AMD: Doch keine Trinity-Fertigung bei IBM
Vergangene Woche machte das Gerücht die Runde, AMD könnte bei IBM eine größere Charge Trinity-CPUs fertigen lassen und schon kurz darauf wird zurück gerudert. Neben Xbitlabs gibt es auch aus anderen Kreisen Gegenwehr - inklusive AMD selbst, die eine Fertigungsvergabe vorerst ausschlossen.
Vergangene Woche setzte Xbitlabs das (falsche) Gerücht in die Welt, AMD würde seine Trinity-Prozessoren auch bei IBM fertigen lassen. Dem ist aber nicht so, denn wie Xbitlabs heute korrigiert, habe AMD dies nun von sich gewiesen. So weit wie ein Sprecher wisse, "produziere IBM keine Chips für AMD". Das Gerücht entstand auf der Aussage des neuen AMD-Chefs Rory Read, der bestätigte, dass man einen beratenden Vertrag mit IBM habe, wie auch der Sprecher aussagte. Dabei handelt es sich aber um eine IBM-Datenanalyse von AMD-Testchips.
Wie immer bei Gerüchten wird heißer gekocht als gegessen: AMD besitzt schon seit Jahren eine Partnerschaft mit IBM und als man noch selbst produzierte, wurde mit IBM (und weiteren Unternehmen) der "Silicon On Isolator"-Prozess (SOI) entwickelt. Diese Partnerschaft wurde nahtlos von Globalfoundries übernommen. Weiterhin betreibt Globalfoundries sogar ein Gemeinschaftswerk mit IBM in den USA, wo es nach Einschätzung von HT4U durchaus zu einer Produktion kommen könnte. Aber das wäre keine Auftragsvergabe an IBM in großem Maßstab, wie es Xbitlabs zu glauben schien.
Gewiss wird AMD sowie auch Globalfoundries die Partnerschaft mit IBM weiter fortsetzen, um von der langjährigen Expertise von Big Blue zu profitieren – insbesondere auch bei Ausbeute und Fertigungsprozessen. Schließlich steht und fällt hier die Rentabilität des Unternehmens.

Weil sie immer noch genug Umsatz machen.
Um den Gewinn wieder zu steigern braucht AMD doch nur ein paar Leute entlassen.
Woher die Gewissheit?