iPhone 7: Verbaut Apple bald Modem-Chips von Intel statt von Qualcomm?
Dem Branchendienst Bloomberg zufolge geht Steve Mollenkopf, seines Zeichens Qualcomm-Chef, davon aus, einen wichtigen Kunden für Smartphone-Modems zu verlieren. Bloomberg vermutet, dass sich hinter dem Kunden Apple verbirgt und die Chips künftig von Intel kommen.
Steve Mollenkopf, Chef des Chipherstellers Qualcomm, soll gegenüber Finanzexperten und Journalisten verkündet haben, dass er den Verlust eines wichtigen Kunden für Modem-Chips erwartet. Genaue Details blieb Mollenkopf den versammelten Experten offenbar schuldig. Diese will wiederum Bloomberg in Erfahrung gebracht haben.
So gingen verschiedene Analysten davon aus, dass es sich beim "wichtigen Kunden" um niemand Geringeren als Apple handelt. Die US-Amerikaner zählen neben Samsung zu Qualcomms derzeitigen Hauptabnehmern für Modem-Chips. Künftig könnte Apple hingegen ein Modell von Intel in seinen Smartphones und Tablets einsetzen. Ob das bereits für das kommende iPhone 7 gilt, ist unklar.
Obwohl davon nichts offiziell bestätigt scheint, reagierten Investoren empfindlich auf den möglichen Auftragsverlust. Qualcomms Aktienkurs sank just nach Bekanntwerden der Aussichten, hat sich kurz darauf aber wieder entspannt. Mollenkopf zufolge habe der Absprung eines wichtigen Partners keinen Einfluss auf den Gewinn des Unternehmens. Dieser werde auch ohne den Kunden auf gleichem Niveau liegen.
Quelle: Bloomberg