11,6-Zoll-Gaming-Notebook: Schenker veröffentlicht XMG A102 mit Ivy-Bridge und Kepler-Grafik
Gaming-Notebooks haben den Ruf, klobig, groß und schwer zu sein. Ganz nebenbei ist die Akkulaufzeit nicht gerade für ihre Ausdauer bekannt. Schenker möchte das mit dem XMG 102 ändern. Die Kerndaten: Ivy-Bridge, Geforce GT 650M auf Kepler-Basis und Optimus gepaart mit einem 11,6-Zoll-Display.
Sie suchen ein Spiele-Notebook für unterwegs, scheuen sich jedoch zu einem übergroßen 15- oder 17-Zoll-Modell zu greifen? Dann könnte Schenker ein interessantes Angebot für Sie haben. Mit dem XMG A102 versucht Schenker ein Gaming-Notebook auf den Markt zu bringen, das trotz minimaler Ausmaße eine möglichst hohe Performance zu erreichen. Die Kombination aus Kepler und Ivy-Bridge soll zum Erfolg führen. Das 11,6-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel verspricht Mobilität. Trotz der Enge im Gehäuse wird ein 35-Watt-Quad-Core-Prozessor verbaut. Der Intel Core i7-3612QM taktet mit 2,1 GHz. Per Turbo können der Auslastung eines Kerns bis zu 3,1 GHz erreicht werden. Als Zwischenspeicher dienen 6 Megabyte Cache.
Die integrierte Grafik mit der Intel HD 4000 ist für die Berechnung von 2D-Inhalten zuständig. Das verspricht hohe Akkulaufzeit, wenn nicht gerade ein Spiel gezockt wird. Sobald eine 3D-Anwendung gestartet wird, übernimmt die Geforce GT 650M auf Kepler-Basis die Arbeit. Dank Nvidias Optimus-Technologie ist ein einfacher Wechsel zwischen beiden Grafik-Chips möglich. Insgesamt 2 GiByte VRAM stehen zur Verfügung. Es handelt sich hier leider um die langsamere Variante mit GDDR3-Speicher, der mit 850 MHz taktet und über ein 128-bit-Speicherinterface angebunden ist.
Wahlweise kann das XMG A102 mit SSD oder Hybrid-Festplatte ausgerüstet werden. Bis zu 1 Terabyte (HDD) bzw. 600 GiByte (SSD) sind möglich. Das Gewicht beträgt 1,75 Kilogramm. Bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit werden von Schenker versprochen. Laut eigenen Messungen sollen 2.303 Punkte im Performance-Test des 3D Mark 11 möglich sein. Je nach Konfiguration kostet das Schenker XMG A102 749 bis 2.180 Euro. Das Notebook ist ab sofort verfügbar.

Das ist absichtlich und lässt sich auf den neuen Kepler-Turbo zurückführen, durch welchen die Grafikkarte über den normalen TDP hinaus beschleunigen kann. Dies wird sich nicht beheben lassen, solange Intel und NVIDIA nicht beginnen, ihre jeweiligen Turbo-Boosts besser aufeinander abzustimmen. Solange die meisten Spiele weiterhin Grafik- und nicht CPU-limitiert sind, ist die Zulassung des Kepler-Turbos gegenüber dem Intel-Turbo die bessere Wahl.
Die XMG P502 und P702 sind von dieser Problematik nicht betroffen, da deren leistungsfähigeren Kühlsysteme diese Leistungsspitzen problemlos abfangen können.
Damit sollte klar sein, dass wir beim XMG A102 alles richtig gemacht haben!
Rückfragen nehmen wir gern entgegen!
Naja, (noch) nicht alles.
Ich habe gelesen, dass beim aktivierte Nvidia Grafikkarte, der TurboBosst der CPU deaktiviert ist.
- Ist das richtig?
- Wenn ja, ist absichtlich oder wird mit Treiber oder BIOS Updates behoben?
- Ist der P502 davon betroffen?
Danke.
Bei Hardwareluxx hat inzwischen einer unserer Kunden seine Eindrücke geschildert, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:
Ich teste die Temperaturen gleich auch mit meinen neuem Notebookkühler.
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So, mit dem Notebookkühler von Xilence blieb es jetzt mit ca. 60% Lüfterdrehzahl im Durchschnitt ca. 4° kühler. Nicht das beste Ergebnis, aber es ist schon ok und da man am Ende 2 extra USB-Anschlüsse hat, war die Anschaffung nicht so "verheerend"
Im Idle hört man nichts und beim dauersurfen mit WM-Player im Hintergrund ist es auch still. Der Lüfter startet erst bei höherer Last und Wärmeentwicklung.
Rückfragen nehmen wir gern entgegen!
Zum Thema Kühlung nur ein Hinweis: die Temperaturen bei Notebookcheck wurden mit Furmark+Prime, also bei synthetischer Volllast mit einer Quadcore-CPU bei hoher Umgebungstemperatur gemessen. Mit einer Dualcore-CPU dürften die Temperaturen in tatsächlichen Spiele-Szenarien niedriger liegen.
Weitere Optimierungen durch BIOS-Updates werden dadurch allerdings nicht ausgeschlossen.
Heute getestet von Notebookcheck:
Test Schenker XMG A102 (Clevo W110ER) Subnotebook - Notebookcheck.com Tests
Bei denen wurde die CPU sogar 96*C heiß, bin daher nicht 100%ig vom Kühlsystem überzeugt!
Ebenfalls ist das Display mehr schlecht als Recht (das war es beim M11x aber auch)
Zusammenfassend ist es aber definitiv ein gutes und auch ein besonderes notebook, das durch schlichte Optik und Leistung überzeugt!