 Plus verzichteten erstmals auf den Anschluss, der bei Endkunden der Standard für analoge Audio-Datenübertragung ist. Ein Anschluss bestehender Kopfhörer oder Lautsprecher war zwar weiterhin möglich, setzte aber einen entsprechenden Adapter voraus. Dieser schien jedoch die Tonqualität zu verschlechtern.
Keine Klinken-Buchse in neueren Modellen
Apple selbst brachte den Adapter auf den Markt und legte ihn den neuen Geräten bei - zumindest bis jetzt. Die neuen iPhones Xr, Xs und Xs Max haben ihn nicht mehr im Lieferumfang und müssen zusätzlich gekauft werden. Ärgerlich: Da sich Apple weiterhin weigert, USB Typ C in den eigenen Smartphones zu verbauen, ist man auf den Adapter für den proprietären Lighning-Anschluss angewiesen. Dieser ist bei den Geräten anderer Hersteller nutzlos.
Durch die Aktualisierung von Apples Smartphone -Angebot, die zeitgleich mit der Vorstellung der drei neuen iPhones stattfand, hat das Unternehmen die Klinken-Buchse nun offiziell aus den eigenen Smartphones verbannt: Das iPhone 5 und das iPhone 6 befanden sich schon länger nicht mehr im Angebot des Unternehmens, nun wird auch das letzte Modell mit dem Anschluss nicht mehr vertrieben.
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Das iPhone SE, das (vorerst) ohne Nachfolger bleiben soll, hinterlässt damit eine weitere Lücke in Apples neuem Produktsortiment: Es wird nicht nur das günstigste, kleinste und leichteste Modell des Unternehmens eingestellt, sondern auch das letzte, das noch eine Klinken-Buchse mit an Bord hatte. Zum Musik hören müssen sich Neukäufer von Apple-Geräten nun also endgültig damit abfinden, dass sie entweder einen Adapter, Lightning-Kopfhörer oder eine Verbindung über Bluetooth benötigen.

Neben der kürzeren Akkulaufzeit ist es mir die Bedienung über den Touchscreen extrem am Sack gegangen.
Eine blinde schnelle Bedienung ist hier einfach nur mit echten Hardwareknöpfen möglich.
Ich nehme Backup-tracks über Smartphone auf. Wenn ich z.B. was filme, rennt das Mikro auf der Camera (direkt oder über Recorder) und das Backup aufm Smartphone. Das ist halt 1x anwerfen und in die Tasche stecken. Hängt natürlich an der Powerbank usw.
Solche Sachen halt, oder Livestreaming from Smartphone mit Lavaliermikrofon. Egal wie man das dreht, es gibt nur eine Alternative für das Setup und das geht bei 1000€.
Neben der kürzeren Akkulaufzeit ist es mir die Bedienung über den Touchscreen extrem am Sack gegangen.
Eine blinde schnelle Bedienung ist hier einfach nur mit echten Hardwareknöpfen möglich.
Wireless Kopfhörer sind teurer, klingen schlechter, wiegen weit mehr (hab mal die Corsair Void Wireless in die Hand genommen - ist n gutes Headset aber alter Verwalter ist das ein Ziegelstein verglichen selbst mit meinen "schweren" DT-770) und der Akku läuft auch net Wochenlang was man bei dem Gewicht vermuten würde.
Dazu viele Knöpfe am Kopfhörer die auch nicht robust sind.
Nimm mal die Sennheiser HD-25 in die Hand, beliebte und über Jahre geprüfte DJ-Kopfhörer. Unkaputtbar, falls man es doch schaffen sollte - Ersatzteile gibt es.
Fühlen sich an wie n leichtes Spielzeug, aber so müssen Kopfhörer sein. Die (und alle Klinken) überleben EWIG im harten DJ-Alltag. Ich habe Mischpulte gesehen die über 10 Jahre gelaufen sind, die gesamte Farbe um alle Fader & Potis was ab, aber die Klinke (die mehrfach pro Abend umgesteckt wird und das nicht immer nüchtern) - wie neu. Ständig rein&raus - gerade dafür wurde die Klinke gedacht. Für härtere Verbindungen die selten abgezogen werden und fest sitzen müssen, gibt es XLR usw.
Es gibt sehr sehr gute Gründe warum gerade die Klinke auf den meisten Audiogeräten vorhanden ist. Es gab sehr viele andere Stecker&Buchsen, gibt es immer noch, aber nur die hat es geschafft sich durchzusetzen.
Wie gesagt, es gibt Leute die wollen keine Adapter zum Smartphone haben, dafür eine extra Klinke. Die wollen ihre sehr guten analogen Kopfhörer benutzen oder einfach das vorhandene Kabel mit der 3,5mm Klinke ÜBERALL nutzen können, selbst wenns beim Freund an die Anlage geht wenn man den besucht.
Für mich ist eines klar. Keine Klinkenbuchse? Kein Kunde. Sollte es keine mehr geben, werde ich wohl einen externen Zoom Recorder mitschleppen müssen, was das Problem nicht löst das man am Smartphone dann kein vernünftiges Mikro ranbekommt ohne dämliches Gefummel mit Adaptern.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige Mensch bin, der vom Pech verfolgt ist, was auch nicht der Fall ist, wenn ich mich umhöre. Andere Standards schaffen es auch, mit billigen Buchsen, eine vernünftige Verbindung hinzubekommen. PS2, VGA, die serielle Schnittstelle, DVI (wobei man bei denen leicht die Stifte verbiegt), BNC, RJ45 (die Nase muß am Kabel noch da sein), Fire Wire, HDMI, DP, USB in allen Varianten und ausgerechnet die 2,5 und 3,5mm Klinkenstecker sind da bei der Unterhaltungselektronik die große Ausnahme? Ich persönlich werde der Klinke keine Träne nachweinen, wenn sie dann mal langfristig ausgerottet wurde.