Intel: Trotz durchwachsener Zahlen Wachstum für 2012 geplant - dank Ivy Bridge und Intel-Smartphones
Intel hat die Zahlen für das erste Quartal 2012 vorgelegt. Während der Umsatz mit 12,9 Mrd. US-Dollar leicht über Vorjahr blieb, schrumpfte der Nettogewinn von 3,16 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal auf nun 2,73 Mrd. Der Ausblick ist trotzdem positiv: Ivy Bridge und Intel-Smartphones sollen für weiteres Wachstum sorgen.
Intel hat im ersten Quartal 2012 einen Umsatz von 12,906 Mrd. US-Dollar erreicht. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vojahresquartal und einem Minus von 7,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorquartal. Damit stagniert Intel bei seiner Umsatzentwicklung. Interessant ist wie immer der Blick auf den Gewinn. Intel erzielte einen Nettogewinn von 2,738 Mrd. US-Dollar. Im vergleichbaren Vorjahresquartal erzielte Intel noch 3,160 Mrd. US-Dollar (-13,4%), im Vorquartal waren es 3,360 Mrd. US-Dollar (-18,5%). Das operative Ergebnis beträgt 4,0 Mrd. US-Dollar.
Trotz der eher durchwachsenen Zahlen blickt Intel nach vorne und hinterlässt Zuversicht. Das erste Quartal 2012 sei "ein guter Start in ein weiteres Jahr, in dem wir Wachstum erwarten", so Intel-Präsident und -CEO Paul Otellini. Sein Optimismus begründet er mit Intel-basierten Smartphones, die im zweiten Quartal erscheinen. Dazu kommen mit CPUs mit 22nm-Tri-Gate-Technik (Ivy Bridge), die in "hohen Stückzahlen" ausgeliefert werden sollen. Darüber hinaus wollte man die Markteinführung des "besten Server Prozessors aller Zeiten" beschleunigen. Für das zweite Quartal 2012 erwartet man deshalb auch einen Umsatz von 13,6 Mrd. US-Dollar (plus/minus 500 Mio.), was über Vorjahr liegen würde. Im ersten Quartal musste vor allem die PC Client und die Datacenter Group starke Umsatzeinbußen hinnehmen (7 und 10 Prozent). Intel verweist darauf, dass das erste Quartal 2011 eine Woche länger war als das erste Quartal 2012.
Die Intel-Aktie steht in Frankfurt an der Börse im Moment bei einem Minus von 2,6 Prozent, obwohl man die Erwartungen der Analysten sogar leicht übertreffen konnte.
Quelle: Intel Pressemitteilung

An mir kann es nicht liegen, immerhin hab ich mit einem i7 3930k zu dieser Bilanz beigetragen
Drei solche "durchwachsene" Quartale und Intel nimmt mehr Geld ein als AMD wert ist...
Der Rückgang im Vergleich zu 2011 ist nicht weiter verwunderlich: 2011 ist im Q1 Sandy Bridge auf den Markt gekommen, im Q1 2012 gab es nach wie vor nur Sany Bridge- und Sandy Bridge-E aber die Desktop Sandy Bridge-Es sind ja schon deutlich früher auf den Markt gekommen und die Xeons kamen erst in den letzten Tagen des Quartals auf den Markt.
Schlecht sind die Zahlen nun nicht. Man sollte auch mal bedenken das letztes Jahr um die Zeit Sandy Bridge schon 3 Monate auf dem Markt war.
Ich find auch das man das nicht wirklich durchwachsen nennen kann aber naja wenn die zahlen doch durchwachsen sind möchte ich soche Zahlen aufjedenfall auch haben.
Solche "durchwachsenen" Zahlen möchte ich auch mal haben