Windows 8 Metro: Microsoft begründet den drastischen Wechsel bei Bedienung und Apps
Windows 8 wird gewiss ein ordentliches Betriebssystem. Es basiert auf dem von Vista eingeführten und bei Windows 7 zu Reife gebrachten Kern. Doch an der Metro-Oberfläche scheiden sich die Geister und so mancher sitzt mit einem fragenden "Wieso?" davor. Microsoft begründet nun den drastischen Kurswechsel.
Für Microsoft ist Windows 8 ein sehr wichtiges Betriebssystem, denn erstmals wird Windows auf den verschiedensten System mit der gleichen Oberfläche laufen können. Das ist auch für den Nutzer an und für sich keine schlechte Sache, doch an der neuen Metro-Oberfläche scheiden sich insbesondere am PC die Geister. Während Metro mit dem Finger, Gesten oder einem Pad ordentlich steuerbar ist, wird es mit Maus und Tastatur frickelig und vor allen Dingen ungewohnt. Die Redmonder setzen auf radikalen Bruch mit dem Startknopf und haben nicht einmal einen Fallback im petto. Ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig: Apps laufen immer im Vollbild und im Vordergrund und lassen sich nur über eine rechts eingeblendete Leiste wechseln.. Die namensgebenden Fenster sind Geschichte und das begründet Microsoft nun.
Laut Microsoft laufen auf Notebooks, angeblich 75 Prozent aller verkauften PCs, immer alle Anwendungen im Vordergrund und maximiert. Damit sei ohnehin nur eine "App" zu sehen und die meisten Entwickler hätten sich auch darauf spezialisiert. Weiterhin denken die Redmonder, dass man Anwendungen nur in einem Fenster laufen lasse, wenn diese ohnehin keinen vernünftigen Vollbildmodus bietet.
Die Metro-UI setze auf eben jene Erkenntnisse und daher wird auch eine Mindestauflösung von 1.024 x 768 vorausgesetzt. In erster Linie will man damit nicht den Anwender gängeln, sondern Entwickler helfen, die sich so auf ein Planungsmaß verlassen können und alle Bedienelemente im mindestens sichtbaren Bereich unterbringen können. Zudem verwendeten nur 1,2 Prozent aller aktiven Nutzer von Windows 7 eine kleinere Auflösung.
Deswegen ist auch die Snap-Funktion erst ab 1.366 x 768 Pixeln aktiv, denn der Hauptanwendung stehen immer 1.024 Pixel zur Verfügung, den Rest darf die zweite App haben und der Nutzer kann wechseln. Außerdem wissen Entwickler, dass sie in der Nebenanwendung mindestens 320 Pixel Platz haben für ihre Elemente. Auch auf großen Displays soll Windows 8 gut aussehen, denn den Entwicklern werden zur Skalierung Entwicklertools an die Hand gegeben, um ihre Anwendungen auch in 2.560 x 1.600 Pixel gut aussehen zu lassen. In aller erster Linie gelte hier: Der Anwender erwartet mehr Platz für Inhalte und den soll er bekommen.
Technisch setzt Microsoft mit den Hilfestellungen vor allem auf XAML undCSS3. Das Skalierungskonzept soll sogar bei Spielen funktionieren, wo eine Umsetzung schwieriger ist. Zudem wird es Letterboxen für unterschiedliche Displayformate geben. Weiterhin gibt es eine API namens WinRT, die Schriftarten skalieren kann, denn bei wechselnden Pixeldichten entsteht das Problem, dass Schriften mitunter zu klein oder zu groß werden. Grundsätzlich sind 100 Prozent, 140 Prozent für Tabs mit HD-Displays und 180 Prozent für Tablets mit vierfacher XGA-Auflösung vorgesehen. Der Nutzer soll davon nichts mitbekommen – Windows 8 soll das Display ganz alleine erkennen. Den kompletten, englischsprachigen Artikel zu diesem Thema, finden Sie bei MSDN.

Mein neuer Laptop mit Windows 7 wird Windows 8 schon überleben. Und selbst wenn nicht zwingt mich auch keiner nun einen mit Windows 8 zu kaufen
Also ich bin keiner der jetzt alle 1 - 2 Jahre unbedingt ein neues Notebook brauch
Windows 7 verfällt nicht am Release Tag von Windows 8
Ich frage mich immer noch warum die Leute davon ausgehen das ich unbedingt dafür Geld ausgeben muss. Wenn mir die A - Klasse von Mercedes Benz nicht gefällt habe ich die freie Auswahl und freies Entscheidungsrecht. Es zwingt mich keiner, genau diese Klasse zu kaufen/ zu nutzen. Und so wie es hier fabriziert wird, stelle ich mich auch nicht neben dem neuen A-Klasse Modell hin und sag "Bäh Müll!"
Windows 7 verfällt nicht am Release Tag von Windows 8