Hynix bringt erste eigene SSD SH910 mit Sandforce-Controller
Der südkoreanische Hersteller von Flash-Speichern SK Hynix möchte nun selbst auf dem SSD-Markt für Endkunden aktiv werden. Die SH910 wird mit 128 und 256 GiByte Speicherkapazität erscheinen und auf einen Sandforce-Controller mit 128-Bit-AES-Verschlüsselung setzen.
Hynix dürfte den meisten Nutzern aus dem Bereich des Arbeitsspeichers bekannt sein. Doch anstatt vieler anderer, die ausschließlich als Retail-Hersteller auftreten, stellt Hynix seine Chips selbst her. Es wäre daher mehr als eine verpasste Möglichkeit, wenn diese sich das Geschäft mit den Solid State Drives entgehen lassen würden. Als erste eigene SSD hat Hynix die SH910 vorgestellt. Als Besonderheit der ansonsten sich am marktüblichen orientierenden SSD ist der 2,5-Zoll-Formfaktir mit verminderter Bauhöhe von sieben Millimetern. Damit dürfte die SSD auch in jedes Ultrabook hineinpassen.
Das Innere besteht auch aus bekannter Kost. Als Controller dient ein Sandforce SF-2281 mit gewohnt hohen Transferraten bei komprimierten Dateien. Bis zu 520 MB/s beim Lesen bzw. 500 MB/s beim Schreiben sollen möglich sein. Vermutlich dürfte das zufällige Lesen und Schreiben und damit die Praxisleistung geringer ausfallen. 60.000 IOPS (4K Lesen) und 35.000 IOPS (4K Schreiben) werden angegeben. Hynix verbaut natürlich seine eigenen 25-Nanometer-MLC-Nand-Flash-Chips. Die SSD ist in zwei Speichergrößen erhältlich, 128 und 256 GiByte. Zur Ausstattungsliste gehören eine 128-Bit-AES-Verschlüsselung, Trim, NCQ und natürlich Smart. Erscheinungstermin und Preise stehen bisher noch nicht fest.
Quelle: Hermitage Akihabara

Bisher war auch Sandforce und AES Verschlüsselung uninteressant, eben weil dazu die ganze SSD(bzw. der Container) mit Zufallsdaten vollgeschrieben wird.
Daher würde es mich schon interessieren wie das funktionieren soll. Verschlüsselte Daten komprimiert schreiben... wäre lustig.
Das hat sich jetzt aber mit dem SF-2281 auch schon um Längen gebessert, wie viele Tests zeigen.
"fällt der Controller quasi auseinander" ist daher nicht wirklich korrekt.
Bisher war auch Sandforce und AES Verschlüsselung uninteressant, eben weil dazu die ganze SSD(bzw. der Container) mit Zufallsdaten vollgeschrieben wird.
Daher würde es mich schon interessieren wie das funktionieren soll. Verschlüsselte Daten komprimiert schreiben... wäre lustig.
So hätte man schon gute Vergleichswerte. (optimal dann auch mit SF-2281).