Bulldozer FX: Scheduler-Update für Windows 7 kommt bald [Quelle: siehe Bildergalerie]
Schon vor dem Release der Bulldozer-Generation (siehe
PCGH-Test des FX-8150) kam das Gerücht auf, dass der Scheduler von Windows 7 nicht ideal mit den FX-CPUs
zusammen arbeitet - ein bisschen Leistung bleibt hier auf der Strecke (ähnlich erging es Intel, deren SMT-Chips unter Windows Vista gar Performance verloren). Mit Windows 8 ändert sich dies zwar, aber das neue OS ist noch einige Monate entfernt, weswegen AMD und Microsoft offenbar nun doch ein Scheduler-Update für Windows 7 veröffentlichen. Wie AMDs Gabe Gravning, Senior Product Marketing Manager, im Gespräch mit Hard-OCP zu Protokoll gab, soll das Scheduler-Update für Windows 7 bald erscheinen ("We are also working with Microsoft on a scheduler update for Windows 7 that will be available soon"). Dieses sollte im Mittel gute fünf Prozent mehr Leistung bringen.
Der Hintergrund der verbesserten Leistung ist im Modul-Design zu suchen: Sofern der komplette FX-Chip ausgelastet ist, stellt sich die Frage nicht, wo welche Threads abgearbeitet werden sollen. Bei beispielsweise nur vier Threads bieten sich zwei Optionen an: Jeder läuft auf einem Modul und erhält alle Ressourcen (sprich mehr Leistung pro Takt), der Turbo aber reicht maximal bis zu 3,9 GHz. AMD sieht vor, dass in einem solchen Vier-Thread-Fall nur zwei Module rechnen. Die Leistung pro Takt ist zwar geringer, da sich die Integer-Einheiten die FPU und das Frontend teilen müssen, der Turbo jedoch legt bis zu 4,2 GHz an.
Für AMDs
kommenden Piledriver-Chip wäre ein Scheduler-Update für Windows 7 natürlich ebenfalls interessant: Hier will AMD per Architekturverbesserungen bereits zehn bis fünfzehn Prozent mehr Leistung gegenüber der Bulldozer-Generation herausholen, welche ohne das Win7-Update antreten musste. So gesehen steht der Launch von Piledriver unter einem besseren Stern - zumal Intels Ivy Bridge in Sachen Performance
keinen großen Schritt nach vorne machen, dafür aber sehr sparsam sein wird.
Quelle:
Hard-OCP
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PC-Selbstbauer
01.12.2011 18:34
Also rein vom Technischen ist es immer besser, eine vorhandene Pipeline vollzupacken und mir 1 Kern dann so´n netten Hauch von Multithreading zu betreiben, anstatt Module zu haben, die auch mal Pause machen. Eine CPU ist ja kein Mensch, der sich erholen muss. Strom an, CPU macht seinen Job. Der Unterschied in den Konzepten ist nachvollziehbar und ohne Module schaut das Gesamtpaket zurzeit halt eindeutig besser aus.
Moderator
01.12.2011 16:54
Die persönlichen Angriffe bitte unterlassen. Weitere werden ab sofort mit Punkten geahndet.
mfg
PC-Selbstbauer
01.12.2011 16:46
Versteh deinen Satz nicht ganz. Wenn man Software neu kompiliert und der Compiler (gcc4.1/2? kann das bereits) die entsprechenden Flags setzt, dann kann auch XOP und FMA4 genutzt werden, mehr hab ich nicht gesagt.
Wurde genauso im c't-Test zum Bulldozer gemacht.