Kommende MacBooks mit Intel- und Nvidia-Chips, AMDs vorerst aus dem Rennen? [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach einer Kombination aus Core 2 Duo und Geforce 320M setzen die im Frühling vorgestellten MacBooks Air durchweg auf Sandy-Bridge-CPUs inklusive der integrierten HD Graphics 3000. Ursprünglich wollte Apple aber Gerüchten zufolge AMDs Llano-APUs einsetzen, die derzeit als A-Serie im Handel sind. Diese vereinen ebenfalls CPU und GPU in einem Chip, allerdings leiden vor allem die sparsamen mobilen Modelle an schlechter Lieferbarkeit und hoher TDP.
So sitzen derzeit in den MacBooks Air die Intel-Modelle Core i5-2467M, Core i5-2557M oder Core i7-2677M - alle mit einer TDP von 17 Watt und zwei CPU-Kernen samt SMT. Die Taktraten bewegen sich zwischen 1,6 bis 2,9 GHz. AMDs sparsamster Llano-Chip kommt auf vergleichsweise hohe 35 Watt TDP - also etwas mehr als das Doppelte. In diesem Budget stecken wahlweise vier oder zwei Kerne mit einer unterschiedlich starken Grafikeinheit. Ein auf 17 Watt gedrosselter Llano würde im Vergleich zur ohnehin schon CPU-seitig viel schnelleren Sandy-Bridge-Generation nochmals deutlich langsamer agieren, die Grafikeinheit müsste deutlich gestutzt werden. Es ist daher fraglich, ob ein derartig beschnittener Chip selbst rein von der 3D-Leistung her mit einer (ziemlich schwachen) HD Graphics 3000 konkurrieren könnte - denn die CPU für Videos entlasten, das kann sogar die Intel-Grafik.
Die nächste MacBook-Air-Generation soll auf Intels Ivy Bridge setzen: Diese Chips bieten bei gleicher TDP mehr CPU-Leistung und eine drastisch beschleunigte sowie verbesserte DirectX-11-Grafikeinheit. AMDs Llano wäre hier vermutlich erst Recht kein Gegner, der Nachfolger Trinity auf Piledriver-Basis dagegen schon - außerdem kündigte der einstige AMD-Interims-CEO Seifert eine extrem sparsame Version an. Auch Nvidia ist wieder mit im Boot, die MacBooks Pro sollen statt der bisherigen AMD-Grafik eine Geforce erhalten, eine weitere Abwendung von den Radeon-Machern. Dennoch dürfte Apples Entscheidung nicht absolut final sein, denn Trinity soll bereits Ende 2011 in Produktion gehen - vielleicht (auch) wegen den MacBooks.
Quelle:
Semi Accurate
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Moderator
26.11.2011 19:51
Was hat die Wahrheit mit Trollen zu tun?
Intel bietet mehr Leistung, vor allem auch über ein breites Anwendungsspektrum, Intel bietet weniger Verbrauch, Intel bietet spezielle, sehr kompakte Packages, Intel bietet passende, externe Hochgeschwindigkeitsschnittstellen,...
Das einzige, was Intel nicht bietet, sind gute 3D-Unterstützung und irgend etwas der oben genannten Dinge zu einem wirklich guten Preis (Leistung vielleicht, wenn man den 2500K als wirklich schnell und wirklich billig bezeichnen möchte - mach ich nicht zwingend). Erst recht nicht alle genannten Dinge auf einmal zu einem günstigen Preis.
Da springt AMD mit fast-so-guten Produkten zu guten Preisen und vernünftigen Grafiklösungen in die Bresche. Nur: Was will der typische Apple-Kunde?
Leistung, ohne drüber nachdenken zu müssen, wann und wo sie wirklich genutzt werden kann
hohe Akkulaufzeit und geringe Lautstärke (=Sparmsamkeit)
(sinnlos) kompakte Designs
ein Kabel für alle Peripherie
Was will der Klischee-Appler nicht bzw. ist ihm egal?
niedrige Preise
gute 3D Unterstützung
Fazit: Intel und Apple passen wie die Faust auf Auge, AMD und Apple würden passen, wie OpenSource und Microsoft.
Komplett-PC-Aufrüster
25.11.2011 23:34
Was aber AMD-Fanboys sicherlich nicht daran hindern wird, auch die nächsten 10 Jahre derartige Gerüchte zu streuen
Moderator
25.11.2011 15:59
Apple hat bislang immer vermieden, verschiedene Hardware parallel zu nutzen und solange AMD sich über den Preis und nicht über Qualität verkauft, passen sie sowieso schlecht zu Apple.
Was aber AMD-Fanboys sicherlich nicht daran hindern wird, auch die nächsten 10 Jahre derartige Gerüchte zu streuen