Server-CPUs im Desktop-PC: Vorschau auf PCGH 11/2011

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In der PCGH 11/2011 testet PC Games Hardware diverse CPUs und Plattformen, die eigentlich im Server-Segment beheimatet sind. Dennoch sind diverse Profi-CPUs oder -Systeme auch für spielende Anwender interessant. Wir beleuchten Leistung, Stromverbauch und die Kompatibilität - abgerundet wird der Artikel mit einer großen Roadmap kommender Server-CPUs.

Bereits im letzten Monat haben wir mit der Pro-MHz-Leistung von 30 CPUs einen eher ungewöhnlichen Artikel angefertigt, auch in der Ausgabe 12/2012 steckten wir unsere Zeit und Muße in einen weiteren spannenden Artikel: Abseits der typischen Desktop-Sockel AM3(+) und 1155 bieten AMD und Intel weitere Plattformen an, die in erster Linie für Server gedacht sind. Wir zeigen Profi-CPUs, die sich für Spieler lohnen.

Zu den getesteten Produkten zählt der oft angefragte Xeon E3-1230, welcher auf Sockel-1155-Boards passt und eine spannende Alternative zu einem Core i5-2500K darstellt. Wir prüfen Leistung, Stromverbrauch und natürlich auch die Kompatibilität zu gängigen Desktop-Platinen, die technischen Daten unterschlagen wir ebenfalls nicht. Die zweite Intel-Plattform stellt das bekannte Super Record 2 von Evga dar, welches wir mit zwei Xeon DP X5680 (das Server-Pendant eines Core i7-980X) bestücken. Auch AMDs Sockel G34 findet Verwendung, leider ohne die Opteron 6200 alilas Interlagos - denn diese werden derzeit nur an Cray ausgeliefert. Dafür packen wir ein Pärchen bestehend aus Opteron 6174 (Magny-Cours mit zwölf Kernen und 2,2 GHz) auf einem Asus KGPE-D16, der Parcours besteht aus Spielen und Anwendungen.

Als Abrundung erläutern wir zusammen gefasst die Historie von Server-CPUs (im Desktop-Einsatz) und zeigen anhand einer Roadmap welche Modelle in den kommenden Monaten und Jahren erwartet werden. Übrigens: In der kommenden PCGH 12/2011 testen wir erneut Server-CPUs, die wie so oft auch im Desktop-Segment angeboten werden. Welche das sind, dürfen wir Ihnen an dieser Stelle jedoch nicht verraten.

Der [Sammelthread] Feedback zur Ausgabe 11/2011 ist bereits geöffnet - wir freuen uns über Ihr Lob, konstruktive Kritik oder einfach Meinungen und Anregungen.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Vor allen Dingen:
        Workstations sind an einen Arbeitsplatz gebunden, in aller Regel geben sie direkt Grafik aus. Server dagegen arbeiten zentral, autonom und werden über Netzwerk angesteuert.

        Bei den CPUs und z.T. Servern gibt es aber natürlich eine breite Überschneidung, da jeder Rechner als Server dienen kann (im Falle einfachster Fileserver an der Grenze zum NAS sogar unter typisch Destkop-Leistungsniveau) und single-CPU-Workstations technisch meist identisch zu Desktoprechnern sind (siehe Artikel). Eindeutig zuordnen kann man eigentlich nur noch 1 & 2 U Racks (selbst 3/4 U Racks gibt es ja z.T. in Bauformen, die sich auch ohne Rack an den Arbeitsplatz stellen lassen) und den Itanium (und natürlich eine Menge nicht-Intel/AMD-Hardware). Beides kommt nur für Server zum Einsatz. Aber schon bei So1567 gibt es afaik auch Dual-CPU-Workstations für Entwicklungsumgebungen mit extremen Speicheranforderungen, beim G34 erst recht.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Vor allen Dingen:
        Workstations sind an einen Arbeitsplatz gebunden, in aller Regel geben sie direkt Grafik aus. Server dagegen arbeiten zentral, autonom und werden über Netzwerk angesteuert.

