Sennheiser präsentiert die Headsets PC323D und PC310
Zwei neue Gaming-Headsets zieren ab sofort das Produktportfolio von Sennheiser. Während das PC310 eher Sparfüchse ansprechen wird, bietet das PC323D volle Unterstützung von 7.1-Surround-Formaten über die eigene USB-Soundkarte.
Der Audio-Spezialist Sennheiser versucht mit zwei neuen Headsets insbesondere Spieler zum Kauf zu animieren. Das PC 323D ist ein 7.1-Headset, das gängige Surround-Sound-Formate wie Dolby Headphone und Dolby Prologic IIx unterstützt. Ermöglicht wird das über die eigene 7.1 USB-Soundkarte. Die Ohrpolster umschließen das eigene Ohr und sind zudem drehbar, um sie an die Gegebenheiten des eigenen Kopfes anpassen zu können. Das Mikrophon soll Nebengeräusche im Raum verlässlich herausfiltern. Die Lautstärke-Regelung befindet sich an der rechten Ohrschale. Das PC323D wiegt insgesamt 230 Gramm. Die Kabellänge kann bis zu 3,20 Meter betragen. Die Impedanz beträgt 32 Ohm, der Frequenzgang 15 bis 23.000 Hz (Mikrophon 70 bis 15.000 Hz).
An Einsteiger richtet sich das PC310. Die Ohrpolster liegen auf den Ohren auf. Der Anschluss erfolgt klassisch über einen 3,5 Millimeter-Klinkenstecker. Mit 195 Gramm ist es etwas leichter, als das PC323D. Der Frequenzgang deckt aber ebenso mehr als vollständig das menschliche Hörvermögen ab (17 bis 22.000 Hz). Die Impedanz ist mit 16 Ohm ebenfalls niedriger. Weitere Informationen zu den Headsets PC 310 und PC323D finden Sie auf der Hersteller Webseite von Sennheiser. Beide Headsets sind bereits im PCGH-Preisvergleich gelistet. Das PC310 ist ab 49,90 Euro zu haben, während das PC323D mindestens 129,90 Euro kostet.


Es gibt doch auch ohraufliegende Kopfhörer, genau wie beim PC161...
Jep, aber auch da hatte ich nichts gefunden, was annähernd so gut/bequem war.
Aber das ist sicherlich Geschmackssache, ich finde es auch lustig, dass viele sich teure Kopfhörer kaufen und dann Onbordsound haben
mfg
Bärenmarke
Geht es Dir jetzt um die Bauform?
Es gibt doch auch ohraufliegende Kopfhörer, genau wie beim PC161...
Als ebenfalls Brillenträger ist mir die Komfortproblematik natürlich gut bekannt, nur habe ich meistens auch keine Probleme mit ohrumschließenden Modellen. Aber das ist natürlich ganz individuell je nach Brille und Kopfform.
Grüße
Dem kann ich mich so definitiv nicht anschließen!
Da ich z.b. Brillenträger bin, habe ich einige Kopfhörer ausprobiert (und ja es waren wirklich viele) und ich fand sie beim zocken alle unangenehm. Der Sound war schon gut, aber der Tragekomfort war einfach nicht das wahre.
Von daher finde ich haben Headsets ala PC 161 von Sennheiser durchaus ihre daseins Berechtigung! Weil einfach der Tragekomfort für mich besser ist und nichts drückt und beist, selbst nach Stunden.
Der Sound mag zwar etwas schlechter sein, aber eine dementsprechende Soundkarte macht das einiges wieder weg wie ich finde. Ich hatte in Egeo Shooter bisweilen noch keine Ortungsprobleme und bei games hab ich nicht die Zeit den Sound zu genießen, wie ich es bei Musik und film tue. Von daher kann ich die Diskussion in manchen Punkten nicht ganz nachvollziehn
Daher mein Fazit zum Thema zocken: Bequem sollte es sein, egal ob Kopfhörer oder Headset.
mfg
Bärenmarke
Hi,
Es ist was völlig anderes 5 Lautsprecher in einen Raum um sich herum aufzustellen als diese in einem Gehäuse um das Ohr herum zu tragen. Der Raumeindruck kommt erst durch die Entfernung zum Ohr zustande, ein Kopfhörer kann das garnicht leisten und MUSS 5.1 deshalb simulieren um ein annehmbares Ergebnis zu erreichen. Die Ingenieure der Firma Beyerdynamic erklären das hier ganz gut:
beyerdynamic: Spot on Technology
Surroundsimulation bei Kopfhörern gibt es in ganz unterschiedlichen Stufen, vom einfachem Dolby Headphone und CMSS-3D bis zu den aufwändigeren Lösungen wie z.B. die Beyerdynamic Headzone Station (beim Preis bitte nicht hinten rüber kippen). Es geht auch noch deutlich aufwändiger. Für Tonmeister und andere gibt es auch Lösungen bei denen ein Raum mit bestimmten Lautsprechern jeweils komplett auf das eigene Ohr eingemessen wird und diese Einstellungen nachher auf einen DSP für Kopfhörer übertragen werde. Kostenpunkt: Irgentwas zwischen 2000 und 3000€. Ohne Kopfhörer.
Ausgangspunkt all dieser Spielereien sind sogenannte Binaurale Aufnahmen. Bei denen wird der ganze Raum direkt mit aufgenommen. So nen Surroundeffekt erreicht man weder mit nem Heimkino noch mit irgentwas anderem. Kleines Beispielvideo:[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
(Dazu unbedingt normale Stereokopfhörer aufsetzen und alle Surroundoptionen in der Soundkarte abschalten!)
Dagegen stinkt Kino ziemlich ab, oder?
Ist mit USB also nicht echtes 5.1
Prinzipiell können auch USB Headsts mit "echtem" Surround sein. Eine Soundkarte bringt dir bei digitaler Übertragung nen feuchten Furz. Das einzige was die dabei tut ist die Tonspuren des Spiels auf Dolby Digital oder DTS runterzurechnen (der Sound wird dabei Messbar, nicht unbedingt hörbar schlechter), damit er durch ein optisches Kabel passt. Bei USB Headsets stellt sich dieses Problem nicht.
Grüße
Ist mit USB also nicht echtes 5.1