The Elder Scrolls 5 Skyrim vor dem Release: Alle Informationen zu Technik, Gameplay, Rassen, Systemanforderungen und mehr - Erinnerung
The Elder Scrolls 5 Skyrim dürfte für viele Rollenspieler das Highlight des Jahres sein. PC Games Hardware fasst für Sie alle Informationen rund um das epische Machwerk von Bethesda Softworks zusammen: Egal ob Spielwelt, Technik, Gameplay, Rassen, Systemanforderungen oder Gilden - wir sagen es Ihnen.
Vorneweg die grundlegenden Informationen: Skyrim ist der fünfte Teil der The-Elder-Scrolls-Serie und erscheint am 11. November 2011 für den PC, die Xbox 360 und die Playstation 3. Das Rollenspiel wird von Bethesda Softworks, einer Tochtergesellschaft von Zenimax Media, entwickelt und ist ab 16 Jahren freigegeben - ungeschnitten. Neben der normalen Version von Skyrim inklusive Landkarte existiert auch eine Collector's Edition samt Alduin-Figur, dem Bildband The Art of Skyrim und dem Making of als DVD. Zusätzlich zu erwerben sind das Lösungsbuch und der Soundtrack.
The Elder Scrolls 5 Skyrim: Die Spielwelt
Wie der Name es bereits impliziert, spielt The Elder Scrolls 5 Skyrim in dieser nördlichen und kalten Region des Kontinents Tamriel. Morrowind samt der Insel Vvardenfell (Ort der Geschehnisse von The Elder Scrolls 3) liegt im Osten, während die Provinz Cyrodiil (hier spielt Oblivion) samt der Kaiserstadt im Süden zu finden ist. Die Landschaft in Skyrim besteht mitnichten nur aus verschneiten Einöden, sondern bietet auch Wälder, sehr hohe Berge samt Tälern und weitläufige Tundras. Die Besiedelung ist nicht derart hoch wie beispielsweise in Cyrodiil, dennoch sind (fünf) größere Städte wie Whiterun in Skyrim keine Seltenheit. Die Größe der kompletten Spielwelt liegt laut Bethesda in etwa im Bereich von Oblivion, neben den eigenen Füßen und Reittieren existiert das bekannte Schnellreisesystem. Wenn Ihnen Skyrim nicht gefällt - nun, schnappen Sie sich das Creation Kit und erstellen Sie, was immer Sie möchten.
The Elder Scrolls 5 Skyrim: Die Technik
Angetrieben wird Skyrim von der Creation-Engine, welche die bisherige Gamebryo-Variante von Emergent Game Technologies ersetzt. Die Basistechnik ist laut den Entwicklern zwar mehr Evolution als Revolution (offensichtlich handelt sich es bei vielen Versatzstücken der Engine noch um eine modifizierte Gamebryo), nichtsdestotrotz zählt The Elder Scrolls 5 mit zu den schönsten Rollenspielen: Vor allem in Sachen Beleuchtung muss sich der Titel nicht verstecken, auch die Landschafts- und Charakterdarstellung ist sehr gefällig, die Physik wird wie gehabt von Havok geliefert und die Animationen stammen ebenfalls von der Intel-Tochter. Am PC gibt es zudem zwei Kantenglättungsmodi (MSAA und FXAA).
Akustisch gilt es vor allem den Komponisten Jeremy Soule zu loben: Der Amerikaner schuf bereits die Soundtracks der Skyrim-Vorgänger und ist beispielsweise für die Musik in Star Wars KotOR, Prey sowie Supreme Commander verantwortlich. Alleine das Titelthema von Skyrim ist derart wuchtig und typisch für The Elder Scrolls, dass Rollenspieler ehrfürchtig lauschen - die Geräuschkulisse in Kämpfen und Co. ist unseren bisherigen Erfahrungen nach ohnehin ein Genuss. Für die Stimmen hat Bethesda bekannte Synchronsprecher ins Boot geholt, unter anderem Bernd Vollbrecht (Brad Pitt), Marion von Stengel (Angelina Jolie) oder Wolfgang Jürgen (Charlton Heston). Für die Lokalisierung habe man sich viel Mühe gegeben, unter anderem arbeitete daran das Team, welches die gute Arbeit in id Softwares Rage ablieferte. Und: Wer die deutsche USK- oder PEGI-Version bestellt, kann über Steam das englische Sprachpaket herunterladen.
The Elder Scrolls 5 Skyrim: Die Rassen und Gilden
Wie sollte es auch anders sein, bietet Skyrim die bekannten zehn typischen Rassen, die Tamriel zu bieten hat: Neben den katzenartigen Khajiit, den reptilienartigen Argonier, den in Skyrim beheimateten Nord oder den magiebegabten Bretonen fehlen natürlich auch die Dunkelelfen (Dunmer), die Hochelfen (Altmer), die Waldelfen, die Kaiserlichen, die Rothwardonen und die Orks nicht. Auch dürfen Sie im Verlauf den Spiels wie einst in Morrowind Ihr Leben als Vampir oder Werwolf bestreiten. Die Gilden sind klassisch: Egal ob Magier, Krieger oder Diebe - alle sind vorhanden. Daneben existiert noch die Armee und die Dunkle Bruderschaft feiert ihre Rückkehr. Höchstwahrscheinlich sind weitere Gilden respektive Clans, wie die der Vampire, im Spiel enthalten und auch neue soll es geben: Denkbar sind vor allem Drachenkämpfer, beim Anspielen entdeckten wir zudem die "Companions" und die "Shield Brothers".
