CES 2012: AMD zeigt Trinity, GCN-Mobile-Chips und Lightning-Bolt
Demonstrative Stärke will AMD mit der Vorführung der Trinity-APU in einer Live-Demo, der Ankündigung neuer Mobile-Chips mit GCN-Innenleben und einer neuen Technik mit dem bedeutungsschwangeren Namen Lightning Bolt beweisen. Außerdem haben wir ein paar Aufnahmen der Trinity-APU im Desktop-, Notebook- und Small-Form-Factor-Package im Gepäck.
Frisch vom Besuch in AMDs Hinterzimmern haben wir sowohl einige Die-Shots der Trinity-APU mit Bulldozer-Kern und VLIW4-Architektur mitgebracht als auch eine Live-Demo der Trinity-APU unter Last - das Ganze passenderweise in einem Notebook. Festgehalten haben wir die Demo in einem Video, welches am Ende der Meldung eingebunden ist.
Nachdem man vor kurzem bereits die Radeon Mobility-GPUs der 7000-Reihe mit altem Innenleben aus der ersten DirectX-11-Generation eingeführt hat, kündigte AMD auch die Vorstellung neuer Mobile-Chips für das zweite Quartal 2012 an. Diese werden samt und sonders auf der der neuen, in 28-nm-Technik hergestellten Architektur Graphics Core Next basieren und im zweiten Quartal 2012 auf den Markt kommen. Laut AMD werden alle Mobile-GPUs oberhalb der Radeon HD 7600M GCN-basiert sein und damit auch über die gerade für Notebooks sehr praktische Zero-Core-Technik verfügen. Mit Vari-Bright hat man zudem eine ähnliche Technik in petto wie Nvidias Tegra 3 - auf Pixelebene kann die LED-Hinterleuchtung von Bildschirmen gesteuert und so Strom gespart werden.
Zwei Test-Notebooks von AMD liefen im Meetingraum: Das eine zeigte die Leo-Demo, welche zum Launch der HD 7970 vorgestellt wurde - natürlich nicht ganz so butterweich wie die High-End-Karte - und war mit der kommenden, mobilen "Performance"-GPU ausgestattet. Das andere renderte mithilfe zweier "Enthusiast-Level"-GPUs die Benchmark-Version des DirectX-11-Spiels Aliens vs. Predator, welches leider nur über eine sehr kurze Laufzeit verfügt. Dass beide Notebooks - wie gesagt handelt es sich um AMD-Testsysteme, keine OEM- oder ODM-Modelle, unter Last auch im Messebetrieb deutlich hörbare Lüftergeräusche erzeugten, sollte angesichts des Testcharakters der Notebooks nicht überbewertet werden. Entgegen zwischenzeitlicher Auftischungen in der Gerüchteküche spricht AMD nun von einem Launch Mitte 2012.
Sasa Marinkovic von AMD legte uns noch unverhofft die drei Packaging-Versionen der Trinity-APU vor die Kamera: Die Desktop-Version soll wie gehabt in 65- und 100-Watt-Versionen erscheinen, die Notebook-Version mit 35 Watt und die SFF-Variante soll sich gar mit 17 Watt begnügen. Maik Matischak, AMDs PR-Manager für Consumer in Europa, zeigte uns, was die Trinity-APU zu leisten im Stande ist - die Demo sehen Sie im folgenden Uncut-Video.
