Trinity im ersten Vorab-Test: A10-5700 gegen A8-3850 mit gemischten Resultaten

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Während hierzulande so langsam die Trinity-Desktop-Modelle in OEM-Rechnern auftauchen, unterzog Expreview ein Engineering Sample des A10-5700 einem Test. Der Vergleich mit dem A8-3850 fällt teils erfreulich gut, teils durchwachsen aus.

Trinity für das Desktop-Segment ist bekanntlich inkompatibel zum Sockel FM1, sondern setzt auf den Sockel FM2 - so wie 2013 vermutlich auch der Nachfolger Kaveri. Das zweitschnellste Trinity-Modell zum Launch wird der A10-5700. Die beiden Piledriver-basierten CPU-Module takten unter Last mit 3,4 über 3,7 GHz (all core turbo) bis 4,0 GHz (single core turbo). Die integrierte Radeon HD 7660D rennt mit 760 MHz und bietet 384 Shader-Einheiten im VLIW4-Design. Die APU mit 65 Watt TDP sitzt auf einem Onda-Mainboard mit A85-Chipsatz (welcher bis auf mehr SATA-6GB/s-Ports praktisch identisch zum A75 ist), als Speicher verwendet Expreview nur langsameren DDR3-1333 statt 1866er-Module.

Die Benchmark-Vergleiche zeigen, dass der A10-5700 CPU-seitig mit dem A8-3850 kaum mithalten kann - insbesondere bei wenn die Gleitkommaeinheit gefordert ist. Die nach wie vor wichtige Singlethread-Leistung des Trinity-A10 liegt dank des hohen Turbos immerhin oberhalb des Llano-A8, manch andere Werte aber machen stutzig: POV-Ray und Win-Rar etwa zeigen drastische Schwankungen nach oben und nach unten - hier sollte man finale Tests abwarten. Es ist im Übrigen nicht zu erwarten, dass finale Chips statt Engineering Samples bedeutend schneller werden - in der Regel ändert sich hier rein gar nichts. Die GPU-Leistung des A10-5700 hingegen überzeugt durch die Bank und liegt im Mittel gute 20 Prozent vor dem A8-3850.

Quelle: Expreview

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Schaffe89
        Diese spielt meistens nur eine gesonderte Rolle beim rendering von Bildinhalten, dafür ist eine GRafikkarte ohnehin besser geeignet.Überhaupt kein Wunder, dass AMD die Gleitkommaeinheit deswegen auf ein vernünftiges Minimum beschneidet, wenn man später die GPU mit in den Chip integriert.
        Vishera hat keine iGPU und du bis die Software so weit ist, dass alle FP workloads der GPU aufgebürdet werden, dauert's (wenn es denn überhaupt eintritt) noch ein paar Jährchen.

        Zitat von Schaffe89
        Wird denn in Spielen die FPU überhaupt stark belastet?
        Die trägt einen nicht unwesentlichen Teil bei, ja.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Schaffe89
        Diese spielt meistens nur eine gesonderte Rolle beim rendering von Bildinhalten, dafür ist eine GRafikkarte ohnehin besser geeignet.Überhaupt kein Wunder, dass AMD die Gleitkommaeinheit deswegen auf ein vernünftiges Minimum beschneidet, wenn man später die GPU mit in den Chip integriert.
        Vishera hat keine iGPU und du bis die Software so weit ist, dass alle FP workloads der GPU aufgebürdet werden, dauert's (wenn es denn überhaupt eintritt) noch ein paar Jährchen.

        Zitat von Schaffe89
        Wird denn in Spielen die FPU überhaupt stark belastet?
        Die trägt einen nicht unwesentlichen Teil bei, ja.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Was wichtiger ist, wechselt je nach Spiel. Prinzipiell wird SSE aber schon in erheblichem Umfange eingesetzt. Es gibt halt auch z.B. in Physik und KI diverse Sachen, für die Integer nicht unbedingt reichen und die musst du auf der CPU berechnen. AMD selbst bewirbt ja sogar groß die Fähigkeiten der FPU - aber leider kann sie die halt nur dann ausspielen, wenn die neuen Befehlssätze genutzt werden.
      • Von Schaffe89
        Was habt ihr mit der FPU?
        Diese spielt meistens nur eine gesonderte Rolle beim rendering von Bildinhalten, dafür ist eine GRafikkarte ohnehin besser geeignet.
        Überhaupt kein Wunder, dass AMD die Gleitkommaeinheit deswegen auf ein vernünftiges Minimum beschneidet, wenn man später die GPU mit in den Chip integriert.
        Wird denn in Spielen die FPU überhaupt stark belastet? Ich denke weniger, schließlich war zu Release der FX-4100 mit einem Phenom II 955 im eurem Spieleindex glaichauf, während er im Cinebench deutlichst zurücklag.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Mit der Spannungskeule kriegt man halt mehr Chips zum laufen, ist nun mal so.

        Zitat von Schaffe89
        Nö, der A10-5700.

        Die Spieleleistung des A10-5700 dürfte über dem A8-3850 liegen, sogar der A8-5500 liegt gleichauf mit dem A8-3850 in Battlefield3, das ist jetzt zwar grob gemessen, aber ihr kommt hoffentlich bald mit genaueren Werten.
        Aaah, der 5700er statt dem 5500er CPU-seitig. Das kommt schon eher hin, wobei es gegen den A8-3850 gerade bei FPU ziemlich knapp wird - denn was den CPU-Teil anbelangt, ist Trinity nur ein kleiner Schritt. GPU-seitig hingegen hält die HD 7560D locker mit der HD 6550D mit.
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von GoldenMic
        Kommt eben drauf an wieviele Chips man dafür mehr verwenden konnte.
        Wenn sich im Test alle Chips deutlich undervolten lassen und das bei Tahiti gerade gleich aussieht, dann werfe ich AMD lieber schlechte Validierung vor. Ich will natürlich nicht behaupten das AMD die ganzen Spannungen bis zum Maximum niedriger fahren könnte und es überhaupt nicht an den Yields liegt, aber es erweckt schon den Anschein das AMD da bisschen übertreibt.
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