Sandy Bridge Extreme: Vierkerner kommt vielleicht später
Die Ablösung der Gulftown-Prozessoren wird voraussichtlich am 14. November mit Sandy-Bridge-E erfolgen. Von den eingangs drei geplanten Modellen sollen jüngsten Gerüchten nach aber nur die Sechskerner erscheinen. Der Vierkerner würde demnach erst zum Jahreswechsel folgen.
Intels Sandy-Bridge-E-Architektur wird voraussichtlich am 14. November in Form der Extreme-Variante Intels High-End-Sektor erneuern. Geplant sind drei Prozessoren, bei denen es sich um zwei Sechs- und einen Vierkerner handelt. Während erstere wohl pünktlich erscheinen und in die Fußstapfen der angestaubten Gulftown-CPUs treten, könnte der Vierkerner Gerüchten nach erst zum Jahreswechsel folgen. Die Core i7-3820 getaufte CPU bietet 10 MiB L3-Cache, Hyperthreading und einen Basistakt von 3,6 GHz, der via Turbo auf 3,9 hochgeschraubt werden kann. Möglicherweise verschiebt Intel den Prozessor, um nicht mit sich selbst zu konkurrieren. In Kürze wird nämlich Intels Core i7-2700k für den Sockel 1155 erscheinen. Der muss zwar auf das Quad-Channel-Interface verzichten und kommt mit 8 MiB Cache und 100 MHz weniger Takt daher, könnte aber bei einem deutlich geringeren Preis nur geringfügig langsamer sein und auch noch durch den offenen Multiplikator punkten.
Die beiden Sechskerner sollten indes einen spürbaren Leistungszuwachs insbesondere im Multithreading bieten. Das Topmodell Core i7-3960X wird bei 14 MiB L3-Cache 3,3 GHz Basistakt erreichen, der sich via Turbo um bis zu 600 MHz erhöht. Dank Hyperthreading können Anwendungen auf insgesamt 12 Threads zugreifen. Der etwas schwachbrüstigere Core i7-3930K bietet sowohl im Turbo als auch im Normalfall 100 MHz weniger Takt und verzichtet auf 3 MiB L3-Cache. Neben einem offenen Multiplikator werden ebenso sechs Kerne und zwölf Threads geboten.

mfg
Ach als AMD konkurrenzfähige CPUs hatte auch im HE, waren die eben genauso teuer wie die EE von Intel.
HE ist immer maßlos überteuert und rentiert sich imho nur, wenn man massiv Gebrauch davon macht, aber nicht für nen Gamer.
mfg
Bleib mir weg mit den Autovergleichen
AnandTech - Intel's Core i7 870 & i5 750, Lynnfield: Harder, Better, Faster Stronger
Hier liegt der i5-750 so gut wie auf Augenhöhe mit dem i7-920. Also ich kann da wie gesagt keinen Speicher-Bandbreiten Vorteil erkennen. Ok, einen Vorteil hat Quad-Channel sicher: Man hat acht Speicherbänke (nehm ich mal an), das heißt, man bekommt ne höhere Kapazität als bei Dual-Channel mit üblicherweise vier Speicherbänken zustande. Aber zur Bandbreite würd ich gerne mal Benchmarks sehen von herkömmlicher Anwendungssoftware und nicht speziell RAM-Benches.
So etwas passiert in der Automobilbranche doch recht häufig
Es kommt nicht immer auf Preis/Leistung an, da man nie weiß, was der Benutzer sich dabei gedacht hat
Für mich zählt, dass Intel weiterhin Gewinne macht und gute CPUs entwickeln kann.