Bisher einfach nicht unterzukriegen: das inzwischen aus technischer Sicht "uralte" Windows XP. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Obwohl Microsoft Windows XP sicher schon jetzt gerne auf das Altenteil schicken würde, nutzen vor allem viele Unternehmen weiterhin den Großvater von Windows 7 auf ihren Systemen. Allerdings hat auch die Unterstützung von Microsoft ihre Grenzen und selbst Firmen, die für erweiterten Support bezahlt haben, werden nur noch bis zum 8. April 2014 mit Updates für Sicherheitsprobleme versorgt.
Danach wird Windows XP laut Microsoft neu gefundenen Problemen schutzlos ausgeliefert sein und dürfte auch von Drittanbietern kaum noch mit neuer Software oder Updates versorgt werden. Unternehmen, die noch immer Windows XP verwenden, werden daher im offiziellen Windows-Blog darauf hingewiesen, dass es mit Windows 7 ein besseres Betriebssystem gibt, auf das problemlos gewechselt werden kann.
Allerdings benötigt der Wechsel Zeit, so dass jetzt der richtige Zeitpunkt sei, damit der Umstieg vor dem Auslaufen des erweiterten Supports für Windows XP abgeschlossen werden kann. Für Zweifler bietet Microsoft sogar eine 90-Tage-Trialversion von Windows 7 Enterprise an, mit der Unternehmen ihre eigene Software testen können.
Quelle:
Microsoft
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Windows 7-Sammelthread auf PCGH Extreme sowie alle wichtigen
Treiber für Windows 7.
Kabelverknoter
17.07.2011 15:32
Die beiden sind bis auf wenige Tweaks quasi identisch. Hätte ich Win 7 nicht bei MSDNAA abgreifen können, ich wäre bei Vista geblieben.
Da Stimme ich dir nur zu denn ich hätte mir Win7 auch nicht gekauft wenn ich es nicht bei MSDNAA bekommen hätte. Es ist nur eine Frechheit das die für Win 7 den vollen Preis nehmen denn beim Vergleich der Konsolen sieht man das Vista den Kernel 6.0 hat und Win 7 nicht etwa 7.0 sondern 6.1. Naja, ich finde Vista mit SP2 ist genau so gut wie Win 7 auch wenn ich mir schon Böse sprüche deswegen anhören muste. Auserem laufen auch auf Vista manche Programme die aber irgendwie unter Win7 nicht mehr laufen vestehe das einer.
BIOS-Overclocker
16.07.2011 14:35
So sehr ich hier einigen Meinungen ja absolut zustimme, insbesondere x64 und DX9/11, so kann ich es aus Unternehmenssicht 100%ig verstehen!
Es gibt eben mehr Unternehmen als Privatnutzer und selbst mit XP-Modus, der im Übrigen verhältnismäßig langsam startet ist Windows 7 immer noch eine gewisse Hürde.
Viele Unternehmen nutzen noch Software, die eben keinen Win7-Support hat.
Viel wichtiger ist aber einfach die Dauer der Umstellung und die Gewöhnung der User an die vorhandene Umgebung. Es ist nun einmal nicht jeder ein PC-Mensch, muss aber im Unternehmen mit dem PC arbeiten - da ist jede Umstellung mit Schulungen und Umstellungen verbunden. Viele können z.B. nicht einmal richtig mit dem Explorer umgehen oder ein Programm, dass neben der Windows-Uhr ist neu starten oder sie vergessen es bis zum nächsten Mal wieder - diesen Leuten muss man dann noch die Umstellung auf Win7 zumuten? Sie ist selbst für erfahrene User nicht ganz einfach (gewesen) teilweise sucht man immer noch Funktionen, weil sie einfach anders heißen oder neu positioniert wurden.
Die Umstellung an sich kommt dann noch dazu - man kann nicht mal eben vorhandene und in Nutzung befindliche PCs umstellen. Schließlich müssen die Leute noch weiterarbeiten können - neue PCs für alle ist auch ein (finanzieller) Kraftakt, zumal mit Abschreibung etc. für die PCs dann noch alle 3-4 Jahre die Erneuerung ansteht - wieder ein Kraftaufwand, gerade für die IT NEBEN dem Tagesgeschäft mit nicht funktionierenden Druckern, PCs etc.
Die Leute, die hier geschrieben haben sind alles Zocker und haben offenbar keinen blassen Schimmer, was es für Unternehmen bedeutet "mal eben" auf ein neues OS umzusteigen. 20 PCs sind schon eine Heidenarbeit bei einer NEUINSTALLATION, 20 bei einer "UMWANDLUNG" von XP zu Win7 wird noch schlimmer sein, da man immer hoffen und beten muss, dass alle Daten, Software und Einstellungen zuverlässig mitgenommen werden, Tests auf volle Funktion etc. außen vorgelassen. Bei 40, 60 100 oder 1000 PCs in einem Unternehmen will ich gar nicht drüber nachdenken - mit entsprechender Größe der IT ist das vielleicht machbar, aber heute wird überall gespart. Deshalb überlegt mal, was ihr überhaupt schreibt.
Als Privatnutzer bin ich mit Release schon auf 7 umgestiegen, als IT-"Fuzzi" bei mir im Unternehmen stoße ich noch heute auf Inkompatibilitäten, einfach weil auch unter XP stabil funktionierende Software einfach weitergenutzt wird, egal wie viele Updates oder Revisionen zwischenzeitlich schon wieder für diese Software herausgekommen sind - es läuft und darauf kommt es an! Selbst Updates für Betriebssysteme haben schon einige böse Fehler hervorgerufen - man stelle sich einen nicht funktionierenden Exchange-Server (Mailverkehr) vor!
Ich bin für jeden Tag dankbar, den wir XP länger nutzen können!
MfG
Komplett-PC-Aufrüster
16.07.2011 11:39
Schade um das gute alte XP aber naja man muss eben dem Fortschritt folgen