Intel SSD: Cherryville mit Sandforce-Controller?

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Intels SSDs sind teuer und solide - das stellt den Hersteller aber auch eher etwas ins Abseits, denn die Schlacht tobt bei der Konkurrenz in beiderlei Hinsicht: Bei der Performance-Krone und beim Preis-/Leistungsverhältnis. Das könnte sich ändern, denn insbesondere bei der Performance würde Intel wohl zulegen, wenn sie die Gerüchte bewahrheiten, dass Intel Sandforce-Controller bei Cherryville einsetzt.

Intel steht mit seinen SSDs etwas abseits des großen Mainstream. Die Gründe sind schnell ausgemacht: Sie liefern nicht immer die Top-Performance mancher Konkurrenten - auch wenn Intel SSDs durchaus solide Leistungswerte bringen - und sind für den aufgerufenen Preis meist mit weniger Fassungsvermögen ausgestattet. Kurzum könnte man auch sagen, dass man die Marke mitbezahlt.

Das könnte nun zu Änderungen führen, denn Gerüchten zufolge soll Intel mit Cherryville auf den berühmten Sandforce-Controller wechseln, der für seine gute Leistung bekannt ist. Cherryville soll anders als die aktuellen SSD 510 auch mit einem breiten Spektrum an Kapazitäten angeboten werden. 60, 120, 180, 240 und 480 GByte sollen zur Auswahl stehen - bereitgestellt von 25 nm MLC NAND, der von Micron kommt.

CPU World gibt an, dass man nicht weiß, welcher Sandforce-Controller verbaut werden soll. Intel soll jedoch an der Entwicklung der Firmware beteiligt sein. Das aktuelle Modell ist der SF2281 und ohne Frage einer der besten Controller am Markt. Jedoch macht der Controller auch die meisten Probleme in Zusammenhang mit der Firmware. Das dürfte Intel wohl weniger lieb sein. Schon im ersten Quartal 2012 soll es soweit sein, bevor Cherryville dann von Kings Crest und 20 nm MLC NAND beerbt wird.

Quelle: CPU-World

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sirius3100 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Superwip
        Nicht noch eine Sandforce SSD!

        Davon gibt es doch wirklich mehr als genug von diversen Herstellern; ich hatte wirklich gehofft, dass Intel sein know how nutzt um einen eigenen high-end SATA3 Controller als neue, starke Alternative zu entwickeln

        Ich glaube nicht dass Intel noch mal einen eigenen Controller entwickelt.
        Deren Ziel wurde ja eigentlich eh schon fast erreicht. Intel als CPU-Hersteller hatte das Problem dass ihre CPUs mehr und mehr durch langsame Festplatten ausgebremst wurden. Deshalb hat Intel vermutlich auch so stark in den SSD-Sektor investiert. Jetzt wo die SSDs in der breiten Masse ankommen, kann sich Intel wieder etwas aus dem SSD-Segment zurückziehen (das ist zumindest mein Verdacht).
        Sicher wird man das Geschäft nicht ganz aufgeben da es ja anscheinend Leute gibt die den Aufpreis für Intel-SSDs zahlen (deren Ausfallquoten sind auch enorm niedrig, das muss man denen zu Gute halten), aber weitere große Investition in die Technologie seitens Intel würden mich doch stark wundern.

        Und schnelle Alternativen zum Sandforce-Controller gibt´s ja mittlerweile auch ´n paar: Marvell, Samsung und Indilinx Everest. Die schnellsten SSDs mit 3 der verschiedenen Controller kleben eh schon bei 560MB/s was wohl einfach die SATA 6GB/s -Grenze darstellt (Indilinx Everest bleibt mit max 535MB/s etwas zurück).
        Wirklich schnellere SSDs wird´s nur über PCI-E geben (mal sehen wann da extra Controller auftauchen, bisher nutzen ja alle PCI-E-SSDs Raid).
      • Von Sirius3100 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Superwip
        Nicht noch eine Sandforce SSD!

        Davon gibt es doch wirklich mehr als genug von diversen Herstellern; ich hatte wirklich gehofft, dass Intel sein know how nutzt um einen eigenen high-end SATA3 Controller als neue, starke Alternative zu entwickeln

        Ich glaube nicht dass Intel noch mal einen eigenen Controller entwickelt.
        Deren Ziel wurde ja eigentlich eh schon fast erreicht. Intel als CPU-Hersteller hatte das Problem dass ihre CPUs mehr und mehr durch langsame Festplatten ausgebremst wurden. Deshalb hat Intel vermutlich auch so stark in den SSD-Sektor investiert. Jetzt wo die SSDs in der breiten Masse ankommen, kann sich Intel wieder etwas aus dem SSD-Segment zurückziehen (das ist zumindest mein Verdacht).
        Sicher wird man das Geschäft nicht ganz aufgeben da es ja anscheinend Leute gibt die den Aufpreis für Intel-SSDs zahlen (deren Ausfallquoten sind auch enorm niedrig, das muss man denen zu Gute halten), aber weitere große Investition in die Technologie seitens Intel würden mich doch stark wundern.

        Und schnelle Alternativen zum Sandforce-Controller gibt´s ja mittlerweile auch ´n paar: Marvell, Samsung und Indilinx Everest. Die schnellsten SSDs mit 3 der verschiedenen Controller kleben eh schon bei 560MB/s was wohl einfach die SATA 6GB/s -Grenze darstellt (Indilinx Everest bleibt mit max 535MB/s etwas zurück).
        Wirklich schnellere SSDs wird´s nur über PCI-E geben (mal sehen wann da extra Controller auftauchen, bisher nutzen ja alle PCI-E-SSDs Raid).
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Nicht noch eine Sandforce SSD!

        Davon gibt es doch wirklich mehr als genug von diversen Herstellern; ich hatte wirklich gehofft, dass Intel sein know how nutzt um einen eigenen high-end SATA3 Controller als neue, starke Alternative zu entwickeln
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Hatte Intel nicht eigene Controller gefertigt? Warum greifen sie jetzt schon zum zweiten(?) Mal auf Controller von einer Konkurrenz zurück?
        Gibts Probleme mit Nachfolger des eigenen Controller, oder hat man die Entwicklung dieser eingestellt?
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Das Grunddesign des Controllers der Postvilles, ergänzt durch eine transparente Kompression wie es Sandforce vor macht.
        DAS wäre ein Kaufargument.
        Was die Reaktionszeit und die Leserate bei vielen kleinen Dateien im Vergleich zur potenziellen Maximalleistung an geht sind die letzten SSDs mit Intel eigenem Controller nämlich immer noch top. Nur bei den maximalen Datenraten muss man sich verbessern und das geht über Kompression natürlich recht einfach.
      • Von Felixxz2 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von cubbi223
        Wie Flash von Micron.... Denke intel fertig selberwelchen.

        Oder Meint ihr Flash Module aus der KOOP Fertigung von Intel und Micron.

        Es gibt nur das Joint Venture aus Intel und Micron. "Eigenen" Flash von Intel gibts nicht, wie gesagt Joint Venture, dass aber glaub ich in der Hand von Micron ist deswegen wird auch von Flash von Micron gesprochen.
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