Hands-on-Test der Roccat Lua: Puristische 3-Tasten-Maus

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Neben der Kone XTD stellte Roccat auf der Computex 2012 mit der Lua eine 30 Euro teure Maus mit puristischen drei Tasten plus DPI-Switch vor - wem diese ausreichen, der erhält einen griffig-symetrischen Nager, der präzise arbeitet und sauber verarbeitet ist.

Bei unserem Termin bei Roccat händigte uns die Maus-Schmiede ein Sample der neuen Lua aus, eine schlichte Drei-Tasten-Maus für Puristen - denn die üblichen Buttons an der Seite, welche unter anderem im Browser oder Explorer zur Vorwärts-/Rückwärts-Navigation dienen, fehlen. Wie sich beim Arbeiten am Abend zeigt, ist dies zumindest für intensive Seitentastennutzer wie den Autor dieser Zeilen eine Umstellung. Fairerweise sei aber hinzugefügt, dass es vom Verhalten des Users abhängig ist, wie oft dieser von der genannten Navigation Gebrauch macht. Da die 30 Euro teure Lua jedoch keinen Hehl aus der Anzahl ihrer Tasten macht und die restlichen präzise arbeiten, kommen Spieler mit kleinen Händen auf ihre Kosten - zumal der Nager symetrisch und sehr schlank ist; eine bedingte Empfehlung für den mobilen Einsatz können wir schon jetzt aussprechen.

Die beiden mit einer Soft-Touch-Oberfläche überzogenen Haupttasten samt Omron-Switches lösen sauber aus und das 2D-Scrollrad weist eine knackige, wenngleich für unseren Geschmack einen Tick zu weite, aber erfreulich starke Rasterung auf. Wer die leichte Lua nur mit den Fingerspitzen führt, der erreicht problemlos den DPI-Switch, denn hier geizt Roccat nicht und erlaubt bis zu sieben Stufen von 250 bis 2.500 DPI. Diese steuert der optische R2-Sensor bei, welcher gerade klaglos unseren Marmor-Tisch abtastet und den kurzen Flug in Freelancer einwandfrei bewältigte (wie sich der Nager im Shooter-Hardcore-Einsatz macht, muss er natürlich erst noch beweisen!). Das Gleitverhalten kann sich ebenfalls sehen lassen, dies gilt auch für die Präzision. Unterstützt wird diese durch die dezent angerauten Seitenteile, welche leicht schwitzende Finger nicht abgleiten lassen.

Roccat-typisch ist die blaue Beleuchtung, hier gleich das komplette Logo am Heck - an, aus oder pulsierend. Der Treiber ist zwar deutlich schlanker als von der Kone oder Savu bekannt, Puristen dürfte dies jedoch nicht weiter stören, zumal die üblichen Funktionen wie Polling-Rate und Co. zur Verfügung stehen. Die Roccat Lua soll wie bereits mehrfach erwähnt 30 Euro kosten und wird nach aktuellem Stand im August auf den Markt kommen.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von skyscraper BIOS-Overclocker(in)
        Sieht sympatisch aus.
      • Von skyscraper BIOS-Overclocker(in)
        Sieht sympatisch aus.
      • Von gh0st76 BIOS-Overclocker(in)
        Na für Quake Live braucht man nicht so viele Tasten. Oder bei RTS Games. Da reichen die voll aus. Aber dann würde ich eher zur Abyssus greifen.
      • Von Megael Freizeitschrauber(in)
        wie oft die wohl verkauft wird. Ich denke mal soviele Gamer gibbet nicht, die nur ne 3 Tasten Maus wollen.

        Die meisten haben sich, zumindest beim Desktopbetrieb/browsen an die zusatztasten gewöhnt. Unter 5 Tasten kommt mir jdf nix mehr auf den Schreibtisch.
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