The Elder Scrolls 5 Skyrim: Das Gameplay
Spielerisch bringt Skyrim mit die meisten Änderungen mit sich: Bethesda mischt Elemente aus Morrowind (Learning by doing), Oblivion (Radiant AI) sowie Fallout 3 (Perks plus Level-Scaling) und vereinfacht das Gameplay stellenweise (nur noch 18 statt 21 respektive 27 Skills wie in den Vorgängern), während man mit dem Dual-Wielding das Spielerlebnis intensiviert. Dual-Wielding erlaubt es, dass unser Alter Ego zwei Waffen gleichzeitig nutzen kann: Beispielsweise Schild und Schwert oder aber Streitkolben und Magie. Wer häufig mit dem Schwert zuschlägt, steigert diese Fähigkeit, ab einem bestimmten Fortschritt gibt's Perks (insgesamt satte 280), mit denen sich der Spieler verbessert - ähnlich wie in Fallout 3.
Aus diesem Spiel entleiht Bethesda auch das Level-Scaling: Gegner leveln nicht mehr so wie in Oblivion mit, sondern nur stückweise oder gar nicht. Somit wird das Spiel eher anspruchsvoller denn einfacher - wobei Fallobst und Bossgegner freilich nicht fehlen. Am bedeutendsten aber sind in Skyrim die (sechs Arten von) Drachen: Diese mächtigen Kreaturen spielen eine wichtige Rolle in der Story und erlauben es nach ihrem Ableben, via Drachenschreie besondere Fähigkeiten zu erlernen.
The Elder Scrolls 5 Skyrim: Die Systemanforderungen
Die Systemanforderungen von The Elder Scrolls 5 für treue Maus-und-Tastatur-Zocker sind im üblichen Rahmen und sprechen dafür, dass Skyrim kein Hardware-Killer ist wie einst Oblivion (zumindest ohne Mods). Von Haus aus bietet das Rollenspiel mehrere Grafikvoreinstellungen, diese reichen von Niedrig über Hoch bis hin zu Ultra. Letztere Stufe ist nicht in den Systemanforderungen enthalten, allerdings spricht eine Radeon HD 4890 als Empfehlung für hohe Details nicht dafür, dass das Ultra-Setting eine locker doppelt so schnelle Radeon HD 6970 oder gar Geforce GTX 580 zu Fall bringt. Da Skyrim zudem ein Rollenspiel und kein schneller Shooter ist, sind Bildraten im Bereich von 60 Fps auch nicht unbedingt notwendig.
Minimale Systemanforderungen (Qualität: Niedrig)
• OS: Windows XP/Vista/7 (32 oder 64 Bit)
• CPU: Dualcore mit 2,0 GHz
• RAM: 2 GiByte
• HDD: 6 GByte
• Grafikkarte: DX9-kompatible Grafikkarte mit 512 MiB RAM
• Internetzugang für Steam-AktivierungEmpfohlene Systemanforderungen (Qualität: Hoch)
• OS: Windows Vista/7
•CPU: Quadcore
• RAM: 4 GiByte
• HDD: 6 GByte
• Grafikkarte: Geforce GTX 260 oder Radeon HD 4890
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Off Topic
Eine kleine Geschichte.
Mein Neffe war bei mir zu Besuch. Hat eine XboX und seine Shootererfahrung beschränkt sich auf Modern Warfare. Wollte natürlich auf dem Spielerechner seines Onkels spielen. Hab ich ihn Crysis 2 spielen lassen. Dachte mir das bekommt er schon hin. Ist ja kein sehr schweres Spiel. Was passiert? Schon nach 15 Minuten verläuft er sich und hat keine Ahnung was er machen soll.
Bei einem Shooter der als Linear gilt. Er war nicht gewohnt so viel herumlaufen zu können und nicht von KI Teamkollegen geführt zu werden. Hat dann frustriert aufgehört.
Was du aus dieser Geschichte machst überlasse ich dir.
Aber für mich war es ein sehr trauriger Moment. Werde ihn definitiv ein wenig trainieren in Zukunft.
Was bringt Grafik wenn das Spiel so lahm ist, dass ich lieber draußen einen Spaziergang mache?
Andersherum ist es natürlich auch schlecht, aus einem super Spiel mit schlechter Grafik könnte man
viel mehr herausholen, wenn die Grafik aktuell wäre.
Aber Priorität ist immer noch beim Spaß und nicht bei der Grafik. Dazu kommt, das Skyrim keine "schlechte" Grafik hat.
Amazon hat meins Gestern losgeschickt
Und gleich kommen noch ein paar Sprüche wie:
Grafik ist nicht alles , Gameplay ist super , ich spiele xbox usw. Da frage ich mich echt wofür gibt es Highend Hardware und warum kriege ich Augenkrebs??