AMD mit neuem Standbein: Arbeitsspeicherlinie eingeführt [Quelle: siehe Bildergalerie]
Im August gab es
erste Anzeichen zu einer AMD-gebrandeten-Arbeitsspeicherlinie, damals wurde die Absicht Arbeitsspeicher direkt an Endkunden zu verkaufen allerdings abgestritten. Die damals gesichteten Module wären nur eine Art Testballon für Channel-Partner gewesen und man wollte sich erst danach festlegen. Jüngst führte AMD tatsächlich eine eigene Arbeitsspeicherlinie für den Endkundenmarkt ein. Diese wird in drei unterschiedlichen Editionen erscheinen: Der Entertainment Edition, der Perfomance Edition sowie der Radeon-Edition.
Die Arbeitsspeicherriegel in der Entertainment-Edition werden lediglich im Standard DDR3-1333 erhältlich sein und mit 1,5 Volt betrieben. Die Performance-Edition hingegen bietet neben dem DDR3-1333- auch den DDR3-1600-Standard. Zudem wird diese Edition mit einer Spannung zwischen 1,35 und 1,5 Volt arbeiten. Die Radeon-Edition bildet das High-End-Segment der Arbeitsspeicherlinie. Sie beinhaltet ausschließlich Arbeitsspeicher, der im DDR3-1866-Standard mit einer Spannung zwischen 1,5 und 1,65 Volt betrieben wird. Die Radeon-Edition bietet außerdem von Haus aus einen Heatspreader, während dieser bei den anderen Editionen nur optional erhältlich ist. Als Kapazität gibt AMD zwei, vier oder acht GiByte an.
Quelle: techpowerup.com
News, Tests und Wissen zu Arbeitsspeicher bzw. RAM finden Sie auf der
RAM-Produktseite von PC Games Hardware Online. Ein aktuelle RAM-Kaufberatung finden Sie im Artikel
DDR2- und DDR3-RAM: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps.
Freizeitschrauber
29.11.2011 01:30
Somit haben wie die Zielgruppe für das Zeugs auch schon gefunden.
Wer ernsthaft glaubt, bei den Speicherpreisen wird auch noch irgendetwas "abgestimmt" und wirft somit Performance
ab, der kauft diese Riegel auch für ein paar Euro mehr ein.
PCGHX-HWbot-Member
28.11.2011 23:43
Mehrere Standbeine können ja nicht schaden. Allerdings ist die Marge doch vermutlich ziemlich gering beim Speicher.
Aber andersrum würden nicht so viele Speicher produzieren, wenn man daran nichts verdienen kann. Zumal doch bestimmt auch kleinere Verfahren beim CPU
auch Einzug in der Speicher Produktion halten werden. Somit fallen ja auch die Prodkutionskosten.
Wir reden ja nicht von 2 Mrd. Transistoren. Und wenn ein CPU schon nur 60 € kosten kann, dann kann Speicher gar nicht so wenig einbringen,
zumal allein schon das Material beim Heatspreader (Metall) weg fällt...
Somit sehe ich das positiv... Aber das Thema bzw die Diskussion gab es ja auch bereits im Forum
PC-Selbstbauer
28.11.2011 22:25
Ich bin eine AMD Fanboy..., aber kaufen werde ich weder diesen RAM, noch eine aktuelle BD-CPU.^^