        Bei den CPUs und z.T. Servern gibt es aber natürlich eine breite Überschneidung, da jeder Rechner als Server dienen kann (im Falle einfachster Fileserver an der Grenze zum NAS sogar unter typisch Destkop-Leistungsniveau) und single-CPU-Workstations technisch meist identisch zu Desktoprechnern sind (siehe Artikel). Eindeutig zuordnen kann man eigentlich nur noch 1 & 2 U Racks (selbst 3/4 U Racks gibt es ja z.T. in Bauformen, die sich auch ohne Rack an den Arbeitsplatz stellen lassen) und den Itanium (und natürlich eine Menge nicht-Intel/AMD-Hardware). Beides kommt nur für Server zum Einsatz. Aber schon bei So1567 gibt es afaik auch Dual-CPU-Workstations für Entwicklungsumgebungen mit extremen Speicheranforderungen, beim G34 erst recht.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Es ist ne Server-CPU, wenn Sie in einem Server steckt, und wenn Sie in einer Workstation steckt, ist Sie eine Workstation-CPU.

        Die Unterscheidung ist heutzutage sehr sehr sehr sehr gekünstelt. Früher hat das Sinn gemacht, einfach deswegen, weil Server-CPUs nochmals etwas mehr von allem hatten. Heute sind das aber in der Regel alles die gleichen CPUs.

        Die Unterscheidung erfolgt eher so:

        Workstation: Gehäuse, welches auch normal im Büro stehen kann und keinen klimatisierten Raum hat. Auch die Lautstärke ist bürotauglich
        Server: In der Regel Rack mountbar. Ein klimatisierter Raum wird vorausgesetzt. Lautstärke ist absolut WAYNE. So ein Ding will man nicht im Büro haben.

        Das ist eigentlich die Unterscheidung, wie du Sie heute vorfinden wirst. Mit der CPU hat das relativ wenig zu tun. Es kommt eher darauf an, wo das Einsatzgebiet ist.
      • Von Psytis Freizeitschrauber(in)
        @Marc
        Auch bei den Servern kenne ich nur welche mit 1,2 oder 4 sockeln, meistens auf einem Blade.
        Das erklärt aber nicht warum ihr die CPUs als "Server" cpu bezeichnet, Intel aber als Workstation CPU.

        einfacher gefragt, ab wann ist ein Xeon eine "Workstation" cpu und ab wann eine "Server" cpu? hat da Intel irgendwelche Kriterien die das festlegen? oder gitbs da gar keinen Unterschied mehr??
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        @ Psytis

        Workstation sind idR ein oder zwei, maximal vier Sockel auf einer Platine - Server noch mehr bzw. halt Racks.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Ich fand den Test eigentlich ganz spannend. Etwas kurz, aber immerhin!

        Was mich doch etwas gewundert hat, war das schlechte Abschneiden des Opterons in BC2. Da hätte ich eher erwartet, das er mit den normalen Quads gleich zieht. SC2 war von vorne herein klar, dass der da abloost. Das Game mag halt seine zwei Kerne mit übel Dampf dahinter. Blizzard ist da wirklich sehr rückständig, was seine Engines anbelangt

        Auch wenn BC2 noch immer super spielbare FPS liefert, hätte ich doch noch gern Anno gesehen. Das ist ja immer DAS Paradebeispiel eines Games, welches mit vielen Kernen sehr gut umgehen kann uns eben gut skaliert. Gab es da nicht mal die Aussage, Anno würde beliebig viele Kerne nutzen können?

        Mit BD wird die Sache aber vielleicht doch nochmal interessant. BD hat einfach einen sehr aggressiven Turbo, womit sich die allgemeine Taktschwäche von Server-CPUs zu einem guten Teil ausgleichen lassen sollte.

        Das fehlen von OC ist halt so ne Sache. Für einige ist es kein Argument, für andere das K.O. Kriterium.

        Leider gibt es keine G34 Boards für OC
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