In einem Hinterzimmer des Hinterzimmers, in dem AMD keine Fotos oder anderweitige Aufnahmen erlaubt, zeigte man uns schließlich noch die Work-in-Progress-Version von "Lightning Bolt" - vom Namen her eine offensichtliche Anspielung auf Intels Thunderbolt. Beiden gemein ist der Anschluss mit einem Display-Port-Kabel, davon abgesehen hat AMD jedoch andere Pläne mit der Schnittstelle. Dabei handelt es sich um eine etwas frei interpretierte Version von Display-Port 1.2, bei der man laut AMD einige Adern (vermutlich das zweite Adernpaar) zweckentfremdet. Mit Lightning Bolt soll eine Docking-Station möglich werden, die etwa zum Preis heutige USB-Dockingstations (ja, da gibt es große Spannen) das Notebook mit einem einzigen Display-Port-Kabel nicht nur um Multi-Monitoring-Fähigkeiten bereichert (2x 1920x1200; 3x 1680x1050 oder 4x 1366x768), sondern auch USB-Schnittstellen, etwa für Flash-Speicher, Maus und Tastatur bereitstellt und darüber hinaus - und hier kommen zweckentfremdeten Adern ins Spiel - das Notebook auch noch mit Strom versorgt. All das demonstrierte AMD an einem etwas wild aussehenden Prototypen von dem einzelne Bestandteile zur Serienfertigung noch ins Notebook wandern sollen. Außerdem für die Serie angepeilt: Eine Ladefunktion für den Akku über Lightning Bolt - das konnte der Prototyp noch nicht.
(auch wenn das dann offiziell nicht Ultrabook genannt werden darf
)
Dann wäre die eigentlich schon Ultrabook tauglich und wenn es dann so ein Ultrabook wie es Intel vorsieht mit Trinity befeuert wird, wäre es mir für 500€ (Dank evtl. gesunkener SSD-Preise und günstigerer AMD-CPUs) einmal eine Überlegung wert.
Ich würde mich dann so schlapplachen, weil Intel sich bei den Ultrabooks, die ja von ihnen entworfen und vorangebracht wurden, so einen Trittbrettfahrer eingefangen hat, der auch bei genau diesen Notebooks eingebaut wird.
Ich schätze mal dass das eine 45W APU war, evtl. auch 55W, mehr denk ich nicht.
Aber warum stand der Laptop in einem PC Gehäuse?
Dahinter war ganz klar eine Platine zu sehen.............
Der Text ist arg übertrieben, aber
Ich glaube kaum dass der normale ("gemeine") Kunde eine Ahnung hat, wie AMD seine besten Prozessoren genannt hat:
Argon,...,Thunderbird, Palomino, Throughbred a+b, Thorton, Barton, Claw-/Sledgehammer, Newcastle, Winchester, Veniche, Dan Siego etcetc......
Ob ein 0815 Kunde pauschal gesagt etwa 95% diese Anspielungen versteht wage ich stark zu bezweifeln außerdem ist es ihm auch sch...egal
AMD schwelgt in Erinnerung an seine "goldigen Zeiten", so kommen diese Namen zustande, mit dem FX Kürzel sind sie ja auch ganz schon auf die Schnauze gefallen, und nun etwas ein heruntergekommener wirkt (mal abgesehen von Ati), der das ein und andere in der Vergangenheit versäumt hat, und jetzt damit zu kämpfen hat.
AMD ist alles andere als smart, und welche Marken haben sie zu bieten? Gar nichts, und AMD bzw. einer seiner Marken fehlt ein gutes Image, ohne gehts nicht da kann die iGPU der APUs noch so gut sein
Da bekommt man ja eine Genickstarre beim Anschauen.
AMD kann sich nicht mit den Federn schmücken, die längst vergessen sind (beim "gemeinen") Kunden, der sowieso nichts davon versteht und die die es verstehen womöglich zu einem Mitleidskauf motivieren soll. Auch ist doch bei uns angekommen, dass Intel in einer ganz anderen Liga spielt, mit dem besten Equipment, unerschtterlichen Willen und übermenschlicher Manpower, und AMD hat eher mit seinen eigenen Gartenzwergen Rheuma und Kurzatmigkeit ohne Schuhe,etc... und weiteren Gebrechen mit sich selbst zu kämpfen und wird geholzt ohne Ende
Wenn AMD seine zweite Geige gut spielt, und nicht mehr in Konkurrenz mit Intel tritt, die Kunden mitmachen, sehe ich da kein Problem, dass sie weiterwachsen (Scheiß Touchpad!!!!!).
Einfach freundlich lächeln und nicken!