Sandy-Bridge-Extreme: Vierkerner Core i7-3820 im US-Handel gesichtet
Intel hat seine neue High-End-Plattform vergangenen Monat veröffentlich. Erhältlich sind auf Basis der Sandy-Bridge-Extreme-Architektur jedoch nur Sechskerner. Inzwischen wurde die Quadcore-CPU Core i7-3820 im US-Handel gesichtet und kann dort ab sofort vorbestellt werden.
Für Intels High-End-Plattform, bestehend aus dem Sockel 2011 und dem X79-Chipsatz, stehen mit dem Core i7-3960X und dem i7-3930K bisher nur Sechskerner parat. Ursprünglich sollte auch der Vierkerner Core i7-3820 pünktlich zum Release bereitstehen. Diesen hatte Intel jedoch verschoben, um – wie man munkelt – nicht mit dem im selben Zeitraum veröffentlichten Core i7-2700k für den Sockel 1155 aus eigenem Hause zu konkurrieren. Nun scheint es, als würde die CPU im ersten Quartal kommenden Jahres folgen. Bei einem US-Händler ist sie bereits vorbestellbar.
Für 311,54 US-Dollar, was umgerechnet rund 239 Euro entspricht, können Kunden den Vierkerner bei Provantage bestellen. Obwohl die CPU bisher noch nicht offiziell released wurde, lassen sich die Spezifikationen bereits auf Intels offizieller Website einsehen. Im Vergleich zum Core i7-3930K bietet der Core i7-3820 mit 10 MiByte einen etwas schmaleren L3-Cache und verzichtet auf zwei Kerne. Diese takten allerdings auch um 400 MHz höher. Die 3,6 GHz des Quadcores lassen sich darüber hinaus per Turbo auf bis zu 3,9 GHz hochtreiben. Wie gehabt wartet der Prozessor mit Hyper-Threading und AES auf. Der Multiplikator lässt sich als "partially unlocked" bis auf einen Wert von 44 einstellen.
Den letzten Berichten nach soll der Core i7-3820 offiziell im Februar erscheinen. Ob dann allerdings auch mit einer breiten Verfügbarkeit zu rechnen ist, ist zum derzeitigen Standpunkt unklar. Um die Liefersituation der Sechskerner ist es derzeit recht schlecht bestellt. Händler sprechen bereits von einem Paper-Launch der Sandy-Bridge-E-Prozessoren.
Quellen: CPU-World / Provantage

MfG
Der Vergleich hinkt trotzdem, denn wenn du 2 Mainboards vergleichst musst du diese nach der Leistung gegeneinander vergleichen und nicht die Leistung der darauf verbauten CPU um dann zu sagen das billigere Mainboard sei preisleistungstechnisch besser. Ein Fairer Vergleich wäre wenn 2 gleichwertige CPUs und 2 in der Ausstattung gleichwertige Boards miteinander im Preis verglichen werden. Hierbei kann nebenbei dann auch noch der Energiebedarf beider Plattformen miteinander verglichen werden um dann vllt noch ein weiteres Kriterium für eine Bewertung zu haben..
mfg eMMe
MfG
Glaub es bringt beim zocken keinen nennenswerten Vorteil sich einen i7-39XX anstatt nem 2600k anzuschaffen
Beim Blick auf Crossfire/SLI wird die 2011er Plattform interessanter, aber ich denke nicht, dass der Anwender dann auf einen 4 Kerner zurückgreift.
btw:Apfel-Birnen-Saft ist lecker
MfG
Aber, jetzt wird´s interessant, die ganze Plattform (Board, Speicher, Stromverbrauch usw.) ist etwas teurer/höher
als bei den kleinen Sandy Bridge Modellen.
Zwar wird dem 3820 ein Verbrauch im Bereich der anderen kleineren Sandys nachgesagt, aber die Heuptplatinen
liegen wohl etwas über denen der Kleinen.
Der entscheidende Faktor ist allerdings ganz klar der Preis der 2011 Mainboards. Der beginnt bei 170 Euro
glaube ich und die 1155 Mainboard liegen ja schon bei knapp 60 Euro.
Ergo gibt man gut 100 Euro mehr aus für die annähernd gleiche Leistung. Den minimalen Aufpreis des
Arbeitsspeichers lasse ich bei den aktuellen Preisen einfach mal außer Acht.
MfG