Native USB 3 Unterstützung wird vermutlich keinen Cougar Point Besitzer zum Aufrüsten bringen, aber für Neukäufer wären Panther Point Chipsätze wie der Z77 ein kleiner Fortschritt - der technisch schon morgen möglich wäre, aber auf sich warten lässt. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Intels Sockel 1155 CPUs der Ivy-Bridge-Generation werden, nach dem sich mehrere andere Veröffentlichungstermine nicht bewahrheiteten, derzeit für April erwartet. Die neue Chipsatzgeneration Panther Point könnte, in Form des Z77, dagegen schon morgen in den Regalen stehen, wenn man Fuad Abazovic glauben schenken mag. Demnach haben die Boardhersteller alle nötigen Tests abgeschlossen und auch die Chipsätze selbst lassen sich bereits aus der Serienproduktion beziehen.
Die wichtigste Neuerung von Panther Point gegenüber der aktuellen Cougar Point Generation (beispielsweise P67 und Z68) ist die Integration von vier USB 3 Ports. Bisherige Sockel 1155 Mainboards müssen USB 3 über zusätzliche Controllerchips bereitstellen, was nicht nur zusätzliche Kosten verursacht, sondern auch zu Lasten der knappen PCI-Express-Lanes geht. (Acht Stück, von denen typischerweise eine für LAN, eine für PCI und eine für einen Zusatzcontroller zur Bereitstellung von mehr als zwei SATA 3 Ports verwendet wird.) Am DMI-Interface zur CPU sowie dem Sockel selbst ändert sich dagegen nichts, die kommenden CPUs sind vollständig kompatibel zu bestehenden Chipsätzen (für die Kompatibilität des gesamten Mainboards werden tiefgreifende BIOS-/UEFI-Updates benötigt).
Da umgekehrt auch Sandy Bridge CPUs zu den kommenden Chipsätzen kompatibel sind, wäre es für Intel möglich, letztere vor der neuen CPU-Generation vorzustellen. Ein wichtiger Faktor könnten hierbei die Cougar Point Restbestände bei Intel selbst sowie den Mainboardherstellern sein. Da sich Sandy Bridge CPUs derzeit problemlos gegen die Konkurrenz behaupten können, kann sich Intel Verzögerungen erlauben und so einen Niedrigpreis-Abverkauf der alten Technik parallel zu neuen Produkten vermeiden.
Quelle:
Fudzilla
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Volt-Modder
09.01.2012 09:05
Den PCI-Kontroller der 6xer-PCHs nicht freizuschalten (außer bei der Büroversion) war auf jeden Fall nicht die kundenfreundlichste Entscheidung von Intel - auch nicht für die Boardhersteller. Bin mal gespannt, ob er auch in den 7xern für 1155 noch vorhanden ist - das würde mich aber nicht wundern.
Moderator
09.01.2012 01:35
8 lanes reichen aus, wenn man 2 karten betreibt.
Mit Ivy Bridge, d.h. PCIe3, reicht er sogar gut aus
Das Limit sind 6, aber typischerweise nur bei den für Xeons gedachten Modellen (da haben die So2011 aber auch deren 12). Weiß auch nicht, ober die Desktopmodelle mit 6 Rows pro Kanal arbeiten dürfen/können.
nop. Vermutlich hat Intel eingesehen, dass eine runde Verdoppelung der Modellpalette viel zu viel Aufwand ist, für eine Funktion, deren de facto Herstellungskosten (= Yieldratenunterschied mit/ohne Verkauf von Chips mit defekter Grafikeinheit) bei <1 Cent liegen dürfte und auf die gerade im Billig-OEM-Segment eh niemand verzichtet.
Was eigentlich ironisch ist, denn viele X79 Board nutzten PCI gar nicht, aber USB3, während es auf So1155 Boards eigentlich egal wäre, ob man eine Lane durch integriertes USB3 oder eine Freischaltung des vorhandenen PCI einsparen würde
Software-Overclocker
09.01.2012 01:29
Das stimmt nicht, der aktuelle X79 kann praktisch nichts, was ein P67 nicht auch kann, er hat nur zusätzlich PCI und hat aus irgendeinem Grund eine deutlich höhere TDP
Der X79 hat auch nicht mehr PCIe Lanes, die kommen alle vom CPU
Klaro.