Vor kurzem erwarteten Apple-Kunden bereits das iPhone 5, erschienen ist allerdings nur das iPhone 4S. Jetzt ging der Prototyp zum kommenden iPhone in einer Bar in San Francisco verloren. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Zwei Apple-Mitarbeiter haben ein Privathaus in San Francisco durchsucht. Wegen dieser Suche nach einem verloren gegangenen iPhone-Prototyp (mutmaßlich das iPhone 5) soll Apple nun eine Klage drohen. Sergio Calderon, dessen Haus durchsucht wurde, sieht seine Bürgerrechte verletzt und will gerichtlich gegen das Unternehmen vorgehen, nachdem die Gespräche mit Apple ohne Ergebnis geblieben sein sollen. In der nächsten Woche will er seine Klageschrift bei Gericht einreichen, Apple soll sich zu der Angelegenheit nicht geäußert haben. Im August 2011 war der iPhone-Protoyp in der Bar Cava 22 in San Franciscio verloren gegangen. Apple-Mitarbeiter glaubten, das Gerät in einem Wohnhaus geortet zu haben, woraufhin sie in Begleitung von vier Polizisten Haus und Garage durchsuchten, allerdings ohne Erfolg.
Die Apple-Mitarbeiter sollen sich vor der Durchsuchung nicht als solche zu erkennen gegeben haben, Calderon ging davon aus, es handle sich um Polizisten. Schon einmal ging ein iPhone-Prototyp verloren: erst im April 2010 hatte ein Apple-Mitarbeiter einen Prototyp in einer Bar vergessen. Damals kaufte es der Technikblog Gizmodo für 5.000 US-Dollar dem Finder ab und berichtete darüber, woraufhin Apple Ermittlungen gegen den Redakteur einleiten ließ.
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Komplett-PC-Aufrüster
12.12.2011 19:28
Wo hat denn jemand hier dafür Verständnis entgegen gebracht?! Es ist einfach nur die (soweit es geht) objektive Handhabung mit der Sache...das könnte egal welche Firma sein...Privatpersonen kommen nicht in meine Wohnung, wenn sie nicht von mir hereingebeten werden, egal ob es jetzt Apple-, Samsung, HTC-, GEZ-, Versicherungs- oder sonst was für Mitarbeiter sind...und wer sie reinlässt und dann auch noch zulässt, dass sie die Wohnung durchsuchen, ists einfach selbst Schuld und sollte nicht noch eine millionenschwere Abfindung bekommen.
Volt-Modder
12.12.2011 14:17
Warum Apple für solches Verhalten Verständnis entgegengebracht wird, die GEZ-Beamten für selbiges allerdings verteufelt und verklagt werden, lässt die Vermutung zu, dass hier mal wieder mit zweierlei Maß rangegangen wird.
Wie gesagt, man muss sich nicht als Privatperson ausweisen.
Mir ist das allerdings egal, wenn die Polizei vor der Tür steht, spar ich mir wenigstens den Weg zu ihnen.
PS: Zu mir kommt keiner von der GEZ.
@DaStash
Ok, wenn sie sich als Polizisten ausgegeben haben, gehören sie auch verklagt, aber das können die 4 anderen dann ja klar stellen, wie es wirklich war.
PCGH-Community-Veteran
12.12.2011 13:49
Warum Apple für solches Verhalten Verständnis entgegengebracht wird, die GEZ-Beamten für selbiges allerdings verteufelt und verklagt werden, lässt die Vermutung zu, dass hier mal wieder mit zweierlei Maß rangegangen wird.
Sehr gutes Beispiel.
